Tupfen über Tupfen, schwarz und weiß. Wirklich? Oder sehen wir sie nur schwarz und weiß? Illusion! Gold glitzert im Hintergrund (Woher wissen wir denn das? Es könnte doch auch Silber sein!) Der Raum gleicht einer Zirkuskulisse, die ihr Unterhaltungsversprechen längst gebrochen hat. Die kleinen und großen Punkte. Dots. Das Muster des Clowns, komisch und traurig zugleich, ein Kostüm. Der Körper dick, unverstellt, geöffnet. Kein Grund zur Scham, nur Fleisch, das da ist, das /den/ Raum einnimmt, das die Bühne für sich beansprucht. Ein geschmolzenes Thermometer aus dem Räucherofen, vor das Auge gehalten, in den Mund geschoben, als ließe sich Temperatur noch messen, wo längst alles überhitzt ist. Verwelkte Blumen liegen vor ihr, an ihr, ein Strauß, der zu spät kommt oder zu früh welkt. Zwei Porzellanhäschen, eines weiß, eines gülden (wieder nur eine Vermutung), halten sich aneinander. Fest, zart, zerbrechlich werfen sie Gesichterschatten. Mitten in all dem Grotesken die Kamera und das Fotopapier, alt und trotzdem funktionstüchtig, fangen jede (Un)schärfe ein, jeden Punkt, der genau dort sitzt, wo die Komik in Melancholie kippt.









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