praeteritum fotoserie antje kroeger

praeteritum

ZU-rück. Zuuu-rück. Rück-wärts gewandt?!.

Ein Leben im Gestern, nicht von gestern. Wer war ich? Warum war ich? Warum bin ich nun? Was war vor mir? Wer hat mich geschaffen? Wie viel gestern steckt im Heute und im Morgen?

Ich habe viel mehr Fragen an das Ver-gangene als Antworten. Mein eigenes Gestern liegt zumeist in einem verklärten Nebel, gehe ich aber noch weiter zurück, in das Gestern von gestern, und noch viel weiter, dann dreht sich mir der Kopf. Zu viele Antworten, die mir nicht (mehr) gegeben werden können. Viel zu viele zugeschlagene Bücher, zu viel Geschichte, die geschrieben wurde von der Seite des Lichtes, die Seite der Dunkelheit bleibt weiterhin verborgen, zu viele Dokumente, die verloren gingen, zu viele Tode, viel zu viele. Als ich noch ein Kind war, versuchte ich mir krampfhaft vorzustellen, wie die Welt vor meiner Geburt gewesen sein könnte. Aber ich vermochte es nicht, mir dies vorzustellen, in meinen Gedanken war alles so dunkel, und ich bemühte mich wirklich!

praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum
praeteritum fotoserie antje kroeger
praeteritum

3 thoughts on “praeteritum”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

27. Dezember 2018

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

Piroska (Zweie)
rotkäppchen wald zweig berühren weidenkorb boden, rotes cape kapuze, inszenierte märchenfotografie piroska

Piroska (Zweie)

Der Korb meines Rotkäppchens war irgendwann gefüllt mit Sorgen, bis zum Rand. Sorge. Vorsorge. Sorge vor Sorge. Versorgen, umsorgen, (selbst)fürsorgen. Wo war das niedliche, furchtlose Mädchen geblieben? Angst oder Furcht. Egal. Beides in ordentlichem Maße vorhanden. Nur die Sehnsucht war geblieben. Natürlich. Und wenn sie nicht gestorben sind… Aber so viel(e) war(en) schon gestorben. Die Großmama natürlich. Aber auch die ein oder andere Utopie. Menschen. Vorhaben. Lieben, die Leichtigkeit.
4. Oktober 2026
Piroska (Einse)
rotkäppchen haarbürste neonlicht wald, geschlossene augen, inszenierte fotografie piroska selbstfürsorge

Piroska (Einse)

Auf dem Nachttischchen aus Holz, das neben dem knarrenden Omabett stand, lag dieses wunderschöne DDR-Märchenbuch. Es war ein dicker Brocken und die Seiten waren mit einem goldenen Schnitt verziert. Als Kind dachte ich, dieses Buch wäre ein Schatz. Denn immer, nachdem Omama mir daraus vorgelesen hatte, verschwand es wieder in einer roten Box aus dicker Pappe. Dann war das wunderschöne Cover nicht mehr sichtbar, welches mich durch meine gesamte Kindheit begleitete.
4. Oktober 2026
FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)
selbstporträt inszeniert, sandkastenform als maske vor auge, grüner lidschatten, analog-digitaler remix, konzeptuelle porträtfotografie

FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)

ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026