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Die Theorie der zerbrochenen Spiegel

gedanken splittern und bleiben doch licht brüchiges licht fällt auf die schattenschweren arme und beine werden zu marmor zu säulen aus müdigkeit zu einer form die sich hält und zugleich nicht hält sie steht wie ein ja das sich selbst nicht glaubt wie ein körper aus frage aus wiederholung aus stillstand und strom und in dieser statur liegt das zögern der erkenntnis das wissen dass das eigene bild nur an der kante erscheint und dort schon wieder vergeht ja sprach der riss und das licht antwortete leise nein

Zenith analog, inszeniertes Schwarzweißfoto, Mann hält großes Spiegelstück vor Gesicht, hartes Licht, Kamera in Reflexion sichtbar, gepushter Film, konzeptuelle Fotografie
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