requiem by antje kroeger

Requiem

„… Wenn du noch da bist, wenn in diesem Dunkel noch eine Stelle ist, an der dein Geist empfindlich mitschwingt auf den flachen Schallwell’n, die eine Stimme, einsam in der Nacht, aufregt in eines hohen Zimmers Strömung: so hör mich: Hilf mir. Sieh, wir gleiten so, nicht wissend wann, zurück aus unserm Fortschritt in irgendwas, was wir nicht meinen; drin wir uns verfangen wie in einem Traum und drin wir sterben, ohne zu erwachen. Keiner ist weiter. Jedem, der sein Blut hinaufhob in ein Werk, das lange wird, kann es geschehen, daß er’s nicht mehr hochhält und daß es geht nach seiner Schwere, wertlos. Denn irgendwo ist eine alte Feindschaft zwischen dem Leben und der großen Arbeit. Daß ich sie einseh und sie sage: hilf mir. Komm nicht zurück. Wenn du’s erträgst, so sei tot bei den Toten. Tote sind beschäftigt. Doch hilf mir so, daß es dich nicht zerstreut, wie mir das Fernste manchmal hilft: in mir.“

Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926

Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem
Fotos auf dem Dachboden, ein Requiem für einen toten Raben, das Licht flutet auf einen weiblichen Körper
Requiem

Werbung

NÄCHSTER FOTOWORKSHOP

3 thoughts on “Requiem

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

22. August 2014

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

Der Garten der verzweigten Lichter
Frau in fliederfarbenem Kleid lehnt tanzend an Baumstamm im Wald, Arm ausgestreckt, Efeu und Dickicht, inszenierte konzeptuelle Farbfotografie

Der Garten der verzweigten Lichter

Das Holz knackt morschtrocken. Kein Lüftchen weht. Auch kein laues. Die Wipfel der halbstarken Bäume haben sich zu einer Krone vereinigt, sie lassen wirklich wenig Licht hindurch. Wenn aber, dann schießt es wie Patronensalven auf alles Sein und kreiert harte, herrliche Schatten. Liebstes Schattenlicht. Aus dem Revolver der Sonne. Das ist die Welt im Garten der verzweigten Lichter. Der Efeu rankt, abgebrochene dünne und auch dicke Äste liegen wie Stolperfallen auf den nicht vorhandenen Wegen.
17. September 2026
Im Fragment
Analoges Porträt mit halb grünem, halb rötlichem Farbverlauf, wacher Blick, weißes Kleidungsstück am Hals, konzeptuelle Fotografie über Licht und Fragmentierung

Im Fragment

Zeit vergeht. Läuft. Keine Rücksicht. Das Ende rückt näher. Ticktack, zappzerapp. Der Anfang längst vergessen. Das Außen gerät durcheinander, nicht zum ersten Mal, und ordnet sich wieder, nicht zum ersten Mal. Schwäche wird abgelöst durch Stärke, und andersherum. Ein Kreis, ein ewiger Kreis. Erschöpfung trifft auf Leichtigkeit und Spieltrieb.
13. September 2026
Wolfsstunde
Nackter Oberkörper mit Kettenschmuck, Pelzstück über die Schulter geworfen, gestreifte Bänder am Bund, analoges Papiernegativ, Großformatkamera, konzeptuelle Körperfotografie, Fotoserie Wolfsstunde

Wolfsstunde

Gestalten. Die eine hat den Pelz um sich gelegt wie eine zweite Haut, dunkles Haar fällt darüber, das Gesicht halb verschluckt vom Korn des Papiers. Die andere trägt Strohhut und Hosenträger in Streifen. Hockt, wartet, beobachtet mit einem Blick, der älter wirkt als gelebt. Großformatkamera, Mentorin, Papiernegative. Jedes Bild ein Universum, mit Rand in Rissen, […]
1. September 2026