Antje Kröger | Fotokünstlerin

Antlitz

Posted by on Apr. 17 2016, in Mensch

Antlitz Fotoserie Antje Kroeger

Frage ohne Antwort
 
Was bist du, Unbegriffnes,
Mensch genannt, –
Antlitz in Antlitz
eingwendet Janushaupt, –
Urwerden
Aug in Aug mit Wissenheit, –
Urzwiegesicht
und doch ureine Form – –?
  
Christian Morgenstern: Ich und die Welt
 
 

digital-analoger Remix*

Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
Antlitz
Polaroid Antje Kröger
Antlitz
Polaroid Antje Kröger
Antlitz
Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
Antlitz
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Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
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Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
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Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
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Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
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Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
Antlitz
Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
Antlitz
Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
Antlitz
Polaroid Antje Kröger
Antlitz
Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
Antlitz
Antlitz Fotoserie Antje Kroeger
Antlitz
Der Körper zeigt sich ungeschützt und aufrecht zugleich. Verletzlichkeit und Kraft stehen nicht im Widerspruch, sondern nebeneinander. Der männliche Akt wird hier nicht inszeniert, sondern zugelassen.
Antlitz
Zu sehen ist ein nackter erwachsener Mann, der in geduckter, nach vorne geneigter Haltung sitzt. Sein Körper füllt den unteren und mittleren Bildraum. Die Beine sind angewinkelt, die Arme stützen sich auf den Oberschenkeln ab. In seinem Mund hält er eine brennende Zigarette; die Glut ist als kleiner Lichtpunkt erkennbar.
Das Gesicht ist im Dreiviertelprofil gezeigt, der Blick geht seitlich nach außen, nicht zur Kamera. Das Licht ist warm und gedämpft, es fällt schräg von der Seite ein und modelliert Gesicht, Schultern und Oberkörper. Teile des Körpers liegen im Schatten, andere treten weich hervor. Die Haut wirkt natürlich, mit sichtbarer Textur.
Der Hintergrund ist eine raue, unregelmäßige Wand mit Patina, die dem Bild eine intime, fast abgeschlossene Atmosphäre gibt. Es gibt keine Requisiten außer der Zigarette. Die Komposition wirkt ruhig, konzentriert und nah, ohne Bewegung oder Aktion.
Der Fokus liegt klar auf Körper, Haltung und Blick – auf der Präsenz des männlichen Aktes im Raum.
Antlitz
Der Blick geht nach innen, der Körper bleibt präsent. Der männliche Akt erzählt von Selbstbeobachtung, von einem Moment, der keinem Publikum gehört und sich dennoch zeigt.
Antlitz
Hier wird der männliche Akt nicht heroisiert und nicht entschuldigt. Er existiert außerhalb klassischer Bilder von Männlichkeit – ruhig, eigenständig, unbegradigt.
Antlitz
Die Nähe entsteht nicht durch Pose, sondern durch Vertrauen. Der männliche Akt bleibt bei sich und öffnet dennoch einen Raum, in dem Betrachtung erlaubt ist.
Antlitz

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