Antje Kröger | Fotokünstlerin

Traum

Posted by on Aug 23 2014

Durch die Büsche winden Sterne
Augen tauchen blaken sinken
Flüstern plätschert
Blüten gehren
Düfte spritzen
Schauer stürzen
Winde schnellen prellen schwellen
Tücher reißen
Fallen schrickt in tiefe Nacht.

August Stramm

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Requiem

Posted by on Aug 22 2014

… Wenn du noch da bist, wenn in diesem Dunkel noch eine Stelle ist, an der dein Geist empfindlich mitschwingt auf den flachen Schallwell’n, die eine Stimme, einsam in der Nacht, aufregt in eines hohen Zimmers Strömung: so hör mich: Hilf mir. Sieh, wir gleiten so, nicht wissend wann, zurück aus unserm Fortschritt in irgendwas, was wir nicht meinen; drin wir uns verfangen wie in einem Traum und drin wir sterben, ohne zu erwachen. Keiner ist weiter. Jedem, der sein Blut hinaufhob in ein Werk, das lange wird, kann es geschehen, daß er’s nicht mehr hochhält und daß es geht nach seiner Schwere, wertlos. Denn irgendwo ist eine alte Feindschaft zwischen dem Leben und der großen Arbeit. Daß ich sie einseh und sie sage: hilf mir. Komm nicht zurück. Wenn du’s erträgst, so sei tot bei den Toten. Tote sind beschäftigt. Doch hilf mir so, daß es dich nicht zerstreut, wie mir das Fernste manchmal hilft: in mir.

Rainer Maria Rilke . 1875 – 1926

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Die Unmöglichkeit mit verwelkten Flügeln abzuheben

Posted by on Aug 17 2014

Oh meine Brüder, bin ich denn grausam? Aber ich sage: was fällt, das soll man auch noch stossen!
Das Alles von Heute – das fällt, das verfällt: wer wollte es halten! Aber ich – ich will es noch stossen!
Kennt ihr die Wollust, die Steine in steile Tiefen rollt? – Diese Menschen von heute: seht sie doch, wie sie in meine Tiefen rollen!
Ein Vorspiel bin ich besserer Spieler, oh meine Brüder! Ein Beispiel! Thut nach meinem Beispiele!
Und wen ihr nicht fliegen lehrt, den lehrt mir – schneller fallen! –

Friedrich Wilhelm Nietzsche ” Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen”

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Die Unmöglichkeit mit verwelkten Flügeln abzuheben

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Die Unmöglichkeit mit verwelkten Flügeln abzuheben

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Die Unmöglichkeit mit verwelkten Flügeln abzuheben

Das Herz ist die Sonne

Posted by on Aug 15 2014

Paracelsus schrieb: ” Das Herz ist die Sonne, und wie die Sonne auf die Erde und sich selbst wirkt, also wirkt auch das Herz auf den Leib und sich selbst. Und ist dieser Schein auch nicht der der Sonne, so ist er doch der Schein des Leibes, denn der Leib muss an dem Herzen Sonne genug haben. (…) Alles, was im Menschen ist, hat sein Leben durch die Sterne und durch die Sonne lebt das Herz der großen Welt, es lebt auch das Herz der kleinen Welt.”

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Das Herz ist die Sonne

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Das Herz ist die Sonne

Philipp Scholz – Schlagzeuger

Posted by on Aug 12 2014

Am liebsten erinnere ich mich, wie das Schlagzeug in diesem kleinen Wald tönte. Das Licht, die Akustik, die vorbeiradelnden Zuschauer und verwirrten Hunde. Philipp & ich hatten einen so entspannten Nachmittag miteinander, leicht und dennoch konzentriert, Kaffee & Zigaretten und eine Sonne, die es gut mit uns meinte und immer wieder zwischen den Bäumen hervorkam.

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Philipp Scholz Schlagzeuger

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Philipp Scholz Schlagzeuger

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Philipp Scholz – Schlagzeuger

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Philipp Scholz – Schlagzeuger

