Antje Kröger | Fotokünstlerin

St. Petersburg (Maerz 2016)

Posted by on Mai 24 2016, in Mensch, Welt

St. Petersburg - Saint Petersburg

… In Hast, wie in einem Fieberdelirium war Petersburg erbaut worden. Wie ein Traum verflogen zwei Jahrhunderte: die jedem Leben fremde, am Rande der Erde, mitten unter Sümpfen und Wildnissen stehende Stadt träumte von Weltruhm und Macht; wie Fiebervisionen wechselten Palastverschwörungen, Kaisermorde, Triumphe und blutige Hinrichtungen einander ab; schwachen Frauen fiel eine halbgöttliche Gewalt in den Schoß; in schwülen, zerwühlten Betten wurde über das Schicksal der Völker entschieden; stämmige Burschen mit kräftigem Körperbau und erdbeschmutzten Händen stiegen kühn die Stufen zum Thron hinauf, um die Macht, das Lager und den byzantinischen Prunk zu teilen.

Mit Grauen beobachteten die Nachbarn diese tollen Eruptionen der Phantasie. Mit Trauer und Angst lauschten die russischen Menschen den Delirien der Hauptstadt. Das Land nährte mit seinem Blut und seinem Geist die Petersburger Gespenster und konnte sie doch nie sättigen.

Petersburg lebte ein stürmisch kaltes, übersättigtes, mitternächtiges Leben. Phosphoreszierende, wahnsinnige und wollüstige Sommernächte, schlaflose Winternächte, grüne Tische mit klirrendem Gold, Musik, tanzende Paare hinter den Fenstern, rasende Troikas, Zigeunerchöre, Duelle und Truppenparaden im Morgengrauen, beim Pfeifen des eisigen Windes und unter schrillem Heulen von Flöten vor den Glotzaugen eines wahnsinnigen Kaisers, – so lebte die Stadt. …

So war Petersburg im Jahre 1914. Von den schlaflosen Nächten zerquält, seinen Gram mit Wein, Gold, mit liebloser Liebe und den peinigenden, kraftlos sinnlichen Tönen des Tango, dieser Hymne des Sterbens, betäubend, lebte es wie in Erwartung eines verhängnisvollen und schrecklichen Tages. Viele Zeichen kündeten einen solchen Tag an: Neues und Unverständliches drängte sich aus allen Ritzen.

Graf Alexei Nikolajewitsch Tolstoi, Höllenfahrt

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Blutskirche

Tanja

Bevor ich Anfang März nach St. Petersburg flog, bekam ich Post, einen gepolsterten Briefumschlag mit einem Büchlein von meiner Freundin Nora aus Berlin. Sie schickte mir ein kleines DDR-Kinderbuch, darin lag eine vergilbte Postkarte von Leningrad. Mit dem Lesen von Tanja wartete ich so lange, bis ich im Russenlande weilte. Die Geschichte machte mich traurig, die Geschichte von Tanja und ihrer Familie, die Geschichte der Leningrader Blockade (während des zweiten Weltkrieges) mit all ihren Toten, die Geschichte, die auf den Tagebuchaufzeichnungen der jugendlichen beruht, die Geschichte, die auch die Schreiberin nicht überlebte. Ganz schön harter Tobak für Kinder dachte ich im ersten Moment, erinnerte mich aber schnell an mein liebstes DDR-Kinder-Bilderbuch mit der Geschichte von Teddy (Ernst Thälmann). Es steht auch heute noch in meinem Bücherschrank – ich zeige es so gerne her, denn es steht dafür, dass politische bzw. gesellschaftliche Bildung nicht früh genug beginnen kann.

Meine fotografische Reise war bunt, so bunt. Ich habe mit dem Handy fotografiert, mit der SX-70-Polaroidkamera, mit der digitalen Canon, mit den zwei Zenits, eine auf dem Berliner Flohmarkt erstanden, die andere in St. Petersburg (auf schwarz/weißem Film und Dia-Material).

