Ich war betrunken vor Eurem Kamin
Ich war alt genug, um zu verstehen
Ich sah Deine Hand, die die ihre sah
Bei mir ist heile Haut, wo eine Wunde war
Es gibt Aufgaben, die zu erfüllen wären
Den Traurigen die Welt erklären
Dass ich meinen großen gelben Vogel fand
Als die kanadische Band ihre traurigen Lieder sangWalter & Hail (Tomte)
Du freier Mensch, du liebst das Meer voll Kraft, Dein Spiegel ist’s. In seiner Wellen Mauer, Die hoch sich türmt, wogt deiner Seele Schauer, In dir und ihm der gleiche Abgrund klafft.
Du liebst es, zu versinken in dein Bild, Mit Aug’ und Armen willst du es umfassen, Der eignen Seele Sturm verrinnen lassen In seinem Klageschrei, unzähmbar wild.
Ihr beide seid von heimlich finstrer Art. Wer taucht, o Mensch, in deine letzten Tiefen, Wer kennt die Perlen, die verborgen schliefen, Die Schätze, die das neidische Meer bewahrt?
Und doch bekämpft ihr euch ohn’ Unterlass Jahrtausende in mitleidlosem Streiten, Denn ihr liebt Blut und Tod und Grausamkeiten, O wilde Ringer, ewiger Bruderhass!
Charles Baudelaire
gold
always believe in your soul
you’ve got the power to know
you’re indestructible
always believe in, because you are
gold
glad that you’re bound to return
there’s something I could have learned
you’re indestructible, always believe in
after the rush has gone
I hope you find a little more time
remember we were partners in crime
(spandau ballet)
… eine Installation von Astrid Monet über das Goethe-Institut Paris mit den Fotografien von Antje Kröger. Die Ausstellung fand im Februar 2013 in Paris statt.
Es handelt sich um eine Installation mit Video- und Tonelementen. Eine Installation im Herzen der Stadt.
Es werden gleichzeitig zwei Installationen entlang des Canal Saint Martin in Paris und des Landwehrkanals in Berlin gebaut. Sie werden an ähnlichen Orte und mit den gleichen Perspektiven aufgebaut. Die Besucher haben die Möglichkeit gleichzeitig den 24 Stunden langen Film (gedreht aus der gleichen Perspektive in der anderen Stadt) und ihre eigene Stadt aus dieser Perspektive zu beobachten. Außerdem können sie durch Kopfhörer Stimmen, Geräusche des anderen Kanals hören. Drumherum werden Leinwände in Form eines Labyrinths gebaut. Das Labyrinth geht bis zu der Brücke und darauf werden Portraits (Fotografien) und Texte in der jeweils andere Sprache präsentiert. Künstler aus Deutschland und Frankreich nehmen an dem Projekt teil. (Astrid Monet)
Am 20. und 21. April 2013 geben Antje Kröger und Hans Praefke einen Wochenend-Fotoworkshop zum Thema Tanz und Bewegung und die Fotografie. Ab sofort können Plätze gebucht werden, maximale Anzahl 10 Teilnehmer, Preis für das gesamte Wochenende 275 Euro.
Anmeldung unter: post@weisses-schwarz-fotografie.de
weitere Workshops: http://www.weisses-schwarz-fotografie.de/fotoworkshops-berlin-informationen/
Dies ist ein Anfang. Wie dieses Buch zu mir kam, keine grosse Geschichte. Aber dem Menschen, der es mir schenkte und der wundervollen Frau auf den Bildern ist diese Serie gewidmet. Und ja, vielleicht ist es ein Anfang für eine andere Art von Serie. Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen und danke Herrn Kerouac für die Inspiration.
“Tristessa” von Jack Kerouac
“Nur hat Tristessa nicht dieses geile Lächeln, ihr Gesicht mit den heruntergezogenen Mundwinkeln hat den leicht angeekelten Ausdruck von Unbekümmertheit um das, was man über seine absolute Schönheit denkt.”
“Nicht, daß sie eine so vollkommene Schönheit wie Ava wäre, sie hat Fehler, Schwächen, aber alle Männer und Frauen haben sie, und so vergeben die Männer den Frauen und die Frauen vergeben den Männern und gehen ihren eigenen geheiligten Weg zum Tod.”
“Tristessa liebt den Tod, sie tritt an die Ikone, rückt die Blumen zurecht und betet.”
“Und dann richtet sich die Taube auf und schlägt mit den Flügeln – anstatt durch die scharfe Luft zu fliegen, wartet sie in ihrer goldenen Ecke der Welt, wartet sie auf die vollkommene Reinheit des Todes.”
