Moderne Porträtfotografie mit Reflexionen, Antje Kröger

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Galle und Glorie.
Schwefel und Krankheit.
Gift und Schande.
Ekel, Gier und Lust.
Verrat. Feigheit. Gelbsucht. Judenstern.

Wille, Kraft, Selbsterkenntnis.
Sehnsucht, Eidotter, Rausch.
Übergang. Zwischen Seele und Substanz.
Doppelgesichtig.

Erkenntnis als Schmerz.
Wahnsinn, Askese, Offenbarung.
Vision und Ende.
Fiebriger Glaube, brennende Erde, Hoffnung in Auflösung.

Aufstieg, Transzendenz, Heiligenschein.
Honiggetaucht und goldgesäumt.
Farbe des Traums, Farbe des Schreis, Farbe des Wahns.

Renaissance.
Goldener Klimt.
Goya in Schwefel.
Van Gogh.
Vermeer.
Turner.

Mark Rothko: „Orange and Yellow“.
Andy Warhol: „Banana“.
Piet Mondrian: „Composition with Yellow“.

Melancholie.
Verronnenheit.
Patina.
Verhallen, Vergilben, Vergessen.
Schmetterlingsflügel.

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Künstlerisches Frauenporträt in warmem Licht, Antje Kröger
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der schrei
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frau in einem leopardenbody und perlenkette, das gesicht ist verborgen
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Intensives Frauenporträt mit Mehrfachbelichtung, Antje Kröger
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Emotionales Porträt in Gelb- und Goldtönen von Antje Kröger
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Experimentelles Porträt mit Unschärfe und Emotion, Antje Kröger
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Porträtfotografie zwischen Intimität und Bewegung, Antje Kröger
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Moderne Porträtfotografie mit Reflexionen, Antje Kröger
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Emotional verdichtetes Porträt in Goldtönen, Antje Kröger
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Experimentelles Lichtporträt mit Bewegung, Antje Kröger
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27. Januar 2026

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)
selbstporträt inszeniert, sandkastenform als maske vor auge, grüner lidschatten, analog-digitaler remix, konzeptuelle porträtfotografie

FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)

ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026
Der Garten der verzweigten Lichter
Frau in fliederfarbenem Kleid lehnt tanzend an Baumstamm im Wald, Arm ausgestreckt, Efeu und Dickicht, inszenierte konzeptuelle Farbfotografie

Der Garten der verzweigten Lichter

Das Holz knackt morschtrocken. Kein Lüftchen weht. Auch kein laues. Die Wipfel der halbstarken Bäume haben sich zu einer Krone vereinigt, sie lassen wirklich wenig Licht hindurch. Wenn aber, dann schießt es wie Patronensalven auf alles Sein und kreiert harte, herrliche Schatten. Liebstes Schattenlicht. Aus dem Revolver der Sonne. Das ist die Welt im Garten der verzweigten Lichter. Der Efeu rankt, abgebrochene dünne und auch dicke Äste liegen wie Stolperfallen auf den nicht vorhandenen Wegen.
17. September 2026
Im Fragment
Analoges Porträt mit halb grünem, halb rötlichem Farbverlauf, wacher Blick, weißes Kleidungsstück am Hals, konzeptuelle Fotografie über Licht und Fragmentierung

Im Fragment

Zeit vergeht. Läuft. Keine Rücksicht. Das Ende rückt näher. Ticktack, zappzerapp. Der Anfang längst vergessen. Das Außen gerät durcheinander, nicht zum ersten Mal, und ordnet sich wieder, nicht zum ersten Mal. Schwäche wird abgelöst durch Stärke, und andersherum. Ein Kreis, ein ewiger Kreis. Erschöpfung trifft auf Leichtigkeit und Spieltrieb.
13. September 2026