Ein halbes Jahrhundert nach dem ersten Schrei. Aus den traurigen Kleidern der Kindheit war sie herausgewachsen, fast immer. Neue, viel buntere, lagen auf der Straße. Irgendwo in der Ostferne. Eines hob sie auf, orangene Provokation, sie zwängte sich hinein. Es passte nicht. Sie blieb trotzdem drin. Dick, laut, zu viel, genau richtig falsch. Der Stoff riss nicht, sie natürlich auch…(atmen)… nicht.
Fünfzig Jahre, wenige Menschen fragten, ob sie hineinpasst, in die Welt, in die Größen, in die Erwartung. Also fragte sie auch nicht mehr. Versuchte es. Die Anstrengung legt sich in Ringen unter ihre Augen. Und dann ist sie wieder da, kurz, die Traurigkeit. Und alles nur, weil sie ein böses Kind war, sein wollte. Und nur, weil es doch Menschen gab mit so großen Erwartungen an sie, dass kein Kleid der Welt passen konnte, passen wollte. Oktober, октомври, das Laub fällt, und sie fällt mit, ganz kurz nur, und steht wieder auf. Das Kind in ihr schreit noch immer. Aber so leise, dass es in den lauteren Melodien der liebsten Menschen, die um sie kreisen, untergeht. Küsse











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