Frühlingserwachen Fotografie Antje Kröger

Frühlingserwachen

MAITAG

Still! – Ich hör, wie an Geländen
leicht der Wind vorüberhüpft,
wie die Sonne Strahlenenden
an Syringendolden knüpft.
Stille rings. Nur ein geblähter
Frosch hält eine Mückenjagd,
und ein Käfer schwimmt im Äther,
ein lebendiger Smaragd.
Im Geäst spinnt Silberrhomben
Mutter Spinne Zoll um Zoll,
und von Blütenhekatomben
hat die Welt die Hände voll.

Rainer Maria Rilke, FRÜHLING

Frühlingserwachen, Aktfotografie der Leipziger Fotografin Antje Kröger, Selbstporträts in Mecklenburg-Vorpommern, eine dicke Frau in der Natur des Frühlungs
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One thought on “Frühlingserwachen”

  • als Fotogreenhorn möchte ich meine Bewunderung zur Frühlingsserie zum
    Ausdruck bringen
    bin beeindruckt von der Lebensbejahenden und Selbstsicherheit der Selfielady
    in der wunderschönen Natur
    bei wunderschönem Licht in Bombenqualität
    wenn ich das als Fotolehrling so zum Ausdruck bringen darf
    Grüße aus dem Vogtländle
    vom Fotolehrling 1
    Joachim Friedemann

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8. Mai 2018

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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ich bin die form, in der diese serie (und auch ein seminar, welches ich anbieten werde) überhaupt erst denkbar wird. mein körper, mein status quo, hier und jetzt, inszeniert, gestellt, verstellt vor meinen kameras. beziehung ist das wort für das, was zwischen mir und der fotografie entsteht. zwischen mir und mir, zwischen dem, wer ich gerade bin, was ich weitergeben will, und dem, was ich selbst noch lerne. deshalb zeigt sich die serie „zweimal“: analog mit großformatkamera, auf altem orwo-fotopapier, das aus einem land stammt, in dem auch ich sozialisiert wurde, bevor es aufhörte zu existieren. und digital, in farbe, mit der technik unserer zeit. denn ich bin beides: das damals und das jetzt, ohne dass eines das andere widerlegt.
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