Vorgestern war es soweit, Fahrt in die Druckerei, um endlich das Werk an-zu-sehen! TRÜMMER. Ich hatte von Olaf, dem wunderbarsten Graphiker der Welt, schon gehört, dass der Prototyp zauberhaft sei. Aber natürlich wollte ich selbst schauen, anfassen, riechen und mir meine Meinung bilden. Ein paar Stunden Autofahrt mit zwei coolen Boys meines Lebens, Beruferaten unterwegs […]
Ein weiteres Podcast-Gespräch gibt es in den Weiten des Internets von mir zu hören. Mit Martin sprach ich lange über meinen Ansatz der Fotografiekunst, wie ich zu all dem überhaupt kam, meine Workshops, mein Buch TRÜMMER. Ich redete und redete…Wer es hören mag…folge dem Link… https://www.martindoersch.at/2019/02/bb076-antje-kroeger/
Es war ein vielfältiges Leben, das ich in diesen wenigen Grinzinger Jahren führte. Es war so widersprüchlich, daß ich wohl kaum alles zu bestimmen vermag, woraus es bestand. Alles was dazugehörte, empfand ich gleich stark und obwohl zu Zufriedenheit kein Grund war, erlag ich auch keiner Bedrohung. An meinem eigentlichen Vorhaben hielt ich hartnäckig fest. […]
Wasser hat keine eigene Farbe, es ist die Welt ringsherum, die ihm seine Farbe verleiht, die Spiegelung des Himmels, der Umgebung, Wasser ist nie einfach nur Wasser.Wasser nimmt alles auf und wirbelt um alles herum, mit dem es in Berührung kommt.Wasser ist Humus, Sand, Lehm, Plankton.Wasser färbt sich vom Boden, den es bedeckt.Wasser spiegelt die […]
Er nimmt aus der Innentasche seiner Jacke eine Rasierklinge. Er packt sie aus, legt das Papier neben sein Knie. Er schneidet dem Fuchs den rechten hinteren Fuß ab.
Die ZEIT spielte in meinen letzten Workshops und Coachings 2018 die Hauptrolle. Ein großes Thema, dass ich mir und meinen Schülern da aufgetischt habe, ein Thema voller Ecken und Kanten, voll von Verwirrungen, Definitionen, Fallstricken, subjektiven Wahrnehmungen, Festlegungen.
Ein Leben im Gestern, nicht von gestern. Wer war ich? Warum war ich? Warum bin ich nun? Was war vor mir? Wer hat mich geschaffen? Wie viel gestern steckt im Heute und im Morgen?
Im Hier und Jetzt zu sein, die Königsklasse in so einem Leben. Der Blick nach rechts – in die vergangenen Momente, in das Gewesene, in das bereits durchlebte, in das Bekannte, in die Sicherheit von Trauma oder Geborgenheit von Schmerz, in die kindlichen Momente, in die Naivität des Seins, die Fehler der Vergangenheit, geblickt in die vielen ersten Male, das Wachstum, das Entdecken, die Neugierde, den kindlichen Rausch...
In meinen Gedanken war immer mehr morgen als heute. Als Kind dachte ich vor allem an den Tod. Das waren dunkle, schwere Gedanken. Und dann dachte ich noch an Freiheit, da war ich wohl schon ein wenig älter.