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

Meine Liebe

Mein letzter St. Petersburg – Kurzbesuch ist schon ein paar Jahre her, damals war es Sommer und hell. Seitdem stellte ich mir immer wieder vor, wie es dort wohl sein würde im Winter, in der Kälte – mit der tiefen osteuropäischen Melancholie. Jetzt habe ich es endlich geschafft, gut, es war schon Anfang März, aber dennoch, ich bekam genug Dunkelheit, knackig kalte Temperaturen und Melancholie zu spüren.

Lange habe ich mich gescheut, Worte zu schreiben, die Bilder waren längst bearbeitet, entwickelt, gescannt, sortiert. Aber Worte wollten nicht fließen. Es ist so schwer, Liebe, Sehnsucht zu beschreiben, etwas in Worte zu fassen, dass sich einfach richtig anfühlt. Russland (die Sowjetunion) war immer, ist und bleibt (m)ein Sehnsuchtsort. Menschen meinen ja gerne, einen vom Pfad abbringen zu wollen, aber nein. Ich bin ein sehr treuer Mensch. Ein Platz wird durch Politik bestimmt, aber ein Platz lebt auch oder vor allem durch die Menschen, durch Kultur und eben diesem unerklärlichen Gefühl: Liebe. Zwei Wochen beherbergte mich Leningrad. Ich erwisch(t)e mich immer wieder dabei, dass dieser Ort für mich Leningrad ist und nicht St. Petersburg. Das muss daran liegen, dass dieses Leningrad auch immer noch häufig im Stadtbild in unzähligen Schriftzügen zu sehen ist, auf Gullideckeln beispielsweise, aber auch, weil ich als Kind eine Brieffreundin aus Leningrad hatte, und das, was sie mir damals in ihren Briefen über ihre Stadt schrieb, beeindruckte mich immer sehr. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich mich nach einer ersten Reise nach Leningrad sehnte, die als Abschluss der Schule stattfinden sollte. Aber so weit kam es ja nicht, lange bevor ich die Schule beenden konnte, brachen die sozialistischen Systeme dieser Welt zusammen und/oder wurden gebrochen. So ging es für mich dann irgendwann mit der Schulklasse nach Rimini, wirkliche Erinnerungen daran habe ich nicht mehr.

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

Meine Liebe (Fortsetzung)

Petersburg ist eine sehr junge Stadt und sollte das Fenster zum Westen für das Russische Reich werden. Erst 1703 ließ Zar Peter der Große die Bauarbeiten der Stadt am Mündungsdelta der Newa beginnen.

Den Namen Leningrad verlor die Stadt übrigens in einem Volksentscheid irgendwann in den 1990ern nur sehr knapp. Die Stadt hieß übrigens auch schon Petrograd, aber die Menschen nannten sie eigentlich seit eh und je Piter. Petersburg hat heute fast fünf Millionen Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt Russlands (nach Moskau). Bis 1918 war sie übrigens auch Hauptstadt.

Insgesamt gibt es Petersburg 68 Flüsse, Kanäle und Nebenarme, die die Stadt durchqueren, 40 Inseln und über 300 Brücken.

St. Petersburg ist arm und reich zugleich. Fast die Hälfte der Menschen lebt am Existenzminimum; Obdachlosigkeit, Kinderarmut, Drogenrausch gehören zum Stadtbild, vor allem in den Außenbezirken. Der Historische Kern und die Innenstadt zeigen sich im schönen Kleid – Neureiche, Oligarchen und Geldadel flanieren neben Touristen über die Prospekte und genießen den Rausch des Konsums. An manchen Tagen hat mich das geschwächt und emotional bewegt, an anderen sah ich einfach darüber hinweg, menschlich.

Übrigens, niemand kann einfach entscheiden, nach Petersburg zu ziehen, es gibt sogenannte Zuzug-Gesetzte. Wer in der Stadt leben mag, braucht einen Job und eine Wohnung. Da dies sich ja irgendwie bedingt, gibt es kaum neu zugezogene Bewohner; sogar Studenten sind in den Semesterferien, wenn sie gerade nicht immatrikuliert sind, keine legalen Einwohner der Stadt.

