Die Tage am See Fotografie Sommer Antje Kroeger

Die Tage am See II

Dieser Sommer atmete am Ende viel warme Luft hinaus. Und wir, wir atmeten mit, jeden Tag, machten das Wasser zu unserem Heim, das mecklenburgische Wasser, das wir alle so sehr lieben – schwammen, sonnten, alberten, ruhten, aßen und tranken, immer wieder aufs neue – meine Familienjungs und ich.

Das Wasser war warm und spritzig, wir erkundeten es, Meter für Meter, fanden unser eigenes Paradies, dass wir uns nur mit ein paar Pferden teilen mussten, denn der paradiesische Baum war nur über das Wasser erreichbar. ZUM GLÜCK, denn so nahmen nur wenige diesen Weg auf sich.

Die Apparate zum Fotografieren hielten unseren Eskapaden stand. Eine alte Kamera lag sogar ein paar Momente auf dem Grunde des Wassers. Dennoch. Sie und der darin aufgerollte Film spuckten auch Ergebnisse aus, als sei das Nass nur in sie eingedrungen, um das Wasser auf den Negativen sichtbar zu machen. Verrückt.

In den Pausen, da wurden wir kreativ. Es gab einen Polaroid-Fotowettbewerb für die beiden Ferienjungs. Aber das ist eine andere Geschichte …

Unsere Abenteuer des letzten Sommers sind hier zu sehen… Die Tage am See – eine Ode an die Heimat & die Familie

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17. September 2016

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
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