Gesichter (Johannes R. Becher) Viele Gesichter trug ich, viele Gesichterwaren zu tragen mir auferlegt.Wenn ich lachte, war oft die Haut nurvom Lachen bewegt. Irrsinniges Weinen sprangmir um die Lippen –aber ich habe gelacht.Habe mein Gesicht zum Lachen gebracht. In den Bergen habe ich mein Gesicht versteckt.Wenn es Frühling wird, singt es im Wald.Die Stadt aber […]
Ich glaube, dass die Angst, die man hat, wenn man an einem Abgrund steht, in Wahrheit vielmehr eine Sehnsucht ist. Eine Sehnsucht, sich fallen zu lassen – oder die Arme auszubreiten und zu fliegen. Isabel Abedi
Gedanken ohne Inhalt sind leer.Beschreibungen ohne Begriffe sind blind.Bewegung ohne Fokus führt in die falsche Richtung.Raum ohne Fenster und Türen hält gefangen.
Erde bewegt sich nicht, wenn sie nicht bewegt wird. Sie erinnert uns daran, dass wir sterblich sind. Sie kann den Baum wachsen lassen, genauso wie sein Blatt wieder unter sich begraben.
Ich war betrunken vor Eurem KaminIch war alt genug, um zu verstehenIch sah Deine Hand, die die ihre sahBei mir ist heile Haut, wo eine Wunde warEs gibt Aufgaben, die zu erfüllen wärenDen Traurigen die Welt erklärenDass ich meinen großen gelben Vogel fandAls die kanadische Band ihre traurigen Lieder sang Walter & Hail (Tomte)
Atme, Nichts anderes musst du in diesem Moment tun.Aus und Ein, weiter!Atme.Du hast es nicht verlernt.Atme.Es füllt dich auf, macht dich satt, schenkt dir Vertrauen.Atme kräftig, sanft – abwechselnd –Atme.Bleib bei dir, Aus und Ein, weiter!Atme.
Du freier Mensch, du liebst das Meer voll Kraft, Dein Spiegel ist’s. In seiner Wellen Mauer, Die hoch sich türmt, wogt deiner Seele Schauer, In dir und ihm der gleiche Abgrund klafft. Du liebst es, zu versinken in dein Bild, Mit Aug‘ und Armen willst du es umfassen, Der eignen Seele Sturm verrinnen lassen In […]