Eigenleib

Eigenleib

Eigenleib. Nicht Körper. Nicht Objekt. Nicht Erklärung. Das Schwere. Das Warme. Das Rote. Das Lebendige.

Kein Name. Keine Referenz. Keine Fußnote. Nur die Haltung, das schonungslose Schauen, das Fleisch als Wahrheit, der Körper ohne Entschuldigung.

Wer es erkennt, erkennt es. 

Wer es nicht erkennt, braucht es nicht.


fotografiert von E. H., Konzept/Raum/Idee: Antje Kröger

Analoges Farbfoto: Frau sitzt zusammengekauert auf Stuhl, pinkes Shirt, Gesicht in Armen verborgen, rote Farbstriche auf Beinen, roter Hintergrund, anatomische Tafel oben. Aktfotografie, Nude
Eigenleib
Analoges Farbfoto: Frau von hinten auf Stuhl sitzend, pinkes Shirt, Gesicht abgewandt, rote Farbstriche auf Beinen und Hüfte, anatomische Tafel im Hintergrund. Aktfotografie, Nude
Eigenleib
Analoges Farbfoto: Nackte Frau liegt halb vom Stuhl gleitend, Kopf zurückgeworfen, lockiges Haar, wenige rote Farbspuren auf Körper, roter Vorhang und anatomische Tafeln im Hintergrund. Aktfotografie, Nude. Dicker Körper einer Frau
Eigenleib
Analoges Farbfoto: Sitzende Frau, pinkes Shirt hochgezogen, Gesicht mit Hand bedeckt, rote Pinselstriche auf Körper und Beinen, anatomische Tafeln und roter Hintergrund. Aktfotografie, Nude. Dicker Körper einer Frau.
Eigenleib
Nackte Frau liegt halb vom Stuhl gleitend, Kopf zurückgeworfen, lockiges Haar, wenige rote Farbspuren auf Körper, roter Vorhang und anatomische Tafeln im Hintergrund. Aktfotografie, Nude. Dicker Körper einer Frau
Eigenleib

Sitzende Frau, nackter Körper mit roten Pinselstrichen bedeckt, Gesicht durch gebeugten Arm verborgen, anatomische Tafeln im Hintergrund, roter Vorhang rechts. Aktfotografie, Nude. Dicker Körper einer Frau
Eigenleib

Werbung

NÄCHSTER FOTOWORKSHOP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

6. April 2026

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

Piroska (Zweie)
rotkäppchen wald zweig berühren weidenkorb boden, rotes cape kapuze, inszenierte märchenfotografie piroska

Piroska (Zweie)

Der Korb meines Rotkäppchens war irgendwann gefüllt mit Sorgen, bis zum Rand. Sorge. Vorsorge. Sorge vor Sorge. Versorgen, umsorgen, (selbst)fürsorgen. Wo war das niedliche, furchtlose Mädchen geblieben? Angst oder Furcht. Egal. Beides in ordentlichem Maße vorhanden. Nur die Sehnsucht war geblieben. Natürlich. Und wenn sie nicht gestorben sind… Aber so viel(e) war(en) schon gestorben. Die Großmama natürlich. Aber auch die ein oder andere Utopie. Menschen. Vorhaben. Lieben, die Leichtigkeit.
4. Oktober 2026
Piroska (Einse)
rotkäppchen haarbürste neonlicht wald, geschlossene augen, inszenierte fotografie piroska selbstfürsorge

Piroska (Einse)

Auf dem Nachttischchen aus Holz, das neben dem knarrenden Omabett stand, lag dieses wunderschöne DDR-Märchenbuch. Es war ein dicker Brocken und die Seiten waren mit einem goldenen Schnitt verziert. Als Kind dachte ich, dieses Buch wäre ein Schatz. Denn immer, nachdem Omama mir daraus vorgelesen hatte, verschwand es wieder in einer roten Box aus dicker Pappe. Dann war das wunderschöne Cover nicht mehr sichtbar, welches mich durch meine gesamte Kindheit begleitete.
4. Oktober 2026
FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)
selbstporträt inszeniert, sandkastenform als maske vor auge, grüner lidschatten, analog-digitaler remix, konzeptuelle porträtfotografie

FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)

ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026