Dicke Frau berührt sanft die roten Haare einer Frau mit verbundenen Augen, Nahaufnahme der Hände im Haar, dunkler strukturierter Hintergrund, konzeptuelle Imagination-Fotoserie

Rausch-Tod-Imagination

DER RAUSCH


rausch als erster taumel. der moment, in dem die grenzen der haut nicht mehr halten, in dem farbe zu blut wird, blut zu farbe, in dem zwei gesichter sich übereinanderlegen, keines mehr das eigene. lametta wie ein vorhang zwischen wachsein und traum, traum und wachsein. gold, das schneidet, licht, das lügt. der körper bemalt, beschriftet, überschrieben. rote linien, die adern nachzeichnen oder sie erfinden. was zuerst nur schatten war, geworfenes licht, wird mit rotem lippenstift nachgezogen, festgehalten, behauptet, der schatten zur wunde gemacht, die vorlage zur handlung. rausch als erster schritt in die auflösung. der mensch selbst verschwimmt darin, er ist nicht einer, der den rausch erlebt, er ist der rausch, sein gesicht löst sich auf, bevor die kamera es fassen kann, seine konturen zerlaufen wie farbe im wasser. bevor der tod kommt, bevor die imagination übernimmt.

Porträt im Halbschatten, Gesicht zur Hälfte beleuchtet, Septum-Ring, Kettenschmuck, rosafarbener Stoff im Hintergrund, analog-digitale Aufnahmetechnik, konzeptuelle Selbstporträtserie Rausch
Rausch-Tod-Imagination
Männliches Gesicht mit Schattenstreifen durch Lamettavorhang geworfen, Blick zur Seite, Kettenschmuck, gerötete Flecken auf Schulter, warmes Licht, inszenierte Rauschfotografie, analoge Pentacon-Optik
Rausch-Tod-Imagination
Halb verdecktes Gesicht hinter goldenen Lamettafäden, Streifenschatten auf der Stirn, Septum-Piercing, nackter Oberkörper, Kettenschmuck, analog-digitale Hybridaufnahme, konzeptuelle Porträtfotografie
Rausch-Tod-Imagination
Profilaufnahme einer Person beim Auftragen von rotem Lippenstift, blaue Farbspuren an der Wange, Lamettavorhang im Hintergrund, inszenierter Schminkprozess als konzeptuelle Fotografie, analoges Pentacon-Objektiv
Rausch-Tod-Imagination
Weitwinkel-Nahaufnahme mit geweiteten Augen, rot-pinke Bemalung um den Mund, Septum-Ring, verzerrte Perspektive, Kettenschmuck, expressive Rauschzustand-Inszenierung, analog-digitale Fototechnik
Rausch-Tod-Imagination
Extreme Nahaufnahme eines Gesichts mit roter, tränenartiger Bemalung, Septum-Piercing, Hand am Hals mit mehreren Goldketten, direkter Blick, goldener Lamettahintergrund, analoge Optik, Rausch-Serie
Rausch-Tod-Imagination
Männliches Gesicht mit roter Kriegsbemalung, geschlossene Augen, erhobene Hand zwischen goldenen Lamettafäden, geballte Faust, Halsketten, inszenierte Körperkunst, Pentacon-Objektiv-Ästhetik
Rausch-Tod-Imagination
Nahaufnahme eines mit roter Farbe bemalten Gesichts hinter Lamettafäden, Blick frontal in die Kamera, verschränkte Arme, Kettenschmuck, kriegsbemalungsartiges Muster, inszenierte Rauschästhetik, analog-digitale Hybridtechnik
Rausch-Tod-Imagination
Männlicher Oberkörper hinter goldenem Lamettavorhang, Kopf zurückgeworfen, rote geschwungene Bemalung auf behaarter Brust, Goldkette mit Anhänger, analoge Optik auf digitalem Sensor, Rauschzustand inszeniert
Rausch-Tod-Imagination
Doppelbelichtung-artige Inszenierung, zwei übereinandergelegte männliche Oberkörper mit rot bemalten Adernlinien auf nackter Haut, oranges Licht, analoges Pentacon-Objektiv an digitaler Kamera, konzeptuelle Rausch-Fotografie, Bewegungsunschärfe, inszenierte Körperkunst
Rausch-Tod-Imagination

DER TOD


der tod trägt eine maske aus gold und schachbrettmuster, einen schnabel wie die pestärzte einst, die kamen, um zu berühren, was niemand mehr berühren wollte. er versteckt sein gesicht. würden wir uns noch mehr ängstigen, könnten wir es sehen? ist es von narben überhäuft? jung oder alt? ist der tod ein mann, eine frau oder ein zwischenwesen? wir wissen so wenig über des tods gestalt und wesen. rotes haar wie das letzte, was noch lebt, wird gegriffen, gehalten, verwischt zwischen händen, die nicht wissen, ob sie umarmen oder festhalten. die bilder verdoppeln, verdreifachen sich, als könnte der tod nicht an einem ort bleiben. hände, die durchs haar fahren wie durch etwas, das man loslassen muss und nicht loslassen kann. nach dem rausch kommt die maske. kalt, glänzend, nicht-persönlich, und darunter ein gesicht, das man nie ganz sieht. vielleicht ist genau das die einzige antwort, die bleibt, dass niemand sie sehen darf, bevor die imagination übernimmt.

