Meine Lieblingsworte aus dem Interview: "Krögers Intention war es aber nicht, anderen Menschen mit Essstörung Mut zu machen – die Fotos „sind einfach nur passiert“, sagt sie."
So muss es sein für Bands, wenn sie immer die selben "alten" Songs singen "müssen". Dennoch freue ich mich über jede Veröffentlichung meiner Kunst... auch wenn ich selbst das Wort "knipsen" nie benutzen würde.
Es ist viel passiert in den letzten Wochen... Nachdem der Stern das wunderschöne Video veröffentlichte über meine "Körperfotos", schrieb mir eine Redakteurin der Brigitte, alles zu diesem "Unglücksfall" habe ich in einem anderen Beitrag zusammengefasst -hier entlang. Danach habe ich alle Veröffentlichungsanfragen abgelehnt, von RTL, PRO7, der Bildzeitung, ständig musste ich während meiner Reise Unterlassungserklärungen in die Welt entlassen. Irgendwann kam eine Anfrage von Marie von Edition F aus Berlin. Sie hat es geschafft, mich in Bezug zur Medienwelt wieder ein wenig zu besänftigen. SCHÖN!
Genäht dort, wo etwas heraus gestanzt wurde. Blutunterlaufen. Kreise bildend. Die großen Schrauben halten den Körper weiterhin zusammen. Da, wo das Licht hineindringt, kann der Schmerz nicht zu groß sein. Haut ist Grenze. Blut ist Sprache. Weich gegen hart. Metall gegen Haut. Scherben als Ganzes, der Unterschied als Leichtigkeit. Eine andere Naht versperrt den Mund, die Sprache, die Meinung, die Worte, die Menschlichkeit, die Moralnadel des Kompass.
Zahl, was es dir wert ist – analoge Porträts im August und September
EIN Angebot, bei dem DU entscheidest, was dir meine Arbeit wert ist. August und September 2026 öffne ich mein Atelier in Leipzig für 90-minütige analoge Fotoshootings: Porträt, Akt oder Künstlerfotografie, ganz wie du möchtest. Fotografiert wird mit meiner alten DDR-Großformatkamera, direkt auf Fotopapier – manchmal 50 bis 70 Jahre alt, mit all seinen Eigenheiten, seinem […]
Im Schwanensee thront ein Körper wie ein dunkler Sockel im Wasser, schwer und bewegungslos, als hätte das Licht beschlossen, ihn niemals zu beleuchten. Auf diesem Monument hängt ein weißer Geist, unruhig, ein flatternder Trotz aus Haut und Atem, der sich an das Prachtgefieder klammert, es umarmt, bedrängt, verdreht. Bis aus der Ruhe ein Beben wird und aus dem Beben eine Welle. Kein Sieg, keine Niederlage, sondern jenes gefährliche Dazwischen, in dem der See zuhört und selbst zum verschlingenden Tier mutiert.
eine gemeinsame Fotoinszenierung von: ALEXANDRA TCHERKASSOVA. MARTIN ZANOTTI. ANTJE KRÖGER Mein Leben ist Widerspruch.Leben in Widersprüchen.Das Leben sind Widersprüche.Meist bin ich warm.Wenn ich will, kann ich auch so richtig, richtig kalt. Sogar mit ziemlicher Kältest-Lust.Ich bin ein Wassertier.Ich liebe das Feuerspiel.Lachen (mit den anderen) ist Überlebens-Medizin.Das Weinen (mit mir allein) die größte Kraftquelle.Musik muss laut […]