babyfoto antje kröger leipzig

Wie ein Baby?

Diese beiden entzückenden Damen begleiten mich des Öfteren bei meiner Arbeit, die eine schon ein wenig länger als die andere … endlich mal Fotos machen, gemeinsam, nach zwei Monaten geschafft, wie fast immer spontan und frei und pullernd und mehr, dabei der namenlose Affe.

 “Sie legt den Arm um meine Schulter. Wir schauen zu, wie die Sterne an Leuchtkraft gewinnen. Wir stehen auf und gehen langsam weiter. Immer weiter den Weg entlang.

"Wenn man erwachsen wird", sage ich, " hört man dann irgendwann ganz auf, sich klein und schwach zu fühlen?"

"Nein", sagt sie. " Ein Teil von dir, tief im Inneren, bleibt immer zerbrechlich und klein, egal, wie groß und erwachsen du bist."

"Wie ein Baby?", frage ich.

"Ja, oder wie ein kleiner Vogel, da drin im Herzen", sagt sie . " Und eigentlich ist dieser Teil auch gar nicht schwach. Wenn du ihn je vergisst, steckst du in großen Schwierigkeiten."

David Almond: Mina (Mina sitzt in einem Baum und schreibt Geschichten. Sie nimmt mit der Frühlingsgöttin Kontakt auf und beobachtet Staub dabei, wie er in der Sonne tanzt. Außerdem hat sie ein eigenes Haus, in dem Eulen wohnen. Mina ist ein außergewöhnliches Mädchen und auch ein bisschen merkwürdig. Mina ist einfach anders.)

Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?
Kreative Babyfotos Leipzig
Wie ein Baby?

Werbung

NÄCHSTER FOTOWORKSHOP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

30. November 2014

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

Auf den Punkt gekommen
Bewegungsunscharfe Aufnahme einer dicken Frau im Ausfallschritt, gepunkteter Rock, glitzernder Hintergrund, analoge Großformatfotografie, clowneske Dynamik

Auf den Punkt gekommen

Tupfen über Tupfen, schwarz und weiß. Wirklich? Oder sehen wir sie nur schwarz und weiß? Illusion! Gold glitzert im Hintergrund (Woher wissen wir denn das? Es könnte doch auch Silber sein!) Der Raum gleicht einer Zirkuskulisse, die ihr Unterhaltungsversprechen längst gebrochen hat. Die kleinen und großen Punkte. Dots. Das Muster des Clowns, komisch und traurig zugleich, ein Kostüm. Der Körper dick, unverstellt, geöffnet. Kein Grund zur Scham, nur Fleisch
26. August 2026
Rausch-Tod-Imagination
Dicke Frau berührt sanft die roten Haare einer Frau mit verbundenen Augen, Nahaufnahme der Hände im Haar, dunkler strukturierter Hintergrund, konzeptuelle Imagination-Fotoserie

Rausch-Tod-Imagination

rausch als erster taumel. der moment, in dem die grenzen der haut nicht mehr halten, in dem farbe zu blut wird, blut zu farbe, in dem zwei gesichter sich übereinanderlegen, keines mehr das eigene. lametta wie ein vorhang zwischen wachsein und traum, traum und wachsein. gold, das schneidet, licht, das lügt. der körper bemalt, beschriftet, überschrieben. rote linien, die adern nachzeichnen oder sie erfinden. was zuerst nur schatten war, geworfenes licht, wird mit rotem lippenstift nachgezogen, festgehalten, behauptet, der schatten zur wunde gemacht, die vorlage zur handlung. rausch als erster schritt in die auflösung. der mensch selbst verschwimmt darin, er ist nicht einer, der den rausch erlebt, er ist der rausch, sein gesicht löst sich auf, bevor die kamera es fassen kann, seine konturen zerlaufen wie farbe im wasser. bevor der tod kommt, bevor die imagination übernimmt.
26. August 2026
Zauberei
nahporträt tänzerin mit kurzhaarschnitt, kopf geneigt, intimes analoges schwarzweißporträt, fotoserie zauberei

Zauberei

Zauberei. Das Wort klang so viel schöner als das englische: Its magic. Sie wiederholte es ein paar Mal. Sauberrei. Sauberrei. Mit ihrem herrlichen argentinischen Akzent. Sauberrei. Aus dem harten Z wurde ein weiches S, aus dem Rachen-R ein rollendes. Ich verschwand wieder unter dem glitzernden Stoff hinter meiner Großformatkamera, Zauberei. Eine Begegnung wie ein Zufall, der keiner war.
25. August 2026
Neues Website-Design

Neues Website-Design

Lange hab ich es vor mir her geschoben! Aber nun. Nun ist es passiert. Ein neues Design für meine Website. Minimalistisch. Sicher. Übersichtlicher.
22. August 2026
Stanze
extreme nahaufnahme gesicht mit nägeln im mund, bemalte haut mit gitterlinien, expressives selbstporträt stanze-serie

Stanze

Genäht dort, wo etwas heraus gestanzt wurde. Blutunterlaufen. Kreise bildend. Die großen Schrauben halten den Körper weiterhin zusammen. Da, wo das Licht hineindringt, kann der Schmerz nicht zu groß sein. Haut ist Grenze. Blut ist Sprache. Weich gegen hart. Metall gegen Haut. Scherben als Ganzes, der Unterschied als Leichtigkeit. Eine andere Naht versperrt den Mund, die Sprache, die Meinung, die Worte, die Menschlichkeit, die Moralnadel des Kompass.
14. August 2026