Antje Kröger | Fotokünstlerin

Fotoworkshop-Programm 2022 (1. Halbjahr) & Zwei X Feedback zu meiner Online-Meisterklasse

Posted by on Nov 09 2021, in Mensch

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Für das erste halbe Jahr 2022 steht mein Workshopprogramm für meine Fotoworkshops zur Kreativen Fotografie in Leipzig. Macht Euch, Euren Liebsten/Freunden oder mir ein Weihnachtsgeschenk und bucht einen Kurs. Ich erstelle Euch gerne auch einen Gutschein. An meinen Workshops nehmen nie mehr als 4 Menschen teil. Alles, was ihr über meine Fotografieworkshops wissen müsst, mit ausführlichem Programm findet ihr auf dieser Seite…


In meinen Fotoworkshops geht es – bezogen auf stets unterschiedliche Themen – vor allem um das SEHEN selbst, die Erforschung des eignen kreativen Potentials und das “Herausgraben” und Formen einer persönlichen Bildsprache. 


Ist der Schüler bereit, ist der Lehrer nicht weit


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fotoworkshop_licht_gestaltung_farbe
fotoworkshop_meisterklasse
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fotoworkshop_inszeniertes_portrait_strassenfotografie
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Feedback zu meiner Online-Meisterklasse

Meisterklasse. Ein Onlineworkshop. Und dazu eine Rezension? Ob das möglich ist? Und wo fange ich an? Vermutlich beim Finden. Dazu muss ich kurz vornweg sagen, dass ich nicht die typische Fotografin bin, schon gar nicht langjährig und erst recht nicht eins mit ihrem Fotoapparat. Und trotzdem oder vielleicht genau deswegen war und bin ich bei Antje richtig.

Ich hatte im Oktober letzten Jahres bereits bei Antje den Workshop Straßenfotografie und Inszenierung gemacht. Ein Highlight für mich – hat er mir doch gezeigt, was man –  der Fotograf – auch ich – alles aus seinem Gegenüber rausholen kann – in welche einmalige und wundervolle Beziehung man tritt. Sehr besonders. 

So und dann wollte ich mehr. Bücher lesen – lernen – alles schön und gut – aber, wenn man niemanden hat, der einen begleitet, hilft, korrigiert, ein Sparringpartner ist – irgendwie blöd. Ich dachte öfter an Antje – sie wäre gut – eine kritische Stimme und trotzdem pushend und unterstützend.

Und wie soll ich sagen, manchmal (eigentlich immer) hört das Universum zu. Und da waren sie – zu Coronazeiten – zwei Onlineworkshops. Antje bot tatsächlich zwei Onlineworkshops an. Einmal die Meisterklasse für Fortgeschrittene und einmal Intensiv-Porträts für Anfänger und Fortgeschrittene. Nun ich habe die Meisterklasse gewählt – nicht weil ich fortgeschritten (das ist tatsächlich eher nicht der Fall), sondern weil mich der Inhalt gereizt hat: Kreativität, die eigene Bildsprache entwickeln, eine eigene Serie, der richtige Blick. Nicht viel praktische Ahnung von Komposition, Farbe, Kontrast und was einen sonst die Theorie noch vermittelt, aber die Meisterklasse machen. Und es hat funktioniert, dank Antje.

Es waren zwei sehr fordernde Monate (zumindest für mich), sehr viel Input, sehr viel Hausaufgaben (ist nicht zu unterschätzen – aber wie will man sonst lernen?), sehr viel Feedback – positiv als auch negativ und auch dadurch wächst man, immer mit Freude und mit viel Emotionen dabei. Antje hat gelehrt, inspiriert, erklärt, gezeigt, kritisiert, gelacht und das immer auf Augenhöhe, menschlich, emotional. Jede Woche. Es war wie im Geschwindigkeitsrausch, wie auf einer Überholspur und das Ganze mit Vollgas. Wer von uns beiden gefahren ist, kann ich gar nicht sagen, aber ich hatte auf jeden Fall viel Spaß dabei. 

Und was ist übrig geblieben? Viel Wissen, natürlich meine eigene Fotoserie (die gut geworden ist), noch mehr Sehnsucht nach der Fotografie, noch mehr Lust auf Kreativität, die Liebe zur Assoziation, der besondere Blick durch die Linse, die Suche nach dem Punktum und natürlich die Erinnerung an eine sehr intensive, wunderbare Zeit!

