Es gibt so viele Fotos, die niemals ans Tageslicht dürfen, weil sie nicht in Serien passen oder irgendwie nicht beachtet werden. Immer wieder tut es mir leid, aber meist bin ich da sehr streng. Meist schlummern sie dann einfach auf der Festplatte oder im Negativ-Ordner, aber manche kämpfen sich an die Oberfläche, ganz langsam. […]
Schon wieder schüttelt mich der gliederlösende Eros, bittersüß,unbezähmbar, ein dunkles Tier. Sappho Was mir früh auffiel: seine Angst vor Schmerz. Daß er empfindlich war. Auf körperlichen Wettstreit ließ er es nie ankommen. Ich aber, fällt mir ein, ich war berühmt dafür, daß ich Schmerz ertrug. Daß ich die Hand am längsten über der Flamme hielt. Nicht das Gesicht verzog. […]
November 2013 -eng verknüpft mir diese Bildern ist auch ein anderer Beitrag in meinem Blog: klick- Reisen bedeutete immer Bewegung - jedenfalls solange sich der Begriff der Zeit auch im Raum festmachen ließ. Ein Jahr ist der Zeitabschnitt, den die Erde für eine Umrundung der Sonne benötigt, und ein Tag jener, an dem sie sich […]
Diese beiden entzückenden Damen begleiten mich des Öfteren bei meiner Arbeit, die eine schon ein wenig länger als die andere … endlich mal Fotos machen, gemeinsam, nach zwei Monaten geschafft, wie fast immer spontan und frei und pullernd und mehr, dabei der namenlose Affe. “Sie legt den Arm um meine Schulter. Wir schauen zu, wie die […]
Ent.sichert. Das war meine und Sandras Reise (ich hab heut gelernt, dass sich die Italiener immer zuerst nennen, bin ich ab jetzt einfach eine Italienerin und kein Eselchen). Im Sommer war die fesche Dame bei einem meiner Fotworkshops und an diesem Winterwochenende schon auf meinem Dach. Ich erinnere mich noch, dass ich vor ein paar Monaten […]
Alles Sichtbare ist Ausdruck, alle Natur ist Bild, ist Sprache undfarbige Hieroglyphenschrift... ... Denn der Schmetterling ist ja etwas Besonderes, er ist ja nicht ein Tier wie alle anderen,er ist eigentlich überhaupt nicht ein Tier, sondern bloß der letzte, höchste, festlichste und zugleich lebenswichtigste Zustandeines Tieres. Er ist die festliche, die hochzeitliche, zugleich schöpferische und […]
Was man Langeweile nennt, ist also eigentlich vielmehr eine krankhafte Kurzweiligkeit der Zeit infolge von Monotonie: große Zeiträume schrumpfen bei ununterbrochener Gleichförmigkeit auf eine das Herz zu Tode erschreckende Weise zusammen; wenn ein Tag wie alle ist, so sind sie alle wie einer; und bei vollkommener Einförmigkeit würde das längste Leben als ganz kurz erlebt […]
zu sagen, wie es zu erreichen ist, sprache unter die menschen zu bringen, damit sie sich weiten, dehnen in ihrer ausdrucksfähigkeit und lust bekommen sich mitzuteilen, ist nicht einfach.
Wo komm' ich her? Wo geh' ich hin? Diese Frage habe ich in diesem Sommer dem ein oder anderen gestellt. Meine Liebe zur Fotografie entstand in der Dunkelkammer. Da komm' ich her. Stunden um Stunden beobachten, staunen, entwickeln. Ich hab lange auf Film fotografiert. Und ich hab wieder viel zu lange wieder nur digital […]
Überall im Jahr 2014 prangerte für mich das Wort "Mensch". In meinen Fotoworkshops mehr denn je, in Projekten, an denen ich noch regelmäßig arbeite und die irgendwann auch aus der Schublade an die Öffentlichkeit wollen, in meinem privaten Leben. Aber wie nähert man sich dem Mensch, dem Freund, dem Kollegen fotografisch am? Eine lehrreiche Aufgabe. Eine kommunikative Lehrstunde, ein Experiment. Ich weiß, dass sich meine Arbeitsweise von all den anderen Fotomenschen unterscheidet - das fotografische Gespräch hat sich für mich etabliert.