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

 

Das Reiseheftchen

Der Landeanflug auf Petersburg war märchenhaft, überall Nadelbäume mit Schnee bedeckt, hatte ich mir doch so sehr den Schnee gewünscht. In der Stadt selbst hatte aber bereits das große Tauen eingesetzt. Am dritten Tag wurde es wieder klirrend kalt, nur Schnee von oben ward leider nicht mehr gesehen.

Jeden Tag schrieb ich in mein Reiseheftchen Worte, weil mir nach den anstrengenden Ausflügen meist keine Kraft mehr für ganze Sätze blieb:

Blumenfrauen, rote Wangen, Mittagswodka, Nebel,  Stadt der Frauen, hippsterfreie Zone, Weißkraut mit Würsten, süßer Kaffee, so viel Platz, wo sind die Autos?, Smartphones ohne Ende, Hausschuhe im Hostel, Englisch versteht man hier nicht, Hackklopse, Luftballons & Blumen, Kronleuchterlicht aus den Wohnungen, dicke Regenrinnen, fettes Eis auf dem Fluss, Rolltreppen, Uniformen, StadtGasprom, Buratino, 24h geöffnete Supermärkte, drängelnde Menschenmassen im Zentrum, Metro, Gold, Pelzmäntel, Goldzähne, Borschtsch, Eisangeln, Umarmungen auf der Straße, geschenkte Orangen, freie Straßenbahnfahrten, Straßenmusiker, Obdachlose, abenteuerliche Busfahrten, Stummfilme, orthodoxe Gottesdienste, unter-Wasser-Flohmarkt, Zirkus, Zwiebeltürme…

Aber eines nach dem anderen.

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Freundschaft

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Buratino

Das Reiseheftchen (Fortsetzung)

Petersburg – die Stadt der Tauben. Kleine weiße Friedenstaube… Daran musste ich oft denken. Dabei waren diese ja gar nicht weiß und klein, sondern grau und groß. Die typischen Stadttauben eben, und sie machten ganz schönen Wind, wenn sie in großen Trupps durch die Straßen flogen. Dazwischen saßen sie auf Fassaden, Plätzen, Bäumen… und bettelten nach Essen. Sie begleiteten mich und ich wartete auch – auf sie.

Es waren nicht viele Touristen unterwegs in diesen Endwinterwochen, zwei Wochen kein deutsches Wort gehört, mit dem Schulrussisch gekämpft, mit Händen und Füßen verständigt und gemeinsam mit jung und alt festgestellt, dass Englisch noch keine Weltsprache ist. Das Sprachwirrwarr hat Spaß gemacht und führte das ein oder andere Mal zu viel Gelächter.

 

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

Tatjana, 76

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

Züge und Bahnhöfe

Am Moskauer Bahnhof (einer von fünf Bahnhöfen in Petersburg) wollte ich Tickets für eine Zugfahrt kaufen, die ich dann leider nicht mehr antreten konnte (aus Zeitmangel). Aber die vielen strömenden Menschen zogen mich mit bis zu den Gleisen. Ich wanderte dort eine Weile umher und beobachtete das Treiben der Ankommenden und Abreisenden. Alexander saß schon im Zug und sah mich durch die Fensterscheibe an, stieg noch einmal aus, so dass ich ihn fotografieren konnte. Züge sind in Russland ein wichtiges Transportmittel. Mein Traum war es schon immer, irgendwann einmal mit der transsibirischen Eisenbahn zu reisen.

