Rausch-Tod-Imagination
rausch als erster taumel. der moment, in dem die grenzen der haut nicht mehr halten, in dem farbe zu blut wird, blut zu farbe, in dem zwei gesichter sich übereinanderlegen, keines mehr das eigene. lametta wie ein vorhang zwischen wachsein und traum, traum und wachsein. gold, das schneidet, licht, das lügt. der körper bemalt, beschriftet, überschrieben. rote linien, die adern nachzeichnen oder sie erfinden. was zuerst nur schatten war, geworfenes licht, wird mit rotem lippenstift nachgezogen, festgehalten, behauptet, der schatten zur wunde gemacht, die vorlage zur handlung. rausch als erster schritt in die auflösung. der mensch selbst verschwimmt darin, er ist nicht einer, der den rausch erlebt, er ist der rausch, sein gesicht löst sich auf, bevor die kamera es fassen kann, seine konturen zerlaufen wie farbe im wasser. bevor der tod kommt, bevor die imagination übernimmt.
26. August 2026
Wieder einmal eine traumhaft schöne Serie von dir, liebe Antje. Ich weiß, ich weiß, ich war schon lange nicht mehr auf deiner Webseite. Aber nicht, weil ich deine letzten Arbeiten nicht zu schätzen wüsste, nein, vielfach ist es einfach die knappe bzw. fehlende Zeit.
Auch hier werde ich nicht wie sonst ins Detail gehen, aber ich musste einfach kurz sagen, wie gut mir diese Bildreihe einfach gefällt.
Mach weiter so, und vielleicht kann ich ja mal wieder öfter hereinschauen.
Bis dann …. Klaus
I love this series. The concept takes me though a world of conflict and looniness. The moment from witch she struggles in the empty house until the moment she coffers herself in the water says it all.
Thanks for your inspiration to me
Robert