dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig

Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt

S CHATTEN: Bekannte Tiere An der Wand ihrer Geschichte Die Jahre Kerben im Fleisch GESTERN Ein ausgebrannter Zirkuswagen Sie streichelt ihre Konturen ohne Angst Der Körper eine Frage ohne Antwort noch

S tahl: Hoffnung ZWISCHEN TOD UND LEBEN Ein Pflänzchen dünn wie Kinderfinger SPROSSEND Sie trägt den Helm wie eine neue Haut Die alte Liebe ein verblichenes Kostüm Beides hängt sie auf Zeit zum Trocknen

S ÜDEN: lockt mit heißen Steinen ITALIEN EINE VERSUCHUNG Orangen fallen in ihren Schoß Während im Osten Schnee schmilzt Auf der Zunge Die Kraft ein scheues Tier Sie lockt es täglich zwischen fremden Städten

S EE: Wasserhaut durchsichtig wie Zeit Sie taucht ihre Tupfenpunkte unter Der Körper eine Landkarte für neue Hände WILL GELESEN WERDEN Die Asche kommt sicher Aber das LEBEN muss überleben

S ANDUHR: Eine Artistin auf schwankendem Seil Das Lachen lernt sie wieder An Straßenecken Im Regen Auf Märkten zwischen fremdem Obst NEUE WITZE BRAUCHT DAS LEBEN Die Muskeln eine andere Sprache jetzt


Das Pflänzchen wächst Die Clownin auch Beide gegen die Zeit Fragen fallen wie reife Früchte Sie fängt sie auf GEGEN DIE ASCHE GEGEN DAS VERGESSEN Helm zu Blumentopf zu Zukunft

Der Zirkus: Überall Die Welt: Eine einzige Manege Sie: Noch immer Clownin Aber anders jetzt ECHTER Die Kraft kommt aus der Erde Aus dem Lachen Das sie neu erfand Aus der Angst Die sie umarmt

Die Taten warten Wie hungrige Tiere ABER: Sie hat den Helm Sie hat das LEBEN Sie hat die Zeit Die ihr noch bleibt Und das ist: Ein Buch Mit leeren Seiten Wartend auf neue Geschichten


dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt
dicker clown-schwarz-weiße Fotokunst-Leipzig
Pagliaccia Ribelle – Hunger nach Welt

Werbung

NÄCHSTER FOTOWORKSHOP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

30. Dezember 2024

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

Latest

FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)
selbstporträt inszeniert, sandkastenform als maske vor auge, grüner lidschatten, analog-digitaler remix, konzeptuelle porträtfotografie

FORM | BEZIEHUNG | INHALT (auch ein Fotoseminar)

ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
24. September 2026
Der Garten der verzweigten Lichter
Frau in fliederfarbenem Kleid lehnt tanzend an Baumstamm im Wald, Arm ausgestreckt, Efeu und Dickicht, inszenierte konzeptuelle Farbfotografie

Der Garten der verzweigten Lichter

Das Holz knackt morschtrocken. Kein Lüftchen weht. Auch kein laues. Die Wipfel der halbstarken Bäume haben sich zu einer Krone vereinigt, sie lassen wirklich wenig Licht hindurch. Wenn aber, dann schießt es wie Patronensalven auf alles Sein und kreiert harte, herrliche Schatten. Liebstes Schattenlicht. Aus dem Revolver der Sonne. Das ist die Welt im Garten der verzweigten Lichter. Der Efeu rankt, abgebrochene dünne und auch dicke Äste liegen wie Stolperfallen auf den nicht vorhandenen Wegen.
17. September 2026
Im Fragment
Analoges Porträt mit halb grünem, halb rötlichem Farbverlauf, wacher Blick, weißes Kleidungsstück am Hals, konzeptuelle Fotografie über Licht und Fragmentierung

Im Fragment

Zeit vergeht. Läuft. Keine Rücksicht. Das Ende rückt näher. Ticktack, zappzerapp. Der Anfang längst vergessen. Das Außen gerät durcheinander, nicht zum ersten Mal, und ordnet sich wieder, nicht zum ersten Mal. Schwäche wird abgelöst durch Stärke, und andersherum. Ein Kreis, ein ewiger Kreis. Erschöpfung trifft auf Leichtigkeit und Spieltrieb.
13. September 2026