Es gibt nur noch wenige Lichtquellen in ihrer Behausung. Das Licht ihrer gemeinsamen Treffen ist ein rotes. Es wirft Schatten an die Wände. Neue Treffen, neue Schatten. Er war schon einmal bei ihr. Das ist sehr lange her. Sie erinnert sich kaum daran. Mehr als ein Jahrzehnt war vergangen. Jetzt kommt er wieder – zu ihr, in jeder Begegnung, nach jeder Begegnung.
Johann Wolfgang von Goethe: »Schönheit kann nie über sich selbst deutlich werden.« André Breton sagte einst, Schönheit soll erschütternd oder gar nicht sein! »Schönheit ist Schrecken. Wir wollen verschlungen werden von ihr […]« – Donna Tartt, Die geheime Geschichte“ Sie erschrickt (ziemlich) oft.Weil sie sich alleine wähnt (in ihrer Welt).Weil die Musik oder die Worte aus […]
Wir hatten ein Date, weil ich es so wollte.Das schrieb ich dir auch genauso,in kurzen Sätzen,plus einer Beschreibung,wie du mich finden würdest. Welche Kräfte vorher gewirkt hatten,weiß ich nicht genau.Aber ich ahne es. Ich wollte keine Blumen von dirals Willkommensgruß,sondern Kuchen zum frisch gebrühten Kaffee(und du trankst eine Menge davon!). Als du ankamst, warst du […]
Der Spielling sitzt am Harmonium.Sein graziler Oberkörper schwingt in der Dunkelheitwie ein Pendel hin und her.Sein starker rechter Fuß stampft auf einen Tretschemel,der andere ist gerade außer Betrieb. Seine schlanken Finger ziehen an den Registern –für die Klangfarbe seiner magischen Töne –oder berühren die weißen und schwarzen Tasten,streicheln sie, schlagen sie, hämmern, klopfen, hauchen.Abwechselnd. Das […]
Die Künstlerinnen in der Ukraine machen weiter, „einfach“ immer weiter. Jeden Tag. In Sumy, in Dnipro, in Charkiw, in Kiew, in all den anderen Orten. Auch nach Raketenangriffen, auch nach Toten und Verletzten und Verlust, auch nach Schmerz und Verzweiflung, auch nach Zerstörung, Wut, Kraft- und Hoffnungslosigkeit. Jeden einzelnen Tag zollt mir dies Respekt ab. […]
1990.
Der Heldentenor – mein Protagonist – hängt seinen blauen Tannhäuser-Mantel – er ist leuchtend blau, mit Gold abgesetzt am Kragen und der Knopfleiste – an den Garderoben-Nagel. Für immer. Nie wieder Oper. Nie wieder Richard Wagner.
Diese kleine Serie ist Auftakt, Einleitung, Präludium.
Ein Prolog, eine Initiation, eine leise Schwelle.
Ein Flüstern. Ein erstes Zittern.
Viel Energie, Kraft und Emotion sind unterwegs – in meiner Welt und in der großen darüber hinaus.
Sie wollen sich zeigen, drehen und wenden.
Sie wollen ihre Geschichten erzählen.
Sie wollen er-leben.
Der Staub in unseren Lungen lässt uns sicherlich ein paar Jahre weniger leben, sagt er, ganz in Gedanken. Vielleicht. Vielleicht ist unser Leben auch schon morgen vorbei oder übermorgen, oder war es das gestern oder vorgestern schon? Was zeigt die Uhr an? Warum bewegen sich die Zeiger in Schleifen? Warum wiederholen sich die Bewegungen immer wieder? Schritt für Schritt. Atemzug um Atemzug. Sturz um Fall. Wann beginnt etwas, wann ist es zu Ende? Darf der Anfang sich aufbäumen gegen das Ende? Muss das Ende den Anfang kennen? Welche Form hat der Weg zwischen einem Anfang und einem Ende? Gibt es nach einem Ende auch wieder einen Anfang? Ist deine Lieblingsform die Schleife?
Neue (Zug)Reisegeschichten aus (ost)deutschem Land, mit dem Konvolut analoger Kameras, immer regelmäßig aktualisiert werden Leipzig & Mecklenburg, aber auch neue Orte kommen hinzu. Zu diesem Zeitpunkt gibt es 9 Kapitel meiner 9-Euro-Ausblicke. Wahrscheinlich werden weitere dazukommen. Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis: ➨ 9-Euro-Ausblicke-Und-Weiterreisend / Inhaltsverzeichnis Blackbox-Schkeuditz (März 2025) Gesamter Text und alle Fotografien hier: 9-Euro-Ausblicke-Und-Weiterreisend […]
Entstanden im März - während meines Fotoworkshops: Inszeniertes Porträt und Straßenfotografie. Gestern bekam ich eine E-Mail von M. Darin stand dieser Satz, den ich selbst so lange nicht gesprochen und gedacht habe: Alles hat mit allem zu tun. Mir fehlt es so sehr, mit dir Musikraten zu spielen. Deshalb ein Soundtrack zur Serie: