vertrauen

Zutrauen… Vertrauen

momentan schärfe ich meine sinne für „leiber“. es wird in den kommenden monaten dazu eine ausstellung in leipzig stattfinden. bei dem ein oder anderen fototermin für dieses freie projekt entstehen fotos, die ich immer mal wieder auch hier zeigen werde. heute danke ich sophie sehr für ihr vertrauen, mir ihre weiche, sensible und nicht immer gleich sichtbare seite von ihr zu zeigen.

Schwarzweiß Aktfotografie Frau am beschlagenen Fenster mit Spiegelung, Fotokunst Leipzig, Antje Kröger, Der zweite Blick
Zutrauen… Vertrauen
Schwarzweiß Aktfotografie Frauenrücken mit Tattoo am Fenster im Gegenlicht, Fotokunst Leipzig, Antje Kröger, Der zweite Blick
Zutrauen… Vertrauen
Schwarzweiß Aktfotografie Frau mit Undercut, Fledermaus-Tattoo und Ankh-Ohrring am Fenster, Fotokunst Leipzig, Antje Kröger, Der zweite Blick
Zutrauen… Vertrauen
Schwarzweiß Aktfotografie Körperausschnitt mit Drachen- und Pfoten-Tattoo an Fenster mit Blumenvorhang, Fotokunst Leipzig, Antje Kröger, Der zweite Blick
Zutrauen… Vertrauen
Schwarzweiß Aktfotografie Frau mit Fledermaus-Tattoo und Piercings schaut ins Licht, Fotokunst Leipzig, Antje Kröger, Der zweite Blick
Zutrauen… Vertrauen
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Zutrauen… Vertrauen
Schwarzweiß Aktfotografie Frau lehnt sich aus altem Fenster mit Pfoten-Tattoo, Fotokunst Leipzig, Antje Kröger, Der zweite Blick
Zutrauen… Vertrauen

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14 thoughts on “Zutrauen… Vertrauen”

  • die bilder sind einfach wundervoll, echt, zart&hart, sinnlich und rau – genau wie dein ausdrucksstarke model.
    warste wieder bei dir? toll, ich freu mich nicht nur auf berlin sondern ganz sehr auch auf dich & leipzig!
    kuss!

  • Diese Serie ist auch absolut gelungen. Respekt, Gratualtion. Das Modell ist auch eines, was aus der Masse deutlich heraussticht. Und die Atmosphäre der Bilder zeigt auch ein wenig, wie vertraut es beim Shooting zugegangen sein muss.

  • Okay, wie versprochen, diesmal ein Kommentar auf Deiner Webseite. Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich sagen, dass das hier, obwohl ich schon viele, für mich wunderbare Einzelbilder, Serien etc. bei Dir gefunden habe, ich einfach, wie soll ich sagen, von der ersten Aufnahme an einfach, ja begeistert, fast schon sprachlos bin. Deswegen habe ich auch mehrere Tage zwischen der Ankündigung des Kommentars und desselben verstreichen lassen. Wahrscheinlich habe ich den Fehler begangen, bisherige Kommentare zu sehr ins Superlativ verfallen zu lassen, so dass ich jetzt hier Schwierigkeiten habe, die richtigen Worte zu finden. Was soll ich sage, selber schuld.
    Jetzt aber der Reihe nach:
    1. Bild:das tatsächliche Gesicht durch den Schnitt „verschwinden“ zu lassen, und in der Spiegelung nur ein Erahnen desselben zu zulassen, grandiose Idee, baut sofort Spannung und Neugierde auf.

    2. Bild :enthüllt mehr vom Gesicht, aber auch wiederum nicht. Weiterer Spannungsaufbau.

    3. Bild: „nur“ eine Rückenansicht, aber was für eine Pose. Dazu das beschlagene(?) Fenster. Wunderschön.

    4. Bild: „Endlich!“ will man sagen. Ich sehe sie. Aber, tue ich, der Betrachter, das wirklich? Okay, äußerlich recht viel, vielleicht für manche zu viel(?) Aber ihre Gedanken , ihre Gefühle, die nicht. Und das macht diese Aufnahme so richtig groß(artig).

    5. Bild: sie verschwindet wieder. Hat sie vielleicht doch zuviel preisgegeben? Zu viele Gedanken, Gefühle enthüllt? – Herrlich!!

    6. Bild: Träumen? Sehnsucht?

    7.Bild: Selbstreflexion? Blickt sie hier in ihr Innerstes? Die leicht vorgeneigte Pose drückt eine gewisse Aggression aus, gegenüber sich selber?

    8. Bild: sie wirkt in sich gekehrt, es scheint sie alles ein bisschen mitgenommen zu haben.

    Zum Abschluss kann ich nur noch sagen, dass hier eine wunderschöne Frau zu sehen ist ( ich sage extra nicht Model, ich sehe da doch eher die Frau)die mit ihrem Körperschmuck, den Tattoos usw. einerseits sehr stark aber auch sehr feminin wirkt.
    Durch das Zusammenspiel von Frau, Location,Deinen Ideen …. kommt hier für mich ein absolutes Highlight deines mir bisher bekannten Schaffens heraus.

    Oooookaaaay, ich hoffe, es war nicht zu lang, dass ich auch nicht voll daneben lag.

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31. Januar 2012

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
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