Beim nächsten Russland-Besuch werde ich zumindest mit dem Zug von Petersburg nach Moskau reisen, die Fahrkarten sind billig, zumal wenn man über Nacht fährt. Einmal bin ich mit einem russischen Zug von Berlin nach Kaliningrad gereist, das war ein Abenteuer. Vor allem ist mir im Gedächtnis, dass die Zug-Reisebegleiterinnen vor jedem Ein- und Ausstieg die Haltegriffe an den Türen putzten. Das passierte auch hier während ich mit Alexander vor dem rot-weißen Zug stand. Ich musste lächeln.

Alexander blieb noch eine Weile neben mir stehen, rauchte, die anderen Fahrgäste stiegen ein. Der Zug fuhr irgendwann los in Richtung Kaukasus.

St. Petersburg - Saint Petersburg, Moskauer Bahnhof

St. Petersburg – Saint Petersburg, Moskauer Bahnhof

St. Petersburg - Saint Petersburg, Moskauer Bahnhof

St. Petersburg – Saint Petersburg, Moskauer Bahnhof, Alexander

St. Petersburg - Saint Petersburg, Moskauer Bahnhof

St. Petersburg – Saint Petersburg, Moskauer Bahnhof

St. Petersburg - Saint Petersburg, Moskauer Bahnhof

St. Petersburg – Saint Petersburg, Moskauer Bahnhof

Metro *Die Rolltreppen und ich

Die Metro von St. Petersburg ist eine der tiefsten in der Welt. 1955 wurde die erste Linie in Betrieb genommen. Viele Stationen gehören zu den schönsten der Welt, die sogenannten unterirdischen Paläste für das Volk. Die besten Architekten der Sowjetunion beauftragte man mit dem Entwurf der U-Bahnstationen. Die Wände wurden mit Tausenden Tonnen von Marmor, Granit und Kalkstein verziert. Skulpturen, Mosaiken und Kronleuchter gab man bei Künstlern in Auftrag. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 70 bis 80 Meter, die tiefste Station Admiraltejskaja ist 96 Meter unter der Erde.

An meinem zweiten Tag entdeckte ich die Metro, an Tag eins war ich zu Fuß über die weiten Prospekte flaniert. Nachdem ich das erste Mal durch das Drehkreuz hindurch war, sah, hörte und fühlte ich sie endlich. Die für mich längsten Rolltreppen der Welt. In den kommenden zwei Wochen konnte ich gar nicht genug von ihnen bekommen. Die Fahrten dauern schon so ihre fünf bis sieben Minuten. Manchmal rennen ganz Eilige an einem vorbei, aber die Masse steht stoisch da und wartet und wartet, einige lesen, andere schauen auf ihr Smartphone, viele gucken einfach nach vorne. Ich war Exotin mit der Kamera und meinen Augen, die neugierig suchten und aufnahmen. Zu Sowjetzeiten war das Fotografieren und Filmen in der Metro übrigens verboten, weil sich unterirdisch auch das Bunkersystem Leningrads befand.

Besonders faszinierten mich diese kleinen Wärterhäuschen am Ende der Treppen. Darin saßen uniformierte Männer und Frauen, um zu kontrollieren, ob alles funktioniert. In jedem dieser Häuschen standen diese altertümlichen Telefone, an jeder Station ein anderes Model.

Fast immer waren die Rolltreppenaufpasser/innen grimmig gegenüber meiner Kamera. Ich wollte nicht provozieren und muss zugeben, dass dieser Gehorsam mir ansonsten doch fremd ist.

Die Metrostationen unterscheiden sich alle voneinander. Mein Plan war, jede einmal zu besuchen, das habe ich aber nicht geschafft. Die Linien sind durch verschiedene Farben gekennzeichnet und nach zwei Tagen hatte ich das System begriffen. In den Zügen der U-Bahn ist es meist ruhig. Die Russen sind kein lautes Volk, sie lesen, sie schlafen, sie schauen, sie starren auf ihr Smartphone. Manchmal spielt auch Musikke auf: an den Wochenend-Tagen gibt es eine Menge Musikanten, die in den Stationen und/oder Zügen spielen. Manchmal preist ein Verkäufer Ware an, Schmetterlinge, die aus Geburtstagskarten fliegen zum Beispiel. Für alle, die das kyrillische Alphabet nicht beherrschen, hat der Russe die Stationen auch latain beschildert.

