leipzig fotograf antje kröger photographie

Geisterwache

fragile tension. 

fein.ge.gliedert. 

zart.   

gebrechlich.

gone.

Fotografin aus Leipzig fotografiert einen jungen Mann, erotisch und mysteriös
Geisterwache
Fotografin aus Leipzig fotografiert einen jungen Mann, erotisch und mysteriös
Geisterwache
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4 thoughts on “Geisterwache”

  • Die Bilder würden sich gut in einer Gatefold-Schallplattenhülle machen. Ich würde da so einige Bands kennen, denen diese Fotografie gut zu GEsicht stehen würde.

  • Hallo Antje,
    da bin ich, wie versprochen. (wenn auch ein bisschen sehr spät, sorry)
    Hmh, ziemlich schwerer Stoff diesmal. Ich geb zu, dass ich schon mehrmals einen Anlauf genommen hatte, aber…..
    Okay, kurz und schmerzlos.
    1. Bild: ein armer Künstler bei der Arbeit. Warum arm??
    Nun, Farbe auf einem, ich nehme mal an, Zeitungsausschnitt?
    Okay, vielleicht auch nur ’ne spontane künstlerische Eingebung, nichts anderes zur Hand? Werden wir wohl nie erfahren.
    2. Bild: Jetzt, ein starker Beginn, GROßER Anfangsbuchstabe, dick aufgetragen.
    Bis jetzt haben wir vom Künstler nur seine Werkzeuge, Pinsel und Hände, gesehen.
    3. Bild: von fototechnischer Seite her gesehen, mein Favorit dieser Serie. Wäre allerdings für sich alleine nicht aussagekräftig genug.
    4. u. 5. Bild: Schaffens-Pause, oder stellt er sich vielleicht die Frage nach dem Sinn, von dem was er da gerade macht?!? Nach dem „WARUM“?
    Und warum ist der zweite Buchstabe auch groß geschrieben? Wollte er vielleicht erst was anderes schreiben, etwas, was richtig hinaus geschrien werden muss??
    Und dann übermannten ihn seine Gefühle, er fühle sich auf einmal klein, verletzlich, zerbrechlich, also FRagil??

    Die restliche Aufnahmen lassen zumindest darauf schließen, die Schmierereien, seine Körpersprache, sein Ausdruck.

    Zum Abschluss kann ich nur noch sagen, eine wirklich fantastische Serie, die Du da geschaffen hast. Wie sagt man so schön: Ganz großes Kino.
    BRAVO, und bis bald bei einem neuen Kommentar.

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22. Mai 2012

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
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