analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat

Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen

Im Glanz vergang’ner Habsburgzeit, ein Reich so weit,

Wo Donauströme sanft wie Seidenfäden gleiten.

Die Sehnsucht lodert.

Nach einer Ära, längst entschwunden, im Vergessen.

Ungarns Zauber, ewig in den Sternen steht.

Großeltern Dorf, so fern,

Die ungarische Sprache, Musik im Ohr,

jedoch nicht in der Kehle.

Ein junger Mann, der nicht mehr will leben,

20 years ago,

müde und schwer,

Seine Augen im Spiegel erzählen von verlorenen Jahren.

Doch in seinem Schweigen, da schwingt die Sehnsucht mehr,

Nach einem Ort zum Leben und Überleben,

nach neuen Gefahren.

Dunkle Haare, ein junges Mädchen, now, wild und frei,

Die die Zöpfe des Lebens nicht einfangen mag.

Sie träumt von Flucht, von einem Leben, das neu sei,

In einer Welt, die im Krieg versinkt,

Im Schatten des Tagesbrachs.


Worte, wie ein Fluss, entspringen ihrem Sein,

Die Magie der Sprache ist neu und überwältigend.

Der Mond im Garten scheint halb,

Ein Weg zeichnet er nicht vor, er skizziert eine Möglichkeit.


analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen
analog-fotokunst-antjekroeger-grossformat
Ölelés – Eine Umarmung für die Ahnen

Werbung

NÄCHSTER FOTOWORKSHOP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

4. September 2023

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

Der Garten der verzweigten Lichter
Frau in fliederfarbenem Kleid lehnt tanzend an Baumstamm im Wald, Arm ausgestreckt, Efeu und Dickicht, inszenierte konzeptuelle Farbfotografie

Der Garten der verzweigten Lichter

Das Holz knackt morschtrocken. Kein Lüftchen weht. Auch kein laues. Die Wipfel der halbstarken Bäume haben sich zu einer Krone vereinigt, sie lassen wirklich wenig Licht hindurch. Wenn aber, dann schießt es wie Patronensalven auf alles Sein und kreiert harte, herrliche Schatten. Liebstes Schattenlicht. Aus dem Revolver der Sonne. Das ist die Welt im Garten der verzweigten Lichter. Der Efeu rankt, abgebrochene dünne und auch dicke Äste liegen wie Stolperfallen auf den nicht vorhandenen Wegen.
17. September 2026
Im Fragment
Analoges Porträt mit halb grünem, halb rötlichem Farbverlauf, wacher Blick, weißes Kleidungsstück am Hals, konzeptuelle Fotografie über Licht und Fragmentierung

Im Fragment

Zeit vergeht. Läuft. Keine Rücksicht. Das Ende rückt näher. Ticktack, zappzerapp. Der Anfang längst vergessen. Das Außen gerät durcheinander, nicht zum ersten Mal, und ordnet sich wieder, nicht zum ersten Mal. Schwäche wird abgelöst durch Stärke, und andersherum. Ein Kreis, ein ewiger Kreis. Erschöpfung trifft auf Leichtigkeit und Spieltrieb.
13. September 2026
Wolfsstunde
Nackter Oberkörper mit Kettenschmuck, Pelzstück über die Schulter geworfen, gestreifte Bänder am Bund, analoges Papiernegativ, Großformatkamera, konzeptuelle Körperfotografie, Fotoserie Wolfsstunde

Wolfsstunde

Gestalten. Die eine hat den Pelz um sich gelegt wie eine zweite Haut, dunkles Haar fällt darüber, das Gesicht halb verschluckt vom Korn des Papiers. Die andere trägt Strohhut und Hosenträger in Streifen. Hockt, wartet, beobachtet mit einem Blick, der älter wirkt als gelebt. Großformatkamera, Mentorin, Papiernegative. Jedes Bild ein Universum, mit Rand in Rissen, […]
1. September 2026