fuchsmädchen

Das Fuchsmädchen

In diesem Augenblick erschien der Fuchs: „Guten Tag“, sagte der Fuchs. „Guten Tag“, antwortete höflich der kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah. „Ich bin da“, sagte die Stimme, „unter dem Apfelbaum …“ „Wer bist du?“ sagte der kleine Prinz. „Du bist sehr hübsch … “ „Ich bin ein Fuchs“, sagte der Fuchs. „Komm und spiel mit mir“, schlug ihm der kleine Prinz vor. „Ich bin so traurig …“ „Ich kann nicht mit dir spielen“, sagte der Fuchs. „Ich bin noch nicht gezähmt!“ „Ah, Verzeihung!“ sagte der kleine Prinz. Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu: „Was bedeutet das: ,zähmen‘?““Du bist nicht von hier“, sagte der Fuchs, „was suchst du?“ „Ich suche die Menschen“, sagte der kleine Prinz. „Was bedeutet ,zähmen‘?“
„Die Menschen“, sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig. Sie ziehen auch Hühner auf. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner?“ „Nein“, sagte der kleine Prinz, „ich suche Freunde. Was heißt ,zähmen‘?“ „Zähmen, das ist eine in Vergessenheit geratene Sache“, sagte der Fuchs. „Es bedeutet: sich vertraut machen „
(…)
„Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel. Er blieb einen Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt. OHne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand.“

Der kleine Prinz – Antoine de Saint Exupéry


Dachboden, Fuchs, mystische Atmosphäre - eine Fotoserie der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Das Fuchsmädchen
Eine junge Frau sitzt gebeugt auf dem Boden in einer düsteren Umgebung, mit verschmiertem Schmutz auf Haut und Kleidung. Sie streckt eine Hand vorsichtig in Richtung eines Fuchses mit geöffnetem Gebiss aus, das vor ihr am Boden liegt. Die Szene wirkt intensiv und atmosphärisch, mit dunklem Licht und einem nachdenklichen, leicht angespannten Ausdruck der Frau.
Das Fuchsmädchen
Dachboden, Fuchs, mystische Atmosphäre - eine Fotoserie der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Das Fuchsmädchen
Dachboden, Fuchs, mystische Atmosphäre - eine Fotoserie der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Das Fuchsmädchen
Dachboden, Fuchs, mystische Atmosphäre - eine Fotoserie der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Das Fuchsmädchen
Dachboden, Fuchs, mystische Atmosphäre - eine Fotoserie der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Das Fuchsmädchen
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Das Fuchsmädchen
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Das Fuchsmädchen
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Das Fuchsmädchen
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Das Fuchsmädchen
Dachboden, Fuchs, mystische Atmosphäre - eine Fotoserie der Leipziger Fotografin Antje Kröger
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Dachboden, Fuchs, mystische Atmosphäre - eine Fotoserie der Leipziger Fotografin Antje Kröger
Das Fuchsmädchen

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12. September 2013

Antje Kröger lebt und arbeitet als freie Fotografin und Fotokünstlerin in Leipzig. Das Spektrum ihrer Tätigkeit reicht vom Portraitieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassend fotografisch künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Werbung, Musik, Mode, Film, Theater etc. Im Fokus ihrer Arbeiten steht der Mensch, die Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Schlüssel ihres Werks.

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Analoges Porträt mit halb grünem, halb rötlichem Farbverlauf, wacher Blick, weißes Kleidungsstück am Hals, konzeptuelle Fotografie über Licht und Fragmentierung

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13. September 2026
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Nackter Oberkörper mit Kettenschmuck, Pelzstück über die Schulter geworfen, gestreifte Bänder am Bund, analoges Papiernegativ, Großformatkamera, konzeptuelle Körperfotografie, Fotoserie Wolfsstunde

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Gestalten. Die eine hat den Pelz um sich gelegt wie eine zweite Haut, dunkles Haar fällt darüber, das Gesicht halb verschluckt vom Korn des Papiers. Die andere trägt Strohhut und Hosenträger in Streifen. Hockt, wartet, beobachtet mit einem Blick, der älter wirkt als gelebt. Großformatkamera, Mentorin, Papiernegative. Jedes Bild ein Universum, mit Rand in Rissen, […]
1. September 2026
Auf den Punkt gekommen
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Tupfen über Tupfen, schwarz und weiß. Wirklich? Oder sehen wir sie nur schwarz und weiß? Illusion! Gold glitzert im Hintergrund (Woher wissen wir denn das? Es könnte doch auch Silber sein!) Der Raum gleicht einer Zirkuskulisse, die ihr Unterhaltungsversprechen längst gebrochen hat. Die kleinen und großen Punkte. Dots. Das Muster des Clowns, komisch und traurig zugleich, ein Kostüm. Der Körper dick, unverstellt, geöffnet. Kein Grund zur Scham, nur Fleisch
26. August 2026
Rausch-Tod-Imagination
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rausch als erster taumel. der moment, in dem die grenzen der haut nicht mehr halten, in dem farbe zu blut wird, blut zu farbe, in dem zwei gesichter sich übereinanderlegen, keines mehr das eigene. lametta wie ein vorhang zwischen wachsein und traum, traum und wachsein. gold, das schneidet, licht, das lügt. der körper bemalt, beschriftet, überschrieben. rote linien, die adern nachzeichnen oder sie erfinden. was zuerst nur schatten war, geworfenes licht, wird mit rotem lippenstift nachgezogen, festgehalten, behauptet, der schatten zur wunde gemacht, die vorlage zur handlung. rausch als erster schritt in die auflösung. der mensch selbst verschwimmt darin, er ist nicht einer, der den rausch erlebt, er ist der rausch, sein gesicht löst sich auf, bevor die kamera es fassen kann, seine konturen zerlaufen wie farbe im wasser. bevor der tod kommt, bevor die imagination übernimmt.
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25. August 2026