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Philipp Scholz Schlagzeuger

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Philipp Scholz Schlagzeuger

Www.philipp-Scholz.info

Die fotografische Baustelle

Posted by on Aug 10 2014

Seit fast einem Jahr frage ich die Teilnehmer meiner Fotoworkshops nach ihrer ” fotografischen Baustelle”, es ist schon fast zu einem Ritual geworden. Im letzten Sommer, das weiß ich noch sehr genau, stellte ich diese Frage zum ersten Mal und machte mir natürlich selbst Gedanken zu diesem Thema. Denn ich bleibe nie außen vor in meinen Workshops, mittendrin ist mein Motto. Also beantwortete ich mir zuerst diese Frage selbst. Es war wirklich schwierig, irgendwann kam es dann aus mir heraus, es ist das Licht, um das ich mich kümmern muss. Die Komposition, die Kommunikation, die kreative Ideen flossen aus mir heraus, aber manchmal verlor ich mich im (fotografischen) Gespräch mit dem Menschen vor meiner Kamera und es wurde sprichwörtlich ” dunkel”. Da ich aber auf die kommunikative Seite meiner Arbeit nicht verzichten wollte (sie ist und bleibt der Hauptbestandteil), ging ich noch stärker in die Beobachtung: was reflektiert, welche künstlichen & einfachen Lichtquellen entsprechen mir, bessere Zeiteinteilung und wirklich immer wieder Hinsehen und Beobachten der Tages- und Jahreszeiten. Ein spannendes Wissen, das man sich so aneignen kann. Die Augen sind immer auf der Jagd nach dem Licht, aus welcher Quelle es auch kommen mag und wenn es die Rückfahrscheinwerfer des vorbeifahrenden Autos sind. Und diese wunderbaren Discokugeln, die in den letzten Wochen so rumlagen um mich herum, faszinierten mich Tag um Tag, je nachdem, wie das Licht durch das Fenster auf sie traf, kreierten sie so wunderbare Muster, die ich auch gerne auf einem Körper sehen wollte.

Der nächste Fotoworkshop, der bei mir gebucht werden kann, findet in Leipzig statt:

am 20. / 21. September 2014: ” PORTRAIT – DU BIST SCHÖN!”

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Die fotografische Baustelle

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Die fotografische Baustelle

Die eigene Wahrheit

Posted by on Aug 06 2014

Du wirst deine eigene Wahrheit schon wiederfinden, wenn du bereit dafür bist, aber wenn sie zurückkommt, dann schäme dich nicht für sie, denn sie ist du und du bist sie und niemand sollte sich für sich selbst schämen. Gedankensturm - Diandra Voigt

 

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Die eigene Wahrheit

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Die eigene Wahrheit

Des Menschen Seele gleicht dem Wasser

Posted by on Aug 05 2014

Auf der ganzen Welt

gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als das Wasser.

Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt,

kommt nichts ihm gleich.

Es kann durch nichts verändert werden.

Daß Schwaches das Starke besiegt

und Weiches das Harte besiegt,

weiß jedermann auf Erden,

aber niemand vermag danach zu handeln. 

(Laotse: Tao te king) 

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Des Menschen Seele gleicht dem Wasser

Getäuscht hat sich die Taube

Posted by on Aug 04 2014

Getäuscht hat sich die Taube.

Sie hat sich getäuscht.

Um nach Norden zu fliegen, flog sie nach Süd.
Sie glaubte der Weizen sei Wasser.
Sie hat sich getäuscht.

Sie glaubte das Meer sei der Himmel,
die Nacht sei früher Morgen.
Sie hat sich getäuscht.

Die Sterne seien Tau,
die Hitze Schneegestöber.
Sie hat sich getäuscht.

Dein Rock sei deine Bluse,
in deinem Herzen sei ihr Nest.
Sie hat sich getäuscht.

(Sie schlief am Ufer. — Du
auf der Spitze eines Zweiges.)

RAFAEL ALBERTI

frida9 Getäuscht hat sich die Taube

Die Taube hat sich geirrt

 ” Ein Vergessen der Wörter wird die / richtige Sprache bilden, um / die Blicke unserer geschlossenen Augen zu verstehen.” (Frida Kahlo)

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Die Taube hat sich geirrt

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Vor dem Leben danach

Posted by on Jul 28 2014

Im Bauch einer schwangeren Frau trieben zwei Embryos, einer von Glaube und Hoffnung genährt, der andere ein Skeptiker durch und durch.

Der Skeptiker wollte wissen:” Glaubst du an ein Leben nach der Geburt?”

Der Gläubige antwortete: ” Gewiss, das gibt es. Unser Leben hier ist nur ein Weg, wir wachsen und gedeihen, um uns auf ein weiteres Leben nach der Geburt vorzubereiten.”

Der Skeptiker gab zu bedenken:  ” Das gibt es doch alles nicht, wie sollte so ein Leben auch aussehen?”

Der Gläubige daraufhin: ” Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher heller sein als hier, wir werden Laufen und Springen und sogar mit dem Mund essen.”

Der Skeptiker lachte lauthals: ” Das Laufen ist doch nur ein Mythos. Und mit dem Mund essen? Was für ein seltsamer Glaube – es gibt doch eine Nabelschnur, die uns ernährt.”

Der Gläubige entgegnete: ” Doch, es geht. Bestimmt! Wir müssen darauf vertrauen.”

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Vor dem Leben danach

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Der Skeptiker überlegte: ” Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Ich meine, mit der Geburt ist das Leben definitiv zu Ende. Es gibt ohnedies nur diese eine, einzige, dunkle Zelle.”

Der Gläubige lächelte: ” Wir werden sogar unsere Mutter sehen!”

Der Skeptiker entgegnete entrüstet: ” Mutter?! Du glaubst tatsächlich an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?”

Der Gläubige: ” Überall. Bist du denn blind? Ohne sie würden wir doch gar nicht existieren.”

Der Skeptiker schüttelte den Kopf: ” So etwas Dummes habe ich noch nie gehört! Und von einer Mutter hätte ich bestimmt etwas gemerkt.”

Der Gläubige aber wusste: ” Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören!”

(Autor unbekannt)

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