fotograf leipzig antje kröger

Philosofische

Freischwimmer (Sylvia Amstadt)

Hinter meinem Rücken
schwimmt jetzt die Verzweiflung
in kleingerissenen Stücken
ich lass sie frei in meiner Freiheit
und so taucht sie friedlich
zurück ins Meer der Weisheit.

Ich will jetzt einfach keine
Krokodilstränen mehr sehen,
hab auch die Schnauze voll
von diesen rotzfrechen Riesengarnelen
und diesen gierigen Haifischen,
die sich täglich in zu kleinen Teichen
versuchen das Leben zu nehmen?

Dafür sehne ich mich wieder
umsomehr in die Nähe
der gutmütigen freischwimmenden
PhilosoFische…
weil am Liebsten sind mir halt
die sich erklärenden
Menschen.

 

Weitere Wasserserien:

Schwimmen oder Tauchen?

Die zerstörerische Anziehungskraft des Wassers

Auftriebs.kraft

Spiegelung der Vorstellung

 

nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische
nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische
nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische
nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische
nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische
nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische
nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische
nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische
nackte frau fotografiert in einem aquarium
Philosofische

Werbung

NÄCHSTER FOTOWORKSHOP

One thought on “Philosofische”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

20. Januar 2015

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

октомври
inszeniertes Selbstporträt, dicke Frau im zu engen orangenen Kleid auf dem Bett, Blick nach oben, Fliege am Hals, Pferdeschwanz mit Glocke auf der Decke, Leica

октомври

Ein halbes Jahrhundert nach dem ersten Schrei. Aus den traurigen Kleidern der Kindheit war sie herausgewachsen, fast immer. Neue, viel buntere, lagen auf der Straße. Irgendwo in der Ostferne. Eines hob sie auf, orangene Provokation, sie zwängte sich hinein. Es passte nicht. Sie blieb trotzdem drin. Dick, laut, zu viel, genau richtig falsch. Der Stoff […]
20. Oktober 2026
Piroska (Zweie)
rotkäppchen wald zweig berühren weidenkorb boden, rotes cape kapuze, inszenierte märchenfotografie piroska

Piroska (Zweie)

Der Korb meines Rotkäppchens war irgendwann gefüllt mit Sorgen, bis zum Rand. Sorge. Vorsorge. Sorge vor Sorge. Versorgen, umsorgen, (selbst)fürsorgen. Wo war das niedliche, furchtlose Mädchen geblieben? Angst oder Furcht. Egal. Beides in ordentlichem Maße vorhanden. Nur die Sehnsucht war geblieben. Natürlich. Und wenn sie nicht gestorben sind… Aber so viel(e) war(en) schon gestorben. Die Großmama natürlich. Aber auch die ein oder andere Utopie. Menschen. Vorhaben. Lieben, die Leichtigkeit.
4. Oktober 2026
Piroska (Einse)
rotkäppchen haarbürste neonlicht wald, geschlossene augen, inszenierte fotografie piroska selbstfürsorge

Piroska (Einse)

Auf dem Nachttischchen aus Holz, das neben dem knarrenden Omabett stand, lag dieses wunderschöne DDR-Märchenbuch. Es war ein dicker Brocken und die Seiten waren mit einem goldenen Schnitt verziert. Als Kind dachte ich, dieses Buch wäre ein Schatz. Denn immer, nachdem Omama mir daraus vorgelesen hatte, verschwand es wieder in einer roten Box aus dicker Pappe. Dann war das wunderschöne Cover nicht mehr sichtbar, welches mich durch meine gesamte Kindheit begleitete.
4. Oktober 2026