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Synthesia

Remix aus analoger und digitaler Fotokunst, aus 1923, 2018 und 2023, aus farbig und monochrom, aus männlich und weiblich, aus dick und dünn, aus Otto Dix und Grete Stern, aus Selbst und Porträt.


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Synthesia

Im Raum der zeitverschlungenen Daseinsformen, gefangen zwischen Leben und Vergänglichkeit, manifestieren sich zwei Kreaturen, aus unterschiedlichen Brunnen geklettert. Der eine, ein männlicher Schatten, der die Kühle der Sachlichkeit in seinen Adern trägt. Sein Antlitz in greller Schärfe erzählt stolz von vergangenen Schlachten und zerrissenen Träumen. Sein Leib, von Krieg gezeichnet, gleicht einem Messer, scharf und dünn, das die Grenzen seiner Existenz zu durchdringen scheint. Seine Wunden, stolz zur Schau getragen, sind das Echo eines vergangenen Grauens, das ihn mit jedem Atemzug zu verschlingen droht.

Die andere Kreatur, ein Weibchen, eine Walküre, will aus den Nebeln hervortreten. Ihre Erscheinung ist kaum greifbar, verschwommen wie eine verblassende Erinnerung. Fast nackt, ihr Körper in üppiger Fülle, hängen ihre prallen Brüste schwerelos hinab, während Blüten aus ihrem Mund quellen wollen, bereit, ausgespuckt zu werden. Sie ist ein Rätsel, ein Mysterium, das sich in den Lücken der Wirklichkeit versteckt.

Das Jahr 1923, eine Zeit des Aufruhrs und der Extreme, bildet den Hintergrund für ihre Begegnung. Der Hauch von Veränderung durchdringt die Luft, die Welt vibriert im Ungewissen. In diesem Nebel der Unklarheit, in dem Vergangenheit und Zukunft verschwimmen, sind sie gefangen. Sie sind Teil eines dadaistischen Stückes, in dem die Logik der Worte verwischt und die Realität ihre klaren Konturen verliert.


Titten, Walküren, Soldaten, Prothesen,

Glubschäugige Kartoffeln in schrägen Posen,

Gurgelnde Kürbisse im Tango der Wahnsinnigen,

Lachen und Weinen, als Marmelade auf den Zehen.

Glibbernde Wackelpudding-Schlachten,

Schnarchende Giraffen mit Regenschirm-Matten,

Quakende Melonen in grünen Schuhen,

Lachen und Weinen, als Karussell der Verschrobenen.

Titten klatschen in grotesker Melodie,

Eine Prothese hüpft im rhythmischen Tanz,

Walküren kreisen, singen ihre Hymnen,

Soldaten marschieren im Narrenschritt.

ein Spiel mit ChatGPT

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24. Mai 2023

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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