Fotograf Antje Kroeger

Auf der anderen Seite

Offenbar erfordert das Zusammenleben von Individuen einige Gitterstäbe in ebendiesen Individuen. Die dunklen Kerker unserer Seelen, in die wir einschließen, was die dünne Schale unseres Menschseins bedroht. Ich verdränge täglich eine Flut von Ereignissen und Gefühlen, die mich demütigen und verletzen. Ohne diese Verdrängung wäre ich nicht fähig, am Morgen aus dem Bett aufzustehen. Gitter, die uns vom Chaos trennen.

Der fremde Freund von Christoph Hein

Groteske, künstlerische Szene in Schwarz-Weiß: Drei Personen in einem verfallenen Zimmer mit Puppenkopf und Vorhang schaffen ein intensives, konzeptuelles Fotomotiv.
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Konzeptionelle Fotografie mit starker Symbolik: Drei Personen posieren in einem beschädigten Raum, umgeben von einem Vorhang, dunklen Wänden und einem Puppenkopf, was intensive emotionale Ausdruckskraft vermittelt.
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Experimentelle Fine-Art-Fotografie in Schwarz-Weiß: Drei Personen in einem engen, heruntergekommenen Raum mit dramatischen Requisiten schaffen eine surreal wirkende Bildkomposition.
Auf der anderen Seite
Künstlerische Inszenierung in einem verfallenen Zimmer, in dem drei Personen dramatisch posieren; bröckelnde Wände, ein Vorhang und ein Puppenkopf erzeugen eine düstere, psychologisch aufgeladene Atmosphäre.
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Surreale Fotografie in einem Lost-Place-Raum mit drei Personen in ungewöhnlichen Posen, abgeblätterten Wänden und symbolischen Requisiten wie einem Puppenkopf – ein intensives konzeptionelles Kunstfoto.
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Intensives Fotokunstmotiv in einem verlassen wirkenden Raum: Drei Personen interagieren mit einem Vorhang und dem Umfeld, während beschädigte Wände und ein Puppenkopf eine düstere, surrealistische Atmosphäre schaffen.
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Künstlerische Performance-Szene in Schwarz-Weiß: Drei Personen posieren expressiv in einem verfallenen Zimmer mit bröckelndem Putz und dramatischer Lichtwirkung, ergänzt durch verstörende Requisiten wie einen Puppenkopf.
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Schwarz-weißes Foto mit drei Personen in rätselhaften Posen in einem stark beschädigten Raum; der Vorhang, der Puppenkopf und die verstreuten Gegenstände verstärken die symbolische, psychologisch aufgeladene Bildwirkung.
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Dramatische Szene in einem schmalen, verfallenen Raum: Drei Personen stehen oder sitzen in ungewöhnlichen Posen, umgeben von bröckelnden Wänden, einem zerrissenen Vorhang und einem Puppenkopf, was eine düster-surrealistische Stimmung erzeugt.
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Surreale schwarz-weiße Kunstfotografie mit drei Personen in einem heruntergekommenen Raum; dramatische Posen, abgeblätterte Wände und symbolische Requisiten wie ein Puppenkopf erzeugen eine düstere, experimentelle Bildästhetik.
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Schwarz-weißes Kunstfoto in einem verfallenen, engen Raum mit drei Personen in ungewöhnlichen Posen. Eine Person hockt am Boden, eine steht vor einem Fenster in einem Vorhang, und eine weitere lehnt an der Wand. Abgeblätterte Wände, ein Puppenkopf und verstreute Requisiten erzeugen eine surreale, düstere Atmosphäre in dieser künstlerischen Fotografie.
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26. August 2013

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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Der Korb meines Rotkäppchens war irgendwann gefüllt mit Sorgen, bis zum Rand. Sorge. Vorsorge. Sorge vor Sorge. Versorgen, umsorgen, (selbst)fürsorgen. Wo war das niedliche, furchtlose Mädchen geblieben? Angst oder Furcht. Egal. Beides in ordentlichem Maße vorhanden. Nur die Sehnsucht war geblieben. Natürlich. Und wenn sie nicht gestorben sind… Aber so viel(e) war(en) schon gestorben. Die Großmama natürlich. Aber auch die ein oder andere Utopie. Menschen. Vorhaben. Lieben, die Leichtigkeit.
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selbstporträt inszeniert, sandkastenform als maske vor auge, grüner lidschatten, analog-digitaler remix, konzeptuelle porträtfotografie

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026