… und du glaubst nicht an Wunder – eine Fortsetzung… und du glaubst nicht an Wunder – eine Fortsetzung… und du glaubst nicht an Wunder – eine Fortsetzung… und du glaubst nicht an Wunder – eine Fortsetzung
Sie flattern über die Haut, das Gold und das Silber. Mensch. Sein. Mensch. Werdung. Der Körper trägt und erträgt. Das Licht des Abends scheint sanft. Stille Würde. Das Rot zieht Kreise. Kreise um das, was ist. Um das, was wird. Gold legt sich über die Ränder, Silber über die Zwischenräume. Dazwischen spannt die Haut. Überspannt das zweite Herz, das da schlägt im Takt der Wasserwelt. Es schlägt im Rhythmus von Strömungen, die keine Namen tragen, im Rhythmus von Flüssen, die durch den Körper ziehen, von Wasser, das nicht nur fließt, sondern nährt. Nährt, was noch kein Gesicht hat. Was noch kein Licht kennt außer diesem, dem des sanften Abends. Was noch keine Haut kennt außer der, die es trägt. Die trägt und erträgt. Die spannt und hält. Das Wasser weiß. Der Körper weiß. Das Rot weiß, wo es Kreise zieht.
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Das Holz knackt morschtrocken. Kein Lüftchen weht. Auch kein laues. Die Wipfel der halbstarken Bäume haben sich zu einer Krone vereinigt, sie lassen wirklich wenig Licht hindurch. Wenn aber, dann schießt es wie Patronensalven auf alles Sein und kreiert harte, herrliche Schatten. Liebstes Schattenlicht. Aus dem Revolver der Sonne. Das ist die Welt im Garten der verzweigten Lichter. Der Efeu rankt, abgebrochene dünne und auch dicke Äste liegen wie Stolperfallen auf den nicht vorhandenen Wegen.
Zeit vergeht. Läuft. Keine Rücksicht. Das Ende rückt näher. Ticktack, zappzerapp. Der Anfang längst vergessen. Das Außen gerät durcheinander, nicht zum ersten Mal, und ordnet sich wieder, nicht zum ersten Mal. Schwäche wird abgelöst durch Stärke, und andersherum. Ein Kreis, ein ewiger Kreis. Erschöpfung trifft auf Leichtigkeit und Spieltrieb.
Gestalten. Die eine hat den Pelz um sich gelegt wie eine zweite Haut, dunkles Haar fällt darüber, das Gesicht halb verschluckt vom Korn des Papiers. Die andere trägt Strohhut und Hosenträger in Streifen. Hockt, wartet, beobachtet mit einem Blick, der älter wirkt als gelebt. Großformatkamera, Mentorin, Papiernegative. Jedes Bild ein Universum, mit Rand in Rissen, […]