Man reist ja nicht, um anzukommen

Man reist ja nicht, um anzukommen

November 2013, in Zusammenarbeit mit Marc von Reth

eng verknüpft mir diese Bildern ist auch ein anderer Beitrag in meinem Blog

Reisen bedeutete immer Bewegung – jedenfalls solange sich der Begriff der Zeit auch im Raum festmachen ließ. Ein Jahr ist der Zeitabschnitt, den die Erde für eine Umrundung der Sonne benötigt, und ein Tag jener, an dem sie sich einmal um sich selbst dreht. Uhrzeit ist auch ein Punkt auf dem Ziffernblatt. Verabredungen zu einem bestimmten Zeitpunkt sind Vereinbarungen über einen Ort, an dem sich unsrer Bewegungen kreuzen werden. Treffen sind die Schnittpunkte verschiedener Wege; sie sind Ordnung in den individuellen Bahnen – die aber auch ganz anders vereinbart oder geordnet werden könnten. Je schneller das Reisen, um so flüchtiger das Streifen der Orte, um so weniger Begegnung. (“ Man reist ja nicht, um anzukommen“ : Reisen als kulturelle Praxis von Karin Hlavin-Schulze)

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14 thoughts on “Man reist ja nicht, um anzukommen

  • Liebste Antje, ich bin – was selten ist – sprachlos. Und gerührt. Fantastische Bilder, die so viel Vertrauen ausstrahlen und geben. Ich bin stolz, mal ein halbes Jahr ein Büro beim AV mit dir geteilt haben zu dürfen. cj

    • pappalapapp. froillein chrstine, wir hatten ne wunderbare zeit zusammen und mich macht eher stolz, dass wir alle von damals unsre wege gegangen sind, auf unser herz gehört haben. ich mich immerimmer ueber deine worte und dass du und auch die anderen immer alles fleissig anschaut und versucht zu verstehen…

      • Antje…… Antje Antje!

        Eintracht und Krieg, Harmonie und Chaos, Kraft und Fragilität, ich weiß nicht, wie ich diese Werke anders beschreiben kann. Es macht mich betroffen, es erheitert mich. Ich bin verblüfft und doch gelangweilt. Ich sehe hin und sehe weg.

        Das, was Du hier geschaffen hast, wird einiges in seinen Betrachtern bewirken. Und es wird was in Dir selbst bewirken. Es hebt dich aus der Fotografen-Masse enorm heraus. Dafür mein höchsten Respekt und meine tiefe Bewunderung!

        LG Jens

  • Ich habe von den Fragmenten dieser Bilder die du bei Facebook erwähnt hast, bisher leider nichts mitbekommen. Dennoch bin ich total begeistert von dieser Serie! Die Bilder sind so wundervoll persönlich und nah, jedes einzelne spricht hier für sich und dennoch gehören alle Bilder zusammen und sind ganz als Serie wunderbar! WOW!

  • Liebe Antje, diese Bilder haben mich tief berührt, verstört, aufgeweckt, angewidert, zu Tränen gerührt. So viel Mut und so viel Fragilität steckt in diesen Aufnahmen. Ich verneige mich vor Deinem Können! Groß!

  • Man reist ja nicht um anzukommen. Ich selbst befinde mich gerade auf dieser Reise und kann nur schwer ausdrücken WAS der Anblick dieser Fotos in mir ausgelöst hat. Hut ab zuallererst für die Modells und deren Mut! Für mich Ansporn weiter zu reisen und die Empfindungen dieser Reise mitzunehmen. Wo auch immer ich ankommen werde.

  • Ich habe mir eine Wiedervorlage „Frau Kröger und Khalik Allah Fotos ankucken“ eingetragen. Die Bilder in dieser Serie waren mein bestes Weihnachtsgeschenk, danke.

  • Diese Serie hat mich sehr beeindruckt. Sie ist voller Gefühl und Stärke.
    Eine Reise beginnt im Kopf und endet wenn die Erinnerung verblasst.
    Diese Bilderreise hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wird noch sehr lange und intensiv in meinen Erinnerungen verweilen.

    LG
    Jan

  • Schade, denn grade bei 2 so ausdrucksstarken Modellen hätte ich bessere Motive erwartet. Lediglich das Motiv, wo der Spiegel gehalten wird fand ich gut und auch zum Thema passend. Das letzte Bild ist noch ok.Die anderen Motive finde ich eher schlecht gewählt. Da hätten andere Posen sicher mehr hergegeben, um die Kontroverse besser zu manifestieren im Bild. Sicherlich gibt es noch mehr Bilder, um so verwunderlicher finde ich diese Auswahl.
    Respekt an die beiden Damen, die hier mitgewirkt haben.
    Trotzdem eine ergreifende Bilderserie, grade für Personen, die die Thematik beschäftigt, oder gar selbst erlebt haben oder grade durchleben – also jene, die sich noch auf der Reise befinden, oder jene, denen eine Erinnerung geblieben ist…

  • Hallo Antje, wir kennen uns nicht aber ich habe, klein wie die Welt ist, vor ein paar Tagen mit Andrea und Marc geshootet und da sprach ich an, dass ich diese Bilder so großartig fand (hatte sie auf der Viewseite gesehen) und er meinte, ja… kennt er ;)
    Überlegte lange etwas zu schreiben, kenne die Magersucht gut, habe auch eine Fotostrecke gemacht und hatte genau diese Idee gehabt, die du nun umgesetzt hast, großartigst und mit so viel Mut! Finde es mehr als bewundernswert, dass ihr das so zeigt. Kann da gar keine richtigen Worte finden.
    Ich wünsche dir, euch, dass ihr irgendwann das richtige Maß findet, nicht im Äußeren sondern im Innern. Das Äußere ist nur die Hülle, der Spiegel. Ich wünsche dir und deinem Modell, dass das irgendwann irgendwie möglich sein wird. Von Herzen!
    Alles Liebe
    Eva

    • eva, ich glaube nicht, dass es etwas wie ein richtiges mass geben kann/muss/braucht! in solchen kategorien denke ich nicht. mein bestreben ist dies auch gar nicht. und zu mut habe ich an vielen anderen stellen schon etwas geschrieben. ich finde mich nicht mutig oder die anderen protagonisten in meinen serien. es ist meine aufgabe, genau dies zu tun. oder ihre aufgabe dies für sich und/oder andere zu tun. dennoch freue ich mich darüber, dass die meisten rezipienten auch ohne viele worte verstehen, was menschen fühlen lässt, welche tiefe das erreichen kann…a

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5. Dezember 2014

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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