Und empfehle ich die Meisterklasse weiter? Definitiv. Wenn du die Fotografie als ein Mittel siehst, um die Wunder und Geheimnisse dieser Welt festzuhalten – egal ob beim Menschen oder anderswo – in ihrer Reinheit, Klarheit, mit Hintergrund, mit Tiefe, mit Emotionen und sie schätzt als etwas Großartiges, fast schon Göttliches, dann bist du bei Antje genau richtig. Denn sie ist darin eine Meisterin.

Christiane, Online-Meisterklasse Februar/März 2021

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ICH BIN GERÜHRT

Antje macht eine Online-Meisterklasse! Als ich das gelesen habe, musste ich gar nicht überlegen und habe mich sofort darum bemüht, bei dir teilnehmen zu können. Denn der Präsenz-Workshop „Portrait“ im letzten Jahr bei dir in Leipzig war so beeindruckend und großartig, dass ich sehr gerne mehr von dir und mit dir lernen wollte. Aber dieser verdammte Lockdown hat so viel unmöglich gemacht. Die Zeit über habe ich mich dann immer gefreut, deine Werke in den Medien verfolgen zu können. Die Ästhetik und Bildsprache, das fotografische Können und vor allem die Radikalität und Ehrlichkeit darin ziehen mich einfach sehr an. Ich konnte darin ein Geheimnis und einen Ausdruck lesen, den ich nicht immer entschlüsseln konnte (und kann) und der mich fasziniert. Ich sehe darin so viele Facetten und Schichten und einen absolut meisterhaften Stil. Könnerschaft gepaart mit Leidenschaft und spielerischer Disziplin. Im Yoga gilt der Spruch: „Ist der Schüler bereit, ist der Lehrer nicht weit“ – und dennoch ist nichts schwieriger, als den richtigen Lehrer zu finden.

Also angemeldet. Und genommen. Große Freude.

Meine Erwartungen waren ziemlich unspezifisch und einfach auf eine gemeinsame Zeit mit neuen fotografischen Impulsen ausgelegt, die mir weiterhelfen könnten, einen eigenen Stil weiterzuentwickeln. Dein Programm hat mir angekündigt, es wäre ein „intensiver, emotionaler und arbeitsreicher Fotoworkshop“. Du hast versprochen, mich „exklusiv zu betreuen, meine individuellen Anlagen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln oder meinen Blick für neue Wege zu schärfen, mir deine Arbeitsweise vorzustellen und zu inspirieren“. Alle diese Aspekte haben mir auch eine gehörige Portion Respekt eingeflößt, da ich einerseits vollkommen gewillt und committed bin, so eine Arbeit durchzuziehen und mich ihr auszusetzen. Andererseits aber auch nicht wusste, ob und wie ich das fotografisch bewältigen sollte und könnte, so ohne große Vorerfahrung/ Equipment/Atelier etc. – im heimischen Wohnzimmer, ohne die inspirierende Dynamik einer gemeinsamen Präsenz über eine gewisse Zeit hinweg (wie in einem live-Workshop), sondern immer wieder unterbrochen von Alltag und Alltäglichkeiten.

Was soll ich sagen? Von der ersten Minute an hast du deine Versprechen erfüllt. Ich habe mich sehr kontinuierlich durch diese Zeit getragen gefühlt. Du hast geführt auf eine Art und Weise, der ich sehr gerne gefolgt bin. Da ist Disziplin, Schaffensfreude, Begegnung und Kommunikation. Da ist kritischer Blick und Hinterfragen, das ist Schweigen und Halten zur rechten Zeit. Da ist Vorausgehen und Zeigen. Nicht nur wirkt es selbstverständlich, dass du lückenlos und immer wie vereinbart mit mir, auf mich zu und hinter mir her gearbeitet hast. Oft auch länger über die vereinbarte Zeit hinaus. Ich konnte mich zu 100% auf dich verlassen. Das Vertrauen darauf ist mit jeder Woche weiter gewachsen und hat mich umgekehrt auch mit Freude in die Vollen gehen lassen – so wie es mir in diesem Moment möglich war. Es macht so viel Spaß, mit einem Profi zu arbeiten! Du hast einen Rahmen gespannt, in dem wir uns sehr gut bewegen konnten, aber ihn auch verlassen, Haltepunkte setzen, verweilen, weitergehen, auch mal etwas auslassen und zurückstellen – dabei immer zielorientiert und, ja freundlich. Das kann ich jetzt gar nicht gut ausdrücken, es liegt eine Freundlichkeit in diesen Rahmenbedingungen, die gedeihlich ist. Hat mir sehr gut getan. Ach ja, es soll ja Spaß machen, auch wenn es Arbeit ist.

