Melpomenē-Fotoserie von Antje Kroeger

Melpomenē

Cold had I calloused
Walls were raised to bear the weight
I'd not take
Too slow were my senses
Muted musings lost their way
Disconnected
Only silence remained
Holding my breath in the dark
Gasping for air
With the lungs of a lark

Melpomene, The Dear Hunter


Es ist die Erinnerung, die schlägt mit ihren großen schwarzen Flügeln
gegen das fragile Heute.
Es ist die Hoffnung auf das Heil, das erträumt eine Zukunft.
Das Heute schweigend übersprungen.
Es ist das Gestern, dass das Heute so grau erscheinen,
es ist das Morgen, dass das Heute leuchten lässt.

Gestern.
Heute.
Morgen.

Schmerz.
Aushalten.
Klarheit.

Sie ist mir nah; von Zeit zu Zeit.
Klug, schön, frei.
Ich habe sie gern.
Wenn die Falten des Lachens
die Trauer überdecken
- für den einen Moment.

Ich habe sie gern,
wenn zurückkommt,
was zurück-kommen mag,
das Schwarz der Vergangenheit
den Raum einnimmt.
Zurecht: Rückzug.

Ich hab sie gern,
wenn sie mir Briefe schickt,
die mein Herz öffnen und krampfen lassen,
zugleich, rhythmisch
- für den einen Moment,
und auch später wieder.


I (far removed from myself)
Had denied what I lost
When my heart had withdrawn to the fray
(In a whimsical way)
I would flee from the truth
I could bury in youth
You (you would have me)
You would have me if I've fallen again
Would you bring me back out of the dark
With my lungs of a lark?

Cold have I calloused
But these walls are coming down
Melpomene, The Dear Hunter

Steffi Narr, Musikerin vor meiner Kamera
Melpomenē-Fotoserie von Antje Kroeger
Melpomenē
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Melpomenē
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22. September 2018

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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