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Nicht jedes Ende ist ein Ziel

Nicht jedes Ende ist ein Ziel. Das Ende der Melodie ist nicht deren Ziel.; aber trotzdem: hat die Melodie nicht ihr Ende erreicht, so hat sie auch ihr Ziel nicht erreicht. ein Gleichnis…

Friedrich Nietzsche

Schwarzweißfotografie einer erwachsenen Frau in Unterwäsche, die seitlich vor einer hellen, rauen Wand steht und sich eine Haarsträhne über die Schulter legt. Ihr Blick ist ernst und direkt zur Kamera gerichtet. Die Szene wirkt ruhig und intim, mit weichem Licht und reduziertem Hintergrund.
Nicht jedes Ende ist ein Ziel
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Nicht jedes Ende ist ein Ziel

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6 thoughts on “Nicht jedes Ende ist ein Ziel”

  • Wunderbare Idee mit dem Türrahmen. So wirkt sie, obwohl sie ja „nur“ ein paar Schritte entfernt ist, doch irgendwie weit weg.
    Dadurch scheint sie sich, obwohl relativ unbekleidet, doch schützen zu wollen. Die Haare, die wie ein Schleier fallen, wirken auch wie ein Schutzschild.
    Das ergibt einen wunderbaren Beispiel von Introvertiertheit/Extrovertiertheit zur gleichen Zeit. *Wunderbar*.
    Sehr gelungen finde ich auch die drei aufeinander folgenden „Rückenansichten“, wobei mir das mittlere, bei dem der Fokus von Dir auf den Türrahmen gelegt wurde, am meisten zusagt. Ist mein Favorit aus der ganzen Serie.
    Auch bei den folgenden Aufnahmen, wirkt sie, obwohl der Türrahmen nicht mehr zu sehen ist, irgendwie weiter weg. Dies ändert sich erst mit der letzten Aufnahme, wo sie den Betrachter schon fast herausfordernd ansieht.
    Zum Schluß bleibt mir nur zu sagen, BRAVO!!!

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22. April 2012

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
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