Surreale Maskenfotografie Totenkopf nackt liegend schwarzweiß analog

Knochenweiß

Heute habe ich einen Geburtstagsbrief
geschrieben.
Bin lange mit der Tram gefahren,
um den Briefkasten
mit meinem Geschriebenen zu füllen.

Auf dem Rückweg
stieg ich am Bismarckturm aus.
Es hatte frischen Schnee geschneit
in den Morgenstunden.
Dort am Turm
waren die Felder bedeckt
mit einer weißen Decke.

Die Krähenvögel saßen
abwechselnd im Schnee
und auf den Bäumen.
Ich versuchte, das Treiben
mit der Kamera festzuhalten.

Meine Hände waren frostig rot.

Ich fand neben einem Feld
noch den Maiglöckchenweg.
Danach fuhr ich zum Bahnhof.
Ich kaufte eine Maske. Wieder Tram.
Wieder nach Hause.

Mir gegenüber saß
ein junger Handwerker.
Er schlief tief und fest.
Er trug eine Mütze:
„Moin Moin“.
Fand ich witzig.

Ich esse noch immer schlecht
und habe meine Lust verloren.

Analoge Schwarzweißfotografie zweier maskierter Körper im Raum
Knochenweiß
Schwarzweiß-Porträt mit Totenkopfmaske, nacktem Körper und verhüllter Figur
Knochenweiß
Künstlerisches Porträt über Körpernormen, Maske und Vergänglichkeit
Knochenweiß
Variante 1:

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Rituelles Schwarzweißporträt mit Maske und verschleierter Gestalt
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Die Würde des Unperfekten
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Knochenweiß

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1. Februar 2026

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
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