Besagte Lampe zeigt meinem Korppi den Weg auf und bringt den Raben sicher per Flügelschlag-Express nach Westen, nach Belgien, nach Gent. Ich nehme die Kutsche, die seit Jahren in der schloss-eigenen Garage zum Dahinvegetieren verurteilt ist – bis heute. „Entstaube dich schönes Gefährt“, raune ich ihr zu. Madame schüttelt sich unverzüglich und damit all den […]
Verhalten sitzen sie an ihren Plätzen, sofern sie können, beäugen sie sich argwöhnisch. Den wenigsten gefällt, was sie sehen. Erst recht nicht dieser Zeremonienmeister. Eine Einführung der Moderne, die ihnen als uraltes Ritual verkauft wird. Der erpicht darauf ist, dass alte Bräuche auch in neuen Zeiten nicht an Kraft verlieren. Mit einem neuen Tanz eröffnet er. Dass dieser Klotz überhaupt zu Bewegung fähig ist, und dann noch zu so graziler, erstaunt die anwesenden Verwesenden sehr.
Arbeitstitel sind schnell gefunden (meist). Sie kommen einem ohne vieles Nachdenken in den Kopf, werden benutzt, damit später noch einmal in Ruhe in sich gegangen werden kann, um den endgültigen Titel eines Werkes auszugraben. Manchmal bleibt's beim Arbeitstitel, erster Impuls. Selten für ausreichend empfunden. Selten überlebt. Hier nun sitzt, wackelt und hat er Luft. Nichts […]
Hier geht es zu: HUNGER PART I Satt. Der Europäer ist satt. Was passt noch in ihn rein? Oberkante Unterlippe. Noch eine geschredderte Kükenfeder mehr und es quillt aus ihm raus.Satt. Er ist es noch immer, der Europäer. In ihn geht nichts mehr rein. Bis unter die Haarspitzen. Noch eine neue Unterhaltungssequenz und sein Kopf […]
Mensch-Maschine | m e n s c h-moral | MENSCH-VERNUNFT-MENSCH
Und ich hatte mich gerade bei diesem Punkte besonders aufgehalten, um zu zeigen, dass, wenn es solche Maschinen gäbe, welche die Organe und die äußere Gestalt eines Affen oder irgendeines anderen vernunftlosen Tieres hätten, wir nicht imstande sein würden, sie in irgend etwas von jenen Tieren zu unterscheiden; während, wenn es unsern Körpern ähnliche Maschinen gäbe, die […]
Gerade hatte ich das Rennen gegen die Igel überlebt. Warum? Weil ich nicht bis zum 74. Rennen (als könne ich meinen Tod -voraus-ahnen) blieb. Ehrlich gesagt: Ich hatte die Flinte ins Korn geschmissen, schon nach Runde 65, glaube ich, einfach aufgegeben, Schwäche gezeigt, meinen Hochmut in die Tasche gepackt. So genau zählte ich unsere Versuche natürlich nicht mit und den "Betrug" ahnte ich nicht einmal. Meine Schuld, ich weiß schon. Ich änderte diesmal mit meiner Aufgabe und meinem Überleben mir nix dir nix den Lauf der Geschichte. Warum? Weil ich unbändige Lust hatte, weiterzuleben, nicht einfach tot umzufallen in Runde 74. Ich wankte schon gehörig, aber ich fand den Absprung, der letzte Instinkt Hase in mir fand ihn, streckte dem Igel (Herrn oder Frau, wer weiß) meine Pfote entgegen, gratulierte zum Sieg und zog von dannen.
Wälin und Straßenköter (ver)zaubern (gemeinsam) - FOTOWORKSHOP: Licht, Gestaltung, Farbe
Dieser Workshop stand unter besonderem Stern. Reisen und Feuer waren ihm vorausgegangen. Ich auf Anschlag energetisiert. Zum ersten Mal verzauberte ich mit meiner fotografischen Lehre nicht alleine, sondern ein "handzahmer Straßenköter" war mit von der magischen Partie; er stand, lag, kroch, fiel vor der Kamera, aber vor allem begeisterte er die Teilnehmer mit seinen Texten über jeden von ihnen. Da kullerte die ein oder andere Träne aus dem Knopfloch. Auch aus meinem. Übrigens.
Alle eifrigen Leser (Ja, Leser, nicht nur Blicker, Blicker könnten es übersehen haben.) dieses fotozentrischen Blogs haben es sicher schon bemerkt oder gar schon zu spüren bekommen. ANTJE MACHT JETZT DRUCK! Und nein, mit eurem TRÜMMER-Exemplar ist die Sache noch nicht abgehakt. Die sehr geliebten unter euch (okay, auch die, die finanziell sehr stark in […]
Die Kunde aus der Anderswelt ist für dich schwer zu ertragen. Die scheinbare Endgültigkeit, die Nicht-Mehr-Einflussnahme, die gefallene Entscheidung. Doch, bedenke - die Botschaft hat nur eine Relevanz in dieser Realität. Die Überbringerin lächelt dich an, wenn auch DU es schaffst, dein Lachen nicht zu verlieren, sie schenkt dir Energie, weiterhin, wenn DU die Flügel nicht einknickst, sie ist auf deiner Seite, wenn DU erträgst. Sie orakelt, zeigt auf die Veränderung, mitunter macht sie kaputt, zerschlägt, wirbelt durcheinander. Aber, und da musst DU ihr einfach vertrauen, braucht es diese Energie, um wieder zu kreieren, um zu schaffen, zu gestalten, neu zu atmen, zu er-leben. Habe keine Angst und schau ihr in die Augen. Schaue in dich, durch SIE ...
Diese Reise drängelt sich vor. Meine sommerliche Fahrt von Wien nach Auschwitz wird bald folgen. Warum darf sie sich denn vordrängeln? Ganz einfach, weil sie ja schon fix und fertig daliegt. Warum das? Weil ich den besonders unterstützenden Menschen meiner TRÜMMER eine zusätzliche Freude bereiten wollte. In einer Auflage von 40 Exemplaren druckten Tobias Crain […]