Meine Lieblingsworte aus dem Interview: „Krögers Intention war es aber nicht, anderen Menschen mit Essstörung Mut zu machen – die Fotos „sind einfach nur passiert“, sagt sie.“
So muss es sein für Bands, wenn sie immer die selben „alten“ Songs singen „müssen“. Dennoch freue ich mich über jede Veröffentlichung meiner Kunst… auch wenn ich selbst das Wort „knipsen“ nie benutzen würde.
Es ist viel passiert in den letzten Wochen… Nachdem der Stern das wunderschöne Video veröffentlichte über meine „Körperfotos“, schrieb mir eine Redakteurin der Brigitte, alles zu diesem „Unglücksfall“ habe ich in einem anderen Beitrag zusammengefasst –hier entlang. Danach habe ich alle Veröffentlichungsanfragen abgelehnt, von RTL, PRO7, der Bildzeitung, ständig musste ich während meiner Reise Unterlassungserklärungen in die Welt entlassen. Irgendwann kam eine Anfrage von Marie von Edition F aus Berlin. Sie hat es geschafft, mich in Bezug zur Medienwelt wieder ein wenig zu besänftigen. SCHÖN!
Das Holz knackt morschtrocken. Kein Lüftchen weht. Auch kein laues. Die Wipfel der halbstarken Bäume haben sich zu einer Krone vereinigt, sie lassen wirklich wenig Licht hindurch. Wenn aber, dann schießt es wie Patronensalven auf alles Sein und kreiert harte, herrliche Schatten. Liebstes Schattenlicht. Aus dem Revolver der Sonne. Das ist die Welt im Garten der verzweigten Lichter. Der Efeu rankt, abgebrochene dünne und auch dicke Äste liegen wie Stolperfallen auf den nicht vorhandenen Wegen.
Zeit vergeht. Läuft. Keine Rücksicht. Das Ende rückt näher. Ticktack, zappzerapp. Der Anfang längst vergessen. Das Außen gerät durcheinander, nicht zum ersten Mal, und ordnet sich wieder, nicht zum ersten Mal. Schwäche wird abgelöst durch Stärke, und andersherum. Ein Kreis, ein ewiger Kreis. Erschöpfung trifft auf Leichtigkeit und Spieltrieb.
Gestalten. Die eine hat den Pelz um sich gelegt wie eine zweite Haut, dunkles Haar fällt darüber, das Gesicht halb verschluckt vom Korn des Papiers. Die andere trägt Strohhut und Hosenträger in Streifen. Hockt, wartet, beobachtet mit einem Blick, der älter wirkt als gelebt. Großformatkamera, Mentorin, Papiernegative. Jedes Bild ein Universum, mit Rand in Rissen, […]