Rausch-Tod-Imagination
rausch als erster taumel. der moment, in dem die grenzen der haut nicht mehr halten, in dem farbe zu blut wird, blut zu farbe, in dem zwei gesichter sich übereinanderlegen, keines mehr das eigene. lametta wie ein vorhang zwischen wachsein und traum, traum und wachsein. gold, das schneidet, licht, das lügt. der körper bemalt, beschriftet, überschrieben. rote linien, die adern nachzeichnen oder sie erfinden. was zuerst nur schatten war, geworfenes licht, wird mit rotem lippenstift nachgezogen, festgehalten, behauptet, der schatten zur wunde gemacht, die vorlage zur handlung. rausch als erster schritt in die auflösung. der mensch selbst verschwimmt darin, er ist nicht einer, der den rausch erlebt, er ist der rausch, sein gesicht löst sich auf, bevor die kamera es fassen kann, seine konturen zerlaufen wie farbe im wasser. bevor der tod kommt, bevor die imagination übernimmt.
26. August 2026
Regen aus den Augen verloren auf dem Dach der Stadt in der sie nichts verloren hat.
klasse – die worte passen perfekt zu den bildern!
Eine wieder einmal sehr spannende Fotostrecke mit ungewöhnlichen Perspektiven und Einstellungen !!
Mag ich !!
Klasse Bilder. Vorallem die S/W Aufnahmen finde ich genial!
Hey,
erst 20 Minuten auf deiner Website und schon jetzt von deinen Bilder sehr begeistert. Auch die emma-reihe find ich wunderschön! Super Blog -werde sicherlich jetzt regelmäßig vorbeischauen. Weiter so! :)
Das Titelbild ist wirklich überragend! Sehr ausdrucksstark und mir gefällt es am besten aus der ganzen Serie.
Lg Gabi