Charkiw ist nach Kiew mit rund 1,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Ukraine und mit 42 Universitäten und Hochschulen das nach Kiew bedeutendste Wissenschafts- und Bildungszentrum des Landes. Die Stadt liegt im Nordosten der Ukraine an der Mündung des Flusses Charkiw in den Lopan und des Lopan in den Udy. Wikipedia 8. Februar 23.59 […]
Antjes Blick auf ihn interessiert mich. Ich will wissen, wie sie ihn sieht. Ich arbeite jeden Tag mit Worten, aber ihn mit Worten zu beschreiben, gelingt mir nicht. Etwas musste durch ihn hindurch, von dem ich nicht weiß, was es ist. Ich komme nicht darauf, nicht mit Schreiben, nicht mit Familienaufstellung, nicht mit anderen Blickwinkeln.
Sechs Kilometer in der Stunde schnell oder langsam schippert Hermine, die hübsche Hausbootgefährtin, Korppi und mich auf verschiedenen Wassern (flämische Flüsse, Nordsee, Elbe, Havel) nach Mecklenburg Vorpommern im deutschen Lande. Das ganze ein riesiger Zufall. Wir wollten gar nicht hinweg aus Belgien. Wir suchten dort doch nach des Raben Stimme. Aber es sollte eben anders […]
Wird etwas als Stigma bezeichnet, drückt dies aber nicht nur die Stärke der sozialen Unerwünschtheit gegenüber einer Eigenschaft oder Handlung einer Person aus, etwas als Stigma zu bezeichnen impliziert auch, dass es keines sein sollte, dass die Diskreditierung des Stigmaträgers moralisch falsch ist. Der Stigma-Begriff Ervin Goffmans. Verwendung und Möglichkeiten zur Beschreibung von Devianz und […]
Ich träume wirr, ich träume schwer, ich träume prophetisch, etwa? Korppi flattert durch meinen Traum oder flattert er durch meine enge Kajüte? Ist er verrückt? Das Hausboot schaukelt. War etwa Wind aufgekommen, gar Sturm. Bin ich wach? Bin ich hier? Bin ich zwischen den Welten (gefangen)? Sturm, Welt, Schwere. Schlummer. Lass mich doch schlummern. Ich […]
Tobias hat (wie immer) einen so wundervollen Text über unser Lille-Abenteuer geschrieben, dennoch, ein paar Stichworte muss ich noch loswerden über dieses Wochenende… Kein Hostel mehr frei, kein Air-BnB-Zimmer mehr zu haben, unter keiner Brücke wollte man uns beherbergen an diesem ersten Septemberwochenende 2019. Gar außer Landes mussten wir übernachten. Taten dies im belgischen Gent. […]
Besagte Lampe zeigt meinem Korppi den Weg auf und bringt den Raben sicher per Flügelschlag-Express nach Westen, nach Belgien, nach Gent. Ich nehme die Kutsche, die seit Jahren in der schloss-eigenen Garage zum Dahinvegetieren verurteilt ist – bis heute. „Entstaube dich schönes Gefährt“, raune ich ihr zu. Madame schüttelt sich unverzüglich und damit all den […]
Verhalten sitzen sie an ihren Plätzen, sofern sie können, beäugen sie sich argwöhnisch. Den wenigsten gefällt, was sie sehen. Erst recht nicht dieser Zeremonienmeister. Eine Einführung der Moderne, die ihnen als uraltes Ritual verkauft wird. Der erpicht darauf ist, dass alte Bräuche auch in neuen Zeiten nicht an Kraft verlieren. Mit einem neuen Tanz eröffnet er. Dass dieser Klotz überhaupt zu Bewegung fähig ist, und dann noch zu so graziler, erstaunt die anwesenden Verwesenden sehr.
Arbeitstitel sind schnell gefunden (meist). Sie kommen einem ohne vieles Nachdenken in den Kopf, werden benutzt, damit später noch einmal in Ruhe in sich gegangen werden kann, um den endgültigen Titel eines Werkes auszugraben. Manchmal bleibt’s beim Arbeitstitel, erster Impuls. Selten für ausreichend empfunden. Selten überlebt. Hier nun sitzt, wackelt und hat er Luft. Nichts […]