Da hast du mich gleich mal gekriegt mit den „Selfies“, von denen ich sowieso immer schon Abstand genommen hatte und also nun Selbstportraits machen durfte. Dass ich mir dann für die Selbstportrait-Serie auch noch mein schwerstes Thema ausgesucht habe, kann ich gar nicht so richtig erklären oder selbst begreifen. Es lag plötzlich so klar vor mir, zugleich wollte ich das gar nicht so stark in den Fokus ziehen. Das Rätsel um das Motto „Monster“ hat sich mir an dieser Stelle ein klein wenig entschlüsselt- denn das ist es mir doch über die Zeit geblieben: Monster – das lag ganz am Anfang so präsent als Hausaufgabe, hat dann aber immer weniger eine explizite Rolle gespielt.
Die zweite Serie zum Thema Einsamkeit auch machen zu können und zu sollen, das war dann die totale Challenge. Wir haben darüber schon gesprochen, dass mich das an die Leistungsgrenze gebracht hat und ich viel gelernt habe durch Alles-falsch-machen. Lustigerweise war das im Gesamtkontext mit der anderen Serie dann überhaupt nicht schlimm.

Du hast an einer Stelle ziemlich am Anfang gesagt „Was hast du zu sagen?“ und „Kunst findet nicht in der Mitte statt, sondern an den Rändern“ – diese Sätze habe ich mir notiert und sie bewegt, ich bewege sie immer noch.
Das ist also mit mir passiert: da gibt es plötzlich das Nicht-Getrenntsein von Ich und Fotografieren, das Was-ich-zu-sagen-habe und es hat mich glatt in Bedrängnis gebracht: Habe ich denn fotografisch überhaupt was zu „sagen“ und wenn ja, wie? Und dann sind da die schweren Themen … Das Ereignis, Die Einsamkeit… und ich hab mich da einfach reingestürzt und auf unser Montagsgespräch vertraut.

Ob mit meiner Fotografie etwas passiert ist – ich hoffe es. Ich denke schon. Es gab eine Richtungsänderung. Da ist ein neuer spannender Weg, der gegangen werden möchte und der mich lockt, es ist schon eine neue Richtung eingeschlagen. Ich bin kritischer mit meinen Bildern geworden, versuche mehr an der fotografischen Technik zu arbeiten. Die Lichtsetzung, die zu engen Schnitte, die Klarheit/Aufgeräumtheit der Komposition – da gibt es sicherlich noch mehr, das wären die nächst wichtigen für mich. Und ich bin da noch sehr gespannt auf dein Feedback.
Und natürlich „was habe ich zu sagen“… auch ein Satz von dir, auf dem ich noch herumkaue: „Du erschlägst einen“, hast du anfangs gesagt. Und ich soll doch nur einen Punkt machen, nicht alles auf einmal. Mehr fühlen, weniger denken. Das ist eingesickert und stößt auf ein Echo – mal ganz abgesehen von den fotografischen Konsequenzen ein wichtiger Impuls.

Liebe Antje, du kannst hier deutlich ablesen, wie sehr ich mich über die Meisterklasse freue, wie viel sie mir bedeutet und was sie alles anstoßt und in Bewegung bringt. Außer dass sie vorbei ist, kann ich momentan keinen einzigen Punkt finden, der mich stößt – und ich bin da berufsmäßig echt gut geübt, die Dinge von allen Seiten zu beleuchten. Ich bin sehr, übermäßig unnormal gespannt auf dein Schlussfeedback und fürchte mich auch ein klein wenig davor, daran kannst du meine doch unüberhörbare Bewunderung für deine Arbeit ablesen.

Ich danke dir sehr herzlich für deine Arbeit, deine Zeit und deine Lehre. Danke, dass du gibst und teilst. Ich bin sehr zufrieden mit mir und auch mit dir.

Herz-liche Grüße oder wie du immer schreibst, liebst Claudia, Online-Meisterklasse Juni, Juli 2021

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