Aktfotografie Antje Kroeger

Unberührbare

Der Liebe wird alles wichtig und lieb:

eine Schattenmulde in der Wange,

das Runzelgeflecht ums Auge,

eine Kindheitsnarbe unter den Zehen,

ein verborgener Makel der Haut,

eine sichtbar werdende Ader

und die kahle Stelle im Haar.

Jeder Verlust wird auch Gewinn und mehrt die Erinnerung.

Treuer als Lust macht Zärtlichkeit,

die Schmerz um Vergängliches erneuert.

Aus den Filtern behutsamer Trauer bergen wir die Schönheit, die bleibt.
(Christine Busta, Inmitten aller Vergänglichkeit, 1985, S. 78)

Moderne Aktfotografie mit Fokus auf ältere Körper und Nähe
Unberührbare
Die Fotografie zeigt ältere Körper in einer ruhenden, nicht narrativen Szene. Die Komposition lenkt den Blick auf körperliche Präsenz, Berührung und Zeitlichkeit. Das Werk eignet sich für Ausstellungen, redaktionelle Kontexte und Diskurse rund um Alter, Körper und zeitgenössische Kunst.
Unberührbare
Zeitgenössische Aktkunst über Alter und Körperlichkeit
Unberührbare
Zwei ältere Körper liegen nah beieinander in einer reduzierten Umgebung. Die Fotografie verzichtet bewusst auf Idealisierung und stellt Alter als körperliche Realität dar. Das Werk bewegt sich zwischen künstlerischer Aktfotografie und gesellschaftlicher Auseinandersetzung mit Körperbildern und Vergänglichkeit.
Unberührbare
Diese Arbeit richtet den Fokus auf ältere Körper als selbstverständlichen Teil zeitgenössischer Bildsprache. Licht und Schatten machen Haut, Gewicht und Spuren des Lebens sichtbar. Die Fotografie versteht sich als Beitrag zur Sichtbarkeit von Alter und Körpervielfalt in der Kunst.
Unberührbare
Künstlerische Aktfotografie mit älteren Körpern und natürlichem Licht
Unberührbare
Zeitgenössische Aktfotografie zweier älterer Körper in ruhiger Komposition
Unberührbare
Aktfotografie Antje Kroeger
Unberührbare
Aktfotografie Antje Kroeger
Unberührbare
Aktfotografie Antje Kroeger
Unberührbare
Aktfotografie Antje Kroeger
Unberührbare
Aktfotografie Antje Kroeger
Unberührbare

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2 thoughts on “Unberührbare”

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14. September 2016

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026