Im Bauch einer schwangeren Frau trieben zwei Embryos, einer von Glaube und Hoffnung genährt, der andere ein Skeptiker durch und durch. Der Skeptiker wollte wissen:" Glaubst du an ein Leben nach der Geburt?" Der Gläubige antwortete: " Gewiss, das gibt es. Unser Leben hier ist nur ein Weg, wir wachsen und gedeihen, um uns auf […]
Unsere erste "Begegnung", Jasmin und Antje, ist nun über ein Jahr her. Damals schrieb sie mir eine wundersame E-Mail (für eine 17-jährige) und buchte mich als Fotografin für ein Shooting, dass erst ein Jahr später stattfinden sollte. Doch das Universum sorgte dafür, dass ich ein paar Wochen nach Erhalt dieser E-Mail mit einem geliebten Menschen an einen besondersverwunschenen Ort reiste, vielleicht auch, um diesem wundersamen Mädchen live und in Farbe zu begegnen; schon zu diesem Zeitpunkt. Seitdem verbindet mich eine Freundschaft mit ihr und eine sehr besondere Liebe zu diesem Ort, den sie jetzt verlässt, um in ihr Leben zu tanzen. Unsere gemeinsame Fotoarbeit am Brausebach fand vor zwei Wochen statt. Jasmin hat ein paar Worte zu den Bildern geschrieben und ich bin sehr stolz, dieses "Häuten" fotografierend begleitet zu haben.
Franz Kafka in einem Brief an Max Brod 1921: " Und doch ist es nichts als gemeinste Angst, Todesangst. So wie wenn einer der Verlockung nicht widerstehen kann, in das Meer hinauszuschwimmen, glückselig ist, so getragen zu sein, jetzt bist du Mensch, bist ein großer Schwimmer und plötzlich richtet er sich auf, ohne besonders viel […]
All das, was ich mache, hat Auswirkungen.
Auf mich, auf andere, auf alle(s) dazwischen!
Ich fotografiere, weil ich es kann.
Weil diese Kunst zu mir gefunden hat,
weil ich Geschichten erzähle,
die aus mir herausfließen,
weil ich den Bildern eine Bedeutung schenke.
Und da ist sie wieder. Die Auswirkung, die auch eine Bedeutung sein darf.
Das Medium spielt keine und dann doch so eine große Rolle.
Es war niemals eine bewusste Entscheidung.
Aber immer wusste ich, dass ich es nicht mache, all das, auch das Atmen, um daran nur meinen Spaß zu haben.
Es gab immer mindestens eine zweite Ebene. Manchmal hoffentlich auch noch mehr.
Aber immer teilte der Vorhang die Welten.
Gebet dem, was ihr tuet eine Bedeutung!
Ansonsten beenden sich die Vorstellungen von selbst.
Gieb deinem Herzen ein Zeichen, daß die Winde sich drehn. Hoffnung ist ohne gleichen wenn sie die Göttlichen sehn. Richte dich auf und verharre still in dem großen Bezug; leise löst sich das Starre, milde schwindet der Bug. Risse entstehn im Verhängnis das du lange bewohnt, und in das dichte Gefängnis flößt sich ein fühlender Mond. Aus: Die Gedichte 1922 bis 1926 (Entwürfe; Muzot, Anfang Februar 1924), […]
"Hüte dich dein Leben lang davor, Männer nach ihrem Erscheinungsbild zu beurteilen." — JEAN DE LA FONTAINE Ich erinnere mich gerne an seine Worte und über einige denke ich noch nach. Ein Versuch der Beobachtung.