Die Stationen der Metro fallen auch im Stadtbild auf, meist sind es monumentale Gebäude, in die Menschenmassen hineinströmen. Angst vor Menschenansammlungen sollte man in Petersburg nicht haben. Einmal konnte ich die Metro nicht betreten. Aus einem mir nicht bekannten Grund wurden an meiner Station alle Türen geschlossen. Nur eine schmale wurde wieder geöffnet, davor sammelte sich eine Riesentraube Mensch, zu der ich mich nicht gesellen konnte, weil ich Platzangst bekam.

 

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint PetersburgSt. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

Dickes Eis

Ein eisiger Wind wehte Anfang März durch die Stadt, in Deutschland hatte ich in diesem Winter Handschuhe und Mütze nicht gebraucht, in St. Petersburg auf jeden Fall. Besonders die Spaziergänge über die großen Brücken und entlang der Newa brauchten Schutz! Der Fluss war mit dickem Eis bedeckt, da, wo ich das letzte Mal mit einem Ausflugsdampfer entlang schipperte und pubertierende Jungen beim Baden beobachtete, war das Wasser zugefroren, aber so richtig. Manchmal hing zusätzlich ein nasser Nebel über der Stadt. Petersburg sah einsam aus an diesen Tagen, nur Autos und vereinzelte Menschen, dick in Mäntel gepackt und die Köpfe mit Kapuzen bedeckt, trieben durch die Stadt. Ich, ich nutzte diese melancholische Zeit, um auf den Brücken dem Eis zu lauschen, wie es leise krachte, arbeitete und die Stadt spiegelte.

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Finnischer Bahnhof

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Finnischer Bahnhof

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Finnischer Bahnhof

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

stpetersburg_antjekroeger_saintpeter (113)

St. Petersburg – Saint Petersburg: Newski-Prospekt

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Blutskirche

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

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St. Petersburg – Saint Petersburg

Flohmarkt Udelnaya

Am Wochenende ist auch in Petersburg Flohmarktzeit. Ich brauchte ein wenig Zeit, um den Markt (U-Bahnstation Udelnaya) zu finden. Zuerst kämpfte ich mich durch einen Billigmarkt. Meine Geduld wurde aber so sehr belohnt. Ich war noch nie so traurig, so wenig einkaufen zu dürfen. Mein Koffer gab einfach nicht viel Platz her, weil ich immer versuche, mit so leichtem Gepäck wie möglich zu reisen. Aber klar, ein paar Souvenirs wanderten schon in meine Taschen. Für alles andere entschädigten mich die interessanten, witzigen, kommunikativen Menschen auf diesem Markt. Ich führte so viele interessante Gespräche. Wie in vielen anderen osteuropäischen Ländern auch breiten die Händler in Petersburg ihr Hab und Gut auf der Erde aus, auf Decken oder Planen. Da aber gerade der Schnee schmolz, war die Erde sehr, sehr nass. Ein freundlicher Russe gab mir ein Taschentuch, damit ich wenigstens den meisten Schmutz von meinen Schuhen entfernen konnte. Ich hatte feuchte Füsse während des Nachhause-Spaziergangs.

 

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Udelnaya

Kanonersky Ostrov

An diesen Ort schickte mich Anton. Anton lernte ich ein paar Tage vorher am Moskauer Bahnhof kennen. Er half aus, da ich mit der englischen Sprache nicht wirklich erfolgreich war, um mir ein Zugticket zu kaufen. Auch Anton ist Fotograf, hat sich aber auf Videokunst spezialisiert. Seit unserem Treffen verfolge ich seine Arbeit und staune immer wieder ob der Tiefe und Begabung der russischen Künstler.