“Der Taube des Glaubens die Ruhe, dem Raben die Reben zu rauben, ist meine Sache nicht – der Rabe im Grabe ist kein weißes Licht, das Welten erhellt das hinaufweist und hinunterweist durch die oberen zehn Reiche der Ewigkeit – Arme Taube, arme Augen – ihre Brust weißer Schnee, ihre Milch, ihr Regen von Erbarmen über mich, ihr steter zarter Augen.Blick auf mich gerichtet, von rosigen Höhen herab auf die Stellung im Netz, den Arcabus in den Offenen Himmeln der Welt des Geistes – Rosiger goldener Engel meiner Tage, und ich kann sie nicht berühren, würde es nicht wagen, auf einen Stuhl zu steigen und sie in ihre Ecke zu treiben, sie ihr schlaues menschliches Zähne-Grinsen grinsen zu lassen, um es in mein blutbeflecktes Herz zu drücken – ihr Blut.”
“So kann ich mit besserem Gewissen rauchen, und ganz plötzlich weiß ich, daß wir alle von dort, wo wir uns gerade befinden, geradewegs in den Himmel steigen werden, wie goldene Phantome von Engeln in Goldriemen trampen wir, Deux ex machina, hinauf zu den Höhen, den Apokalyptischen, Eukalyptischen, Aristophaneischen und Göttlichen.”
“GEBOREN, UM ZU STERBEN, könnte ich an diese Wand, an die Wände in ganz Amerika schreiben – Taube mit den Friedensschwingen…”
“Wenn ich nur das magische Selbst des Kindes hätte, da ich noch wußte, wie es war, bevor ich geboren wurde, würde ich mir jetzt keine Gedanken um den Tod machen: wissend jetzt, daß beides derselbe leere Traum sind.”
“Ich wünschte, ich könnte ihnen in all ihren Todesängsten die Lehre mitteilen, die ich aus Alten Zeiten habe, die diesen ganzen Schmerz vergilt mit dem sanften Lohn der vollkommenen stillen Liebe, die oben und unten , drinnen und draußen, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Unbekannten Leere verharrt, wo nichts geschieht und alles nur ist, was es ist.”
“Ich habe Angst, aber ich bin glücklich.”
“Seit anfangsloser Zeit bis in die nie endende Zukunft haben Männer und Frauen geliebt, ohne es ihnen zu sagen, und die Leere ist nicht die Leere, da es nichts gibt, wovon sie leer sein könnte.”
“Oh, Goldene Ewigkeit, wo ich doch weiß, daß der Tod das Beste ist, aber: “Non, ich liebe dich, stirb nicht, verlaß mich nicht…Ich liebe dich zu sehr.”"
“Ach Schmerz, aber sie sitzt ja neben mir, ich schaue sie immer wieder an – Manchmal richtet sie diese rotgeäderten Augen auf mich – Es geht ihr schlecht. “
“Oh, unser grauenvolles Schicksal als Menschen, jeder von uns wird irgendwann, in irgendeinem schrecklichen Augenblick sterben und damit alle betrüben, die uns lieben, und die Welt verpesten – und die Welt zerbrechen…”
“Keine Frau könnte so traurig sein. Gott ist wie ein Mann.”
“Die arme Tristessa steht schwankend da und schüttet mir ihr Herz aus…”
“Einmal küßte Tristessa mich zärtlich auf die Lippen, der sanfteste Kuss der Welt, meine Lippen nur -eben-streifend – Ja, verwundert empfange ich ihn – Ich habe mich entschlossen, bei ihr zu bleiben und zu schlafen, wo sie schläft, in einem Kellerloch mit Ratten.”
wenn ein künstler stirbt, hinterlaesst er ein werk, ein gefuehl, trauer…als nils koppbruch vor ein paar tagen für immer ging, führte er mich dadurch in ein wunderland voller poesie und schoener melodien. natürlich kannte ich fink, ich hatte auch schon die platten von gisbert gehört und die kooperationen mit tocotronic oder fehlbarben beobachtet. aber die platte I von kid kopphausen ist ein solcher schatz, dass dafür worte nicht genug sind. deshalb meine persönliche widmung an einen famosen musiker und poeten mit einer sehr persoenlichen serie.
http://kidkopphausen.de/
…Wer bin ich
Ich kann aufrecht stehen
Ich kann vorwärts gehen
Ich hab das Licht gesehen
Wer bin ich
Ich kann ein Herz erweichen
Meine Sünden beichten
Deine Wände anstreichen
Mich von hinten anschleichen
Ich verstehe kein Wort
Ich deute die Zeichen
Wer bin ich
Ich bin Dein Bruder Deine Schwester und ich komm aus gutem Haus
Ich versteck mich in der Menge und verkaufe meine Haut
Ich bin verwundet und verdächtig ich bin verliebt und unersetzlich
Ich verlang mehr als sie geben
und ich hab mehr als ich brauch
Ich führe ein unbestimmtes Leben und weiß mehr als Du glaubst
Ich sag die Wahrheit und verletz Dich
ich lüg Dich an und unterschätz Dich
Wer bin ich …
(Quelle: Kid Kopphausen “Hier bin ich)