Bewegungsunscharfe Aufnahme einer dicken Frau im Ausfallschritt, gepunkteter Rock, glitzernder Hintergrund, analoge Großformatfotografie, clowneske Dynamik

Auf den Punkt gekommen


Tupfen über Tupfen, schwarz und weiß. Wirklich? Oder sehen wir sie nur schwarz und weiß? Illusion! Gold glitzert im Hintergrund (Woher wissen wir denn das? Es könnte doch auch Silber sein!) Der Raum gleicht einer Zirkuskulisse, die ihr Unterhaltungsversprechen längst gebrochen hat. Die kleinen und großen Punkte. Dots. Das Muster des Clowns, komisch und traurig zugleich, ein Kostüm. Der Körper dick, unverstellt, geöffnet. Kein Grund zur Scham, nur Fleisch, das da ist, das /den/ Raum einnimmt, das die Bühne für sich beansprucht. Ein geschmolzenes Thermometer aus dem Räucherofen, vor das Auge gehalten, in den Mund geschoben, als ließe sich Temperatur noch messen, wo längst alles überhitzt ist. Verwelkte Blumen liegen vor ihr, an ihr, ein Strauß, der zu spät kommt oder zu früh welkt. Zwei Porzellanhäschen, eines weiß, eines gülden (wieder nur eine Vermutung), halten sich aneinander. Fest, zart, zerbrechlich werfen sie Gesichterschatten. Mitten in all dem Grotesken die Kamera und das Fotopapier, alt und trotzdem funktionstüchtig, fangen jede (Un)schärfe ein, jeden Punkt, der genau dort sitzt, wo die Komik in Melancholie kippt.

Frau mit dickem Körper hält Porzellanfigur zweier sich festhaltender Häschen in Weiß und Gold, schwarzes Halsband, gepunkteter Rock, glitzernder Hintergrund, clowneske Fine-Art-Fotografie
Auf den Punkt gekommen
Frau hält Porzellanfigur zweier umschlungener Häschen mit ausgestrecktem Arm vor die Kamera, gepunkteter Rock, Halsband, glitzernder Hintergrund, analoge Großformatfotografie, clowneske Symbolik
Auf den Punkt gekommen
Frau hält geschmolzenes Thermometer aus Räucherofen an den Mund, gepunktetes Tuch, glitzernder Hintergrund, analoges Porträt mit Kamera Mentor auf Fotopapier, clowneske Fotoserie
Auf den Punkt gekommen
Frau hält ein Glas vor ihr Auge wie ein improvisiertes Fernrohr, gepunktetes Tuch und Rock, glitzernder Hintergrund, analoges Porträt auf Fotopapier, konzeptuelle Fotoserie über Körper und Selbstbild
Auf den Punkt gekommen
Bewegungsunscharfe Aufnahme einer dicken Frau im Ausfallschritt, gepunkteter Rock, glitzernder Hintergrund, analoge Großformatfotografie, clowneske Dynamik
Auf den Punkt gekommen
Tätowierte Frau mit dickem, ungeschöntem Körper, gepunktetes Tuch um den Oberkörper geschlungen, glitzernder goldener Hintergrund, analoge Fotografie mit Großformatkamera Mentor, Fine-Art-Porträt
Auf den Punkt gekommen
Frontalporträt einer dicken tätowierten Frau mit gepunktetem Tuch um den Oberkörper, analoge Großformataufnahme mit Kamera Mentor, unretuschierte Körperdarstellung, Fine-Art-Fotografie
Auf den Punkt gekommen
Nahaufnahme eines dicken tätowierten Oberkörpers mit Abdrücken welker Blumen, Tattoos und Hautfalten sichtbar, analoge Fotografie auf Fotopapier, clowneske Körperstudie
Auf den Punkt gekommen
Schwarz-Weiß-Porträt einer tätowierten Frau mit um den Oberkörper geschlungenem gepunktetem Tuch vor glitzerndem Hintergrund, dicker Körper unretuschiert dargestellt, analoge Großformatfotografie mit Kamera Mentor auf Fotopapier, konzeptuelle Body-Positivity-Fotografie
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26. August 2026

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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rausch als erster taumel. der moment, in dem die grenzen der haut nicht mehr halten, in dem farbe zu blut wird, blut zu farbe, in dem zwei gesichter sich übereinanderlegen, keines mehr das eigene. lametta wie ein vorhang zwischen wachsein und traum, traum und wachsein. gold, das schneidet, licht, das lügt. der körper bemalt, beschriftet, überschrieben. rote linien, die adern nachzeichnen oder sie erfinden. was zuerst nur schatten war, geworfenes licht, wird mit rotem lippenstift nachgezogen, festgehalten, behauptet, der schatten zur wunde gemacht, die vorlage zur handlung. rausch als erster schritt in die auflösung. der mensch selbst verschwimmt darin, er ist nicht einer, der den rausch erlebt, er ist der rausch, sein gesicht löst sich auf, bevor die kamera es fassen kann, seine konturen zerlaufen wie farbe im wasser. bevor der tod kommt, bevor die imagination übernimmt.
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