Kanonersky Ostrov – Dieser Ort war magisch. In der Sonne leuchteten die Schiffe und das Eis spiegelte die Welt. Eine dreiviertel Stunde entfernt vom Zentrum der Stadt machten sich hier für mich so ganz andere Tore auf…

Ich fuhr mit dem Bus dorthin – ein Abenteuer.  Er war so voll, man musste auf sich aufmerksam machen, wollte man den Bus verlassen und es wurde erst beim Aussteigen bezahlt, wie nach jeder Autobusfahrt in Petersburg, das durchschaute ich nur nicht sofort. Als ich den Bus verließ, stand ich am Ende der Welt, dachte ich, dabei war es nur ein Hafen, daneben ein Werk, dahinter eine Baustelle für eine Schnellstraße über einem Wohngebiet und viele viele Häuser, in denen eine Menge Menschen leben.

Zuerst schlenderte ich zum Hafen. Auf dem Eis traf ich Sascha (Vater) und Nikita (Sohn). Sie angelten. Es dauerte eine ganze Weile bis ich mich auch aufs Eis traute. Aber Sascha gab mir zu verstehen, dass das Eis dick genug sei und so verlor ich meine Scheu und rutschte vergnügt mit der Kamera in der Hand auf dem Eis hin und her. Es war ein großer Spaß, Vater und Sohn beim Fischen zuzuschauen. Nikita war sehr darauf bedacht, Papa stolz zu machen und so hörte er immer genau hin, wenn dieser ihn anleitete. Die Fische aus den kleinen Eislöchern waren mini, aber sorgten für großeFreude, später gesellte sich noch ein weiterer Angler zu uns.

Am Kanonersky Ostrov wird gebaut – eine Schnellstraße. Kräne und Beton sind das tägliche Bild für die Bewohner dieser Gegend. Wie all das mal aussehen soll, kann ich mir schwer vorstellen. Die Brücke für die Straße führt direkt über das Wohngebiet, kaum zu glauben, dass die Autos über die Schlafzimmer der Menschen rollen werden.

Ich spazierte durch die Wohngegend und traf vor allem ältere Menschen und Kinder, wahrscheinlich waren die anderen arbeiten. Die Häuser wechselten: einige ältere Dreigeschösser und eine Menge neue Vielgeschösser. Viele Menschen leben dort in den äußeren Bezirken der Stadt, einfache Leute, auch arme Leute. Ich mochte diese Gegend, sie erschien mir so ehrlich. Auf meiner Busfahrt zurück ins Zentrum schenke mir der Sohn des Fahrers eine Orange und erfreute sich daran, von mir fotografiert zu werden.

 

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg - Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kanonersky Ostrov

 

Wenn es dunkel wird

Die Nacht ist spannend, auch im winterlichen Petersburg. Aber sie kann auch sehr traurig, gefährlich und teuer sein. Ich war meist in meiner Bar um die Ecke Suppe essen, hab‘ die Musik der verschiedenen DJs genossen und Leute beobachtet. An den Wochenenden gab es so viele Konzerte, Veranstaltungen, Parties, dass es mir wirklich schwer fiel, eine Entscheidung zu treffen.

Ist man auf den Straßen unterwegs -nach Einbruch der Dunkelheit- kommen auch die Nachtgestalten aus ihren Löchern: Betrunkene, Obdachlose, Kranke, Arme… Die Petersburger sehen darüber hinweg und feiern, mir fiel dies zum Teil nicht so leicht und vor allem wollte ich dies nicht mit der Kamera festhalten, ein paar Worte müssen reichen, um das Kopfkino anzukurbeln.

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Newski-Prospekt

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

 

 

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Metro

Kunst – oh diese Kunst

St. Petersburg verfügt über eine sagenhafte Vielfalt an Museen. Es gibt über 200 unterschiedlich  für Kunst, Geschichte, Heimatkunde, Militärwesen usw. Kunstinteressierte könnten mit den Besuchen ihre gesamte Lebens-Freizeit verbringen.

