Menschmaschine Fotokunst Antje Kröger

Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH

Und ich hatte mich gerade bei diesem Punkte besonders aufgehalten, um zu zeigen, dass, wenn es solche Maschinen gäbe, welche die Organe und die äußere Gestalt eines Affen oder irgendeines anderen vernunftlosen Tieres hätten, wir nicht imstande sein würden, sie in irgend etwas von jenen Tieren zu unterscheiden; während, wenn es unsern Körpern ähnliche Maschinen gäbe, die sogar, soweit es moralisch möglich wäre, unsere Handlungen nachahmten, so würden wir doch stets zwei ganz sichere Mittel haben, um zu erkennen, dass sie deshalb nicht wirkliche Menschen seien. Das erste ist, dass sie niemals Worte oder andere von ihnen gemachte Zeichen würden brauchen können, wie wir tun, um anderen unsere Gedanken mitzuteilen. Denn es läßt sich wohl begreifen, wie eine Maschine so eingerichtet ist, dass sie Worte hervorbringt und sogar bei Gelegenheit körperlicher Handlungen, die irgendeine Veränderung in ihren Organen verursachen, einige Worte ausstößt, wie beispielsweise, wenn man sie an irgendeiner Stelle berührt, dass sie fragt, was man ihr sagen wolle; wenn man sie anderswo anfaßt, dass sie schreit, man tue ihr weh, und ähnliche Dinge; nicht aber, dass sie auf verschiedene Art die Worte ordnet, um dem Sinn alles dessen zu entsprechen, was in ihrer Gegenwart laut wird, wie es doch die stumpfesten Menschen vermögen. Und das zweite ist, dass, wenn sie auch viele Dinge ebensogut oder vielleicht besser als einer von uns machten, sie doch unausbleiblich in einigen anderen fehlen und dadurch zeigen würden, dass sie nicht nach Einsicht, sondern lediglich nach der Disposition ihrer Organe handeln. Denn während die Vernunft ein Universalinstrument ist, das in allen möglichen Fällen dient, müssen diese Organe für jede besondere Handlung eine besondere Disposition haben, und deshalb ist es moralisch unmöglich, dass in einer Maschine verschiedene Organe genug sind, um sie in allen Lebensfällen so handeln zu lassen, wie unsere Vernunft uns zu handeln befähigt.

René Descartes, Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs, (1637)

Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH, Fotoserie in schwarz/weiss der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH

Werbung

NÄCHSTER FOTOWORKSHOP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

11. Juni 2019

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

октомври
inszeniertes Selbstporträt, dicke Frau im zu engen orangenen Kleid auf dem Bett, Blick nach oben, Fliege am Hals, Pferdeschwanz mit Glocke auf der Decke, Leica

октомври

Ein halbes Jahrhundert nach dem ersten Schrei. Aus den traurigen Kleidern der Kindheit war sie herausgewachsen, fast immer. Neue, viel buntere, lagen auf der Straße. Irgendwo in der Ostferne. Eines hob sie auf, orangene Provokation, sie zwängte sich hinein. Es passte nicht. Sie blieb trotzdem drin. Dick, laut, zu viel, genau richtig falsch. Der Stoff […]
20. Oktober 2026
Piroska (Zweie)
rotkäppchen wald zweig berühren weidenkorb boden, rotes cape kapuze, inszenierte märchenfotografie piroska

Piroska (Zweie)

Der Korb meines Rotkäppchens war irgendwann gefüllt mit Sorgen, bis zum Rand. Sorge. Vorsorge. Sorge vor Sorge. Versorgen, umsorgen, (selbst)fürsorgen. Wo war das niedliche, furchtlose Mädchen geblieben? Angst oder Furcht. Egal. Beides in ordentlichem Maße vorhanden. Nur die Sehnsucht war geblieben. Natürlich. Und wenn sie nicht gestorben sind… Aber so viel(e) war(en) schon gestorben. Die Großmama natürlich. Aber auch die ein oder andere Utopie. Menschen. Vorhaben. Lieben, die Leichtigkeit.
4. Oktober 2026
Piroska (Einse)
rotkäppchen haarbürste neonlicht wald, geschlossene augen, inszenierte fotografie piroska selbstfürsorge

Piroska (Einse)

Auf dem Nachttischchen aus Holz, das neben dem knarrenden Omabett stand, lag dieses wunderschöne DDR-Märchenbuch. Es war ein dicker Brocken und die Seiten waren mit einem goldenen Schnitt verziert. Als Kind dachte ich, dieses Buch wäre ein Schatz. Denn immer, nachdem Omama mir daraus vorgelesen hatte, verschwand es wieder in einer roten Box aus dicker Pappe. Dann war das wunderschöne Cover nicht mehr sichtbar, welches mich durch meine gesamte Kindheit begleitete.
4. Oktober 2026