Schwarzweiß-Fotografie, liegende Frau mit Perlenkette, Kunstfotografie

Bloßsein … ZWEI

Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie blickst du auf mich? Wie formt sich mein Sein für das Außen?
Gewänder? Präsenz? Körper(form)? Stimme? Spiele ich auf der Vorderbühne oder ist meine Rolle die der Beobachterin auf der Hinterbühne? Bin ich frei oder gefangen durch all die Gedanken, die sich nur mit „nicht mir“ beschäftigen? Wie wachse ich? Noch wichtiger, wohin will ich wachsen? Und woher kommt das Licht für mein Wachstum? Warum habe ich so viele Fragen?


Ich fühle mich. Gefangen manchmal, irritiert, ungesehen, leer, fremd, hart. Ich möchte weich sein. Weich wie die Kissen, in denen ich liege und träume in purpurnen Farben. Weich wie die Zuckerwatte, die ich als Kind auf dem Jahrmarkt verschlungen habe, weich wie der Bauch meiner Großmutter, auf dem ich mich immer ausruhen durfte, als der Schlund der Welt mich aufzufressen drohte. Licht. Wachsen. Weichsein. Der Dreiklang meiner Wünsche für Jetzt.

Schwarzweiß-Fotografie, Frau mit Kinderzeichnung und Porträt, Kunstfotografie
Bloßsein … ZWEI
Farbfotografie, kniende Frau mit goldener Lampe, intim, zeremoniell
Bloßsein … ZWEI
Kunstfotografie Farbe, Frau im Bett, atmosphärisch, nostalgisch
Bloßsein … ZWEI
Antje Kröger Kunstfotografie, Frau mit Halskette, monochromes Porträt
Bloßsein … ZWEI
Antje Kröger Fine Art Fotografie, liegendes Porträt, Schwarzweiß
Bloßsein … ZWEI
Kunstfotografie Farbe, Frau liegend auf rotem Teppich, atmosphärisch
Bloßsein … ZWEI
Schwarzweiß-Fotografie, liegende Frau mit Perlenkette, Kunstfotografie
Bloßsein … ZWEI
Farbfotografie, Frau auf orientalischem Teppich, warm, einladend
Bloßsein … ZWEI
Antje Kröger Kunstfotografie, Frau auf Stuhl, monochromes Porträt
Bloßsein … ZWEI
Antje Kröger Schwarzweiß-Fotografie, sitzende Frau, Vintage-Interieur
Bloßsein … ZWEI
Antje Kröger Schwarzweiß-Fotografie, sitzende Frau, künstlerisches Porträt
Bloßsein … ZWEI
Antje Kröger Fine Art Fotografie, sitzendes Akt-Porträt, Schwarzweiß
Bloßsein … ZWEI

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26. Januar 2026

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)
selbstporträt inszeniert, sandkastenform als maske vor auge, grüner lidschatten, analog-digitaler remix, konzeptuelle porträtfotografie

FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)

ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026
Der Garten der verzweigten Lichter
Frau in fliederfarbenem Kleid lehnt tanzend an Baumstamm im Wald, Arm ausgestreckt, Efeu und Dickicht, inszenierte konzeptuelle Farbfotografie

Der Garten der verzweigten Lichter

Das Holz knackt morschtrocken. Kein Lüftchen weht. Auch kein laues. Die Wipfel der halbstarken Bäume haben sich zu einer Krone vereinigt, sie lassen wirklich wenig Licht hindurch. Wenn aber, dann schießt es wie Patronensalven auf alles Sein und kreiert harte, herrliche Schatten. Liebstes Schattenlicht. Aus dem Revolver der Sonne. Das ist die Welt im Garten der verzweigten Lichter. Der Efeu rankt, abgebrochene dünne und auch dicke Äste liegen wie Stolperfallen auf den nicht vorhandenen Wegen.
17. September 2026
Im Fragment
Analoges Porträt mit halb grünem, halb rötlichem Farbverlauf, wacher Blick, weißes Kleidungsstück am Hals, konzeptuelle Fotografie über Licht und Fragmentierung

Im Fragment

Zeit vergeht. Läuft. Keine Rücksicht. Das Ende rückt näher. Ticktack, zappzerapp. Der Anfang längst vergessen. Das Außen gerät durcheinander, nicht zum ersten Mal, und ordnet sich wieder, nicht zum ersten Mal. Schwäche wird abgelöst durch Stärke, und andersherum. Ein Kreis, ein ewiger Kreis. Erschöpfung trifft auf Leichtigkeit und Spieltrieb.
13. September 2026