Der Fisch ist auch mein Freund. Das nordische ICH kann mit ihnen kommunizieren, natürlich, es versteht die Fischsprache ganz gut. Ihm fällt es nur immer schon schwer, sie alle auseinanderzuhalten und zu unterscheiden. Aber dieses ICH weiß genau, wie sie sich anfühlen, die Wassertiere, wenn es selbst durch das schimmernde Nass schwimmt und die Fischlein den Bauch und die Brüste streifen. Das schönste Gefühl auf der ganzen Welt.
Er hatte den Koffer kopfüber die knarrenden Treppen hinaufgehievt. Den Koffer, der während ihrer Reise ominöse sieben Kilogramm zugenommen hatte, obwohl er doch vier Tage wie vom Erdboden verschluckt war. Gemeinsam betraten sie die ausgekühlte Wohnung. Als sie gegangen war, verabschiedete sich gerade der Spätsommer, nun war der Herbst bereits eingezogen.
Sie sitzt in der prallen Mittagssonne des auslaufenden Julis – auf dem Balkon des Kulturpalastes. 2024. Die Sonnenbrille fest auf der Nase. Hinter ihr das in Pastellfarben gehaltene, für politische Agitation zuständig gewesene und nun nur noch hübsch aussehende, sozialistische Wandbild mit Friedenstaube, Kosmonauten im All, DDR-Vorzeigefamilie und Wissenschaftlerinnen. Unter ihr plätschern die Wasserspiele der […]