Homo adipositatis Part VII // Oldtimer

Homo adipositatis Part VII // Oldtimer

https://www.falter.at/heureka/ausgabe/202045/4



Klassiker. Oder Narzissmus? Keine Selbstbeweihräucherung. Ich schwöre. Insgesamt 36 Fotowerke habe ich an die Redaktion geschickt. Aus Bildern dieses Sommers und aus schon vorhandenem Bildmaterial zum Thema Adipositas. Dass dabei so viel ausgewählt wurde, wo ich auch Hauptdarstellerin bin, also nicht meine Wahl. Aber ich freu mich. Wie Bolle. Natürlich. Vor allem die Polaroids aus der Serie KORPUS (KLicke hier für mehr davon) liegen mir sehr am Herzen! Ich danke dem Falter-Verlag für dieses wundervolle Projekt!

Die Texte unter den jeweiligen Fotos und das AboutMe sind übrigen von Tobias Crain. Das wurde ganz vergessen abzudrucken. ImmerwiederMerci!


Als mich die Bildredakteurin des Wiener Falter-Verlages fragte, ob ich Lust hätte, HEUREKA – Das Wissenschaftsmagazin aus dem Falter Verlag zum Thema Adipositas zu bebildern, sagte ich natürlich JA. Sehr gerne sogar. Nun ist das Ergebnis auch analog bei mir angekommen und ich bin ganz beseelt. Meine Fotos kommen so richtig gut zur Geltung zu den Texten über die Fettleibigkeit. I really like. Neben Klassikern aus meiner Fotografie reichte ich auch ganz neues Bildmaterial ein, das ich in diesem Sommer mit wunderschönen Menschen kreierte. Diese mag ich jetzt nach und nach auf meinem Blog zeigen. Denn natürlich konnten nicht alle Fotografien abgedruckt werden. Doch jedes einzelne Foto zu diesem Thema ist wichtig und auch als Dank für die Offenheit meiner Modelle nun alle Ergebnisse aus den sehr unterschiedlichen Treffen mit Menschen, die sich in adipösen Körpern doch meist ganz pudelwohl fühlen, auf meiner Website zu sehen.


KORPUS Antje Kröger-Polaroid
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KORPUS Antje Kröger-Polaroid
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KORPUS Polaroid Antje Kroeger
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KORPUS Polaroid Antje Kroeger
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Frühlingserwachen Fotografie Antje Kröger
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Aktfotografie Antje Kröger
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Homo adipositatis Part VII // Oldtimer
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13. Dezember 2020

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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13. September 2026
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1. September 2026
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rausch als erster taumel. der moment, in dem die grenzen der haut nicht mehr halten, in dem farbe zu blut wird, blut zu farbe, in dem zwei gesichter sich übereinanderlegen, keines mehr das eigene. lametta wie ein vorhang zwischen wachsein und traum, traum und wachsein. gold, das schneidet, licht, das lügt. der körper bemalt, beschriftet, überschrieben. rote linien, die adern nachzeichnen oder sie erfinden. was zuerst nur schatten war, geworfenes licht, wird mit rotem lippenstift nachgezogen, festgehalten, behauptet, der schatten zur wunde gemacht, die vorlage zur handlung. rausch als erster schritt in die auflösung. der mensch selbst verschwimmt darin, er ist nicht einer, der den rausch erlebt, er ist der rausch, sein gesicht löst sich auf, bevor die kamera es fassen kann, seine konturen zerlaufen wie farbe im wasser. bevor der tod kommt, bevor die imagination übernimmt.
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nahporträt tänzerin mit kurzhaarschnitt, kopf geneigt, intimes analoges schwarzweißporträt, fotoserie zauberei

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Zauberei. Das Wort klang so viel schöner als das englische: Its magic. Sie wiederholte es ein paar Mal. Sauberrei. Sauberrei. Mit ihrem herrlichen argentinischen Akzent. Sauberrei. Aus dem harten Z wurde ein weiches S, aus dem Rachen-R ein rollendes. Ich verschwand wieder unter dem glitzernden Stoff hinter meiner Großformatkamera, Zauberei. Eine Begegnung wie ein Zufall, der keiner war.
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