Person mit goldener Pestarztmaske greift in rotes Haar einer zweiten Figur, Hände als zentrales Bildmotiv, dunkler Hintergrund mit hellem Vorhang, konzeptuelle Todesserie, analoge Optik auf digitalem Sensor
Rausch-Tod-Imagination
Mehrfachbelichtung einer Umarmung, Person mit goldener Schachbrettmaske im venezianischen Pestarzt-Stil, rothaarige Figur von hinten, verschlungene Arme, konzeptuelle Tod-Fotografie, analog-digitale Hybridtechnik, inszenierte Körperfotografie
Rausch-Tod-Imagination
Bewegungsunscharfe Mehrfachbelichtung mit doppelter Schachbrettmaske und zahlreichen Händen im roten Haar, dynamische Komposition, konzeptuelle Fotografie zum Thema Tod
Rausch-Tod-Imagination
Person mit goldener Schachbrettmaske hält rote Haarsträhnen wie Fäden, mehrere Hände im Bild, heller Vorhang im Hintergrund, konzeptuelle Porträtfotografie Tod-Serie
Rausch-Tod-Imagination
Person mit goldener Pestarztmaske im Hintergrund, zwei Hände heben rotes Haar seitlich empor, ruhige Bildkomposition, inszenierte Tod-Fotografie, analog-digitale Aufnahmetechnik
Rausch-Tod-Imagination
Mehrfachbelichtung mit vervielfachter Schachbrettmaske, glänzender Stoff im Hintergrund, Hände greifen ins rote Haar, konzeptuelle Fotoserie über Tod und Wiederholung
Rausch-Tod-Imagination
Verschwommene Doppelbelichtung einer goldenen Schnabelmaske, rotes Haar von Händen gehalten, Lichtpanel im Hintergrund, venezianische Maskerade als Todessymbol, inszenierte Fotokunst
Rausch-Tod-Imagination
Frontalporträt mit venezianischer Gold-Schachbrett-Maske, langes rotes Haar, Hände greifen von hinten in die Haare, dunkler Hintergrund, analoge Pestarztmaske als Todesmetapher
Rausch-Tod-Imagination
Kopf mit venezianischer Maske im Nacken zurückgelehnt, mehrere Hände greifen ineinander verschlungen in rotes Haar, Mehrfachbelichtung, inszenierte Tod-Fotografie, analog-digitale Technik
Rausch-Tod-Imagination
Nahaufnahme mehrerer ineinander verschlungener Hände im roten Haar, Mehrfachbelichtung, dunkler Bildausschnitt, konzeptuelle Fotografie zum Thema Tod und Vergänglichkeit
Rausch-Tod-Imagination

DIE IMAGINATION


imagination. das, was bleibt, wenn rausch und tod durchlebt sind. körper, die sich aneinander lehnen, einer dick, offen, ungeschönt, der andere mit verbundenen augen, als hätte er genug gesehen. rotes haar wie eine noch lodernde flamme, die zwischen ihnen brennt. ein stück stoff um die sehenden augen, welches nicht schützt, sondern trennt. zwischen sehen und vorstellen, zwischen wissen und ahnen. die dicke haut wird nicht versteckt, die dellen und falten sind da, sichtbar, real, kein makel, nur körper. die vorstellung vom selbst ist oft fremd. das fremde, andere allerdings, ein wunsch häufig. dies in seiner gleichzeitigkeit zu begreifen, schwer bis unmöglich. die vorstellungskraft setzt sich über den tod hinweg. sie darf alles denken, fühlen und sein. sie ist ein teil, der uns zaubern können lässt; der letzte, der bleibt, wenn alles andere, rausch und tod, längst verklungen ist.

Frau bindet sich selbst eine Augenbinde ab, Arme erhoben, rotes Haar nach oben gerafft, schwarzes Kleid, dunkler Hintergrund, inszenierte Selbstporträt-Fotografie, Thema Imagination und Selbstbestimmung
Rausch-Tod-Imagination
Nahaufnahme einer Frau mit langem rotem Haar und Augenbinde aus Stoff, Hände greifen von hinten ins Haar, dunkler strukturierter Hintergrund, konzeptuelle Fotografie zum Thema Imagination und Blindheit
Rausch-Tod-Imagination
Zwei Frauen im Ganzkörperporträt nebeneinander, eine mit dickem, ungeschöntem Körper in weißer Unterwäsche, die andere mit rotem Haar und Augenbinde, Rücken an Rücken, minimalistischer dunkler Hintergrund, inszenierte Körperfotografie
Rausch-Tod-Imagination
Dicke Frau berührt sanft die roten Haare einer Frau mit verbundenen Augen, Nahaufnahme der Hände im Haar, dunkler strukturierter Hintergrund, konzeptuelle Imagination-Fotoserie
Rausch-Tod-Imagination
Zwei Frauen im Profil, verbundene Augen unter rotem Haar, zweite Figur mit dickem Körper und Träger-Unterhemd, dunkler Hintergrund, inszenierte Fine-Art-Fotografie, Thema Sehen und Nicht-Sehen
Rausch-Tod-Imagination
Frontalporträt zweier Frauen, dicker Körper im offenen Unterhemd mit sichtbaren Hautfalten, blinde rothaarige Figur mit Stoffbinde über den Augen, dunkelblauer Hintergrund, konzeptuelle Fotografie zu Körperbild und Imagination
Rausch-Tod-Imagination
Zwei Frauen von hinten, dicker Körper im Rückenlicht, rote lange Haare der zweiten Figur mit Augenbinde aus Stoff, dunkler strukturierter Hintergrund, inszenierte Körperfotografie, analoge Optik
Rausch-Tod-Imagination
Zwei Frauen in inniger Umarmung, eine mit dickem, ungeschöntem Körper im weißen Unterhemd, die andere mit langen roten Haaren und verbundenen Augen, unscharfe Bewegungsaufnahme, konzeptuelle Imagination-Fotoserie, analog-digitale Hybridtechnik
Rausch-Tod-Imagination

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26. August 2026

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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selbstporträt inszeniert, sandkastenform als maske vor auge, grüner lidschatten, analog-digitaler remix, konzeptuelle porträtfotografie

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026