Die Staatliche Eremitage mit drei Millionen!!! Exponaten ist das größte Museum Russlands und eines der drei größten Museen der Welt. Es wurde errechnet, dass man für die Betrachtung aller Exponate ca. acht Jahre benötigt, wenn man pro Exponat nur eine Minute aufwendet. Außerdem beherbergt die Eremitage etwa 70 Katzen, die das Areal von Ratten und Mäusen freihalten und in den Kellern des Museums leben. Diese Katzen sind die berühmtesten Katzen von St. Petersburg. Ich habe keine davon gesehen, vielleicht war es einfach zu kalt?

Ich war zwei Tage lang in der Eremitage unterwegs und einen Tag lang im Russischen Museum. Das waren drei sehr besondere Tage, denn noch nie in meinem Leben hat mich die bildende Kunst so sehr in ihren Bann gezogen… dabei war ich schon in so vielen Museen dieser Welt! Doch von einem Besuch in der Eremitage träumte ich schon immer. Bei meinem letzten Besuch in Petersburg war gerade die deutsche Kanzlerin in der Stadt und auch in der Eremitage (es ging um die Beutekunst im Zweiten Weltkrieg). Es gab damals keine Chance auf ein Hineinkommen. Dieses Mal war es anders. Keine Schlangen, zum Glück. Der Winter hat viele Vorzüge. So konnte ich mich schnell den Kunstwerken widmen. Übrigens: der Eintritt für Schüler, Studenten und Rentner ist kostenlos, das konnte man auch sehr schön an der Besucherstruktur ablesen…

Es machte so viel Spaß, mit dem Museums-Plan in der Hand durch dieses Märchenschloss zu streifen, manchmal auch in Panik, wenn ich mich mal wieder verlaufen hatte. Aber genauso erschöpfte die viele Kunst auch. Ich wusste, ich würde nur einen Bruchteil sehen und aufnehmen können, so konzentrierte ich mich in der Eremitage auf die flämische und niederländische Kunst, Rubens beispielsweise, und die französische Malerei, die mittlerweile in ein eigenes Gebäude gegenüber des Winterpalastes ausgelagert wurde.

Neben den Kunstwerken bewunderte ich die schönen reifen Frauen (selten waren es Männer), die in jedem Raum saßen, um die Exponate zu überwachen. Ihre Handtaschen standen neben den Stühlen und so oft lächelten sie mich an. Einige von ihnen sprachen sogar ein wenig englisch und konnten mich so wieder auf den richtigen Pfad bringen, wenn ich mich wieder verirrt hatte.

Das Russische Museum überraschte mich. Es stand nicht auf dem Besichtigungsplan. Meine Mitbewohnerin aus Tallin schickte mich dorthin. Ich gönnte mir einen Audioguide, denn die russische Kunst war Neuland für mich. Fast fühlte ich in diesem Museum noch mehr als in der Eremitage. Früher standen/hingen die russischen Werke übrigens auch dort – bis sie wegen Platzmangels ausgelagert wurden. Welch‘ wunderbare Entscheidung.

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

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St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg – Saint Petersburg, Eremitage

St. Petersburg - Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg – Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg - Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg – Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg - Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg – Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg - Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg – Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg - Saint Petersburg, Russisches Museum

St. Petersburg – Saint Petersburg, Russisches Museum

Matrjoschka

Matrjoschka ist die berühmte bunt bemalte Puppe aus Holz und das beliebteste Souvenir aus Russland. Große schwarze Augen, rote Wangen, lächelnd, in russische Tracht gekleidet – so sieht die traditionelle Matrjoschka aus. Dieses Mal habe ich nichts matrjoschkaesques gekauft, zuviel hat sich über die Jahre schon angesammelt bei mir und meinen Liebsten. Noch immer aber vermisse ich die Matrjoschka aus meiner Kindheit, sie war meine erste große Liebe.

Ein kleiner geschichtlicher Exkurs: Die Wahl des Namens war nicht zufällig. Matrjona (liebevoll Matrjoscha) war in Russland ein sehr beliebter und gebräuchlicher Frauenname. Außerdem steckt in der Wurzel des Namens das lateinische Wort mater (Mutter), was zur Idee der Puppe sehr gut passt. Sie symbolisiert traditionell Mütterlichkeit und strahlt Wärme und Heimeligkeit aus. Das Spielzeug war für Kinder gedacht und sollte vereinfacht die Vorstellung von Fruchtbarkeit, Mutterschaft und Familie vermitteln. Nach einer Überlieferung heißt es, dass der Wunsch in Erfüllung geht, wenn man einen Wunschzettel in die Matrjoschka legt.

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

Orthodox

Immer wieder verschlug es mich zufällig in die orthodoxen Gottesdienste der verschiedenen Kirchen der Stadt. Ich liebe es, auf meinen Reisen Glaubenshäuser anzuschauen, dort zu sitzen, den Liturgien zu folgen oder einfach die Energie der Räume und Menschen zu spüren. Die orthodoxe Liturgie ist mir nah, vielleicht, weil sie der Inszenierung ähnelt, die ich für meine eigene Kunst verwende. Ich glaube nicht an einen Gott, aber ich spüre gerne gute und kraftvolle Energie, die an Plätzen herrscht, wo Menschen beten und versuchen bei sich und/oder einem anderen zu sein.

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint PetersburgSt. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Kasaner Kathedrale

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

 

 

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Kasaner Kathedrale

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Kasaner Kathedrale

… außerdem

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Newski-Prospekt

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Newski-Prospekt

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Blutskirche

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Finnischer Bahnhof

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Finnischer Bahnhof

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Finnischer Bahnhof

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Newski-Prospekt

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Park Pobedy

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Park Pobedy

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Park Pobedy

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Park Pobedy

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Kasaner Kathedrale

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St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg: Newski-Prospekt

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St. Petersburg – Saint Petersburg: Newski-Prospekt

St. Petersburg - Saint Petersburg

St. Petersburg – Saint Petersburg Awtowo

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St. Petersburg – Saint Petersburg Awtowo

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St. Petersburg – Saint Petersburg Awtowo

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St. Petersburg – Saint Petersburg Awtowo

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St. Petersburg – Saint Petersburg Awtowo

Es gäbe noch so viele Geschichten zu erzählen, von den Straßenputzern der Stadt und den Kindern, den mahnenden Journalisten, den alten mit ihren Geschichten vom Krieg, den jungen mit ihrer Gier nach Leben. Aber das alles könnt Ihr vielleicht auch selbst in dem ein der anderen Bild erkennen…

… und außerdem möchte ich so schnell wie möglich wieder nach Petersburg, danach nach Moskau und danach durch das große Land nach Sibirien. Das möchte jedoch in Ruhe geplant werden.

Comments

  • Ich war 1989 zu unserer Schulabschlußfahrt in Leningrad und ich habe es auf Deinen Bilder sofort wiedererkannt. Vor allem erinnere ich die monumentalen Bauten und Straßen, alles war groß, üppig, schmutzig und alt. Damals rauchten viele Russen Papirossi, auch im hinteren Teil unseres Flugzeugs der Aeroflot, dem unten die Verkleidung fehlte. Den Geruch bekomme ich gleich wieder in die Nase, und die Menschen sahen ganz genauso aus wie auf Deinen Fotografien, die ein schönes zeitloses Stimmungsbild der Stadt zeichnen – nicht überraschend, aber sehr sinnlich.

  • Erik, auch ich bin mit Aeroflot geflogen, nur schien es so, dass alle Flugzeugteile dran waren 😉 Und: Überlege mal, die Ästhetik der Menschen ist nach Deinen Aussagen nach über 25 Jahren die gleiche. Wo gibt es so etwas? Die Uniformität der Masse hat doch an so vielen anderen Orten bereits eingesetzt.

  • Dietmar

    Lebendes Leben……..

  • Dietmar

    Lebendes Leben……..

    nein habe ich nicht!

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