babyfoto antje kröger leipzig

Wie ein Baby?

Diese beiden entzückenden Damen begleiten mich des Öfteren bei meiner Arbeit, die eine schon ein wenig länger als die andere … endlich mal Fotos machen, gemeinsam, nach zwei Monaten geschafft, wie fast immer spontan und frei und pullernd und mehr, dabei der namenlose Affe.

 “Sie legt den Arm um meine Schulter. Wir schauen zu, wie die Sterne an Leuchtkraft gewinnen. Wir stehen auf und gehen langsam weiter. Immer weiter den Weg entlang.

„Wenn man erwachsen wird“, sage ich, “ hört man dann irgendwann ganz auf, sich klein und schwach zu fühlen?“

„Nein“, sagt sie. “ Ein Teil von dir, tief im Inneren, bleibt immer zerbrechlich und klein, egal, wie groß und erwachsen du bist.“

„Wie ein Baby?“, frage ich.

„Ja, oder wie ein kleiner Vogel, da drin im Herzen“, sagt sie . “ Und eigentlich ist dieser Teil auch gar nicht schwach. Wenn du ihn je vergisst, steckst du in großen Schwierigkeiten.“

David Almond: Mina (Mina sitzt in einem Baum und schreibt Geschichten. Sie nimmt mit der Frühlingsgöttin Kontakt auf und beobachtet Staub dabei, wie er in der Sonne tanzt. Außerdem hat sie ein eigenes Haus, in dem Eulen wohnen. Mina ist ein außergewöhnliches Mädchen und auch ein bisschen merkwürdig. Mina ist einfach anders.)

Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
